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Der treue Zionswächter · 1847-10-05 · 40 (5.10.1847) · page 8

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
40 (5.10.1847)
Date
1847-10-05
Page
– (sequence 8)
Language
German
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'ZM 328 Das Gebet lautet folgenderniayßcn.: 12-p.^'7> ö O12252 ^'5 fl:.2 27121 ^27 örpa! T'pöwri ^2;i7h 7:7 -n 2)'2>cv2 22hl ^22 io» '2 2222 , 7227 -ci7'2 2'2^'2 "7222 25!, ^2^ ^21 22002 2^2 i'2d2 in 2b i'2o!> iv!> 122-1-! 2-2272 zf) 7ifw 22 ib . 27'c) 2221722 122-w 75h 21-17.12 -a ,-2-21:11':2 02022 22^22^21:2 2222'2 2^222^1:220522:22 12'2'2 ,2»722 2^ft; 2252 t>25 7572 ^2lh 152 h-21V7L .021221) '7 -'5' '2 22'22» '2212 -2 -5h 5tlt>2p ,2222 ^2lh 22'22 722 '2 2'22l7 122P 2-22 22, 2'7s) '221' 1-'-'2 ,222 222 221^21 2'22^2- .12- 12215'57s7I h-oh 7W'-2 22- 21'^ 21P2 122^2 s722 '221' 12'-52.! s7f"225 -2 1717 ,1'-2 , 1»'2'2) lh22! 2'22L 2212 , l'-h 12'-2 -s-02 h? '2'1 .;L7 -,1227' 1'-)VV1 12211) 222 12221DD2 .^'2272' 2222 , IM)2 222 ^22 '221' -2 -21 12'-2 O'72-1 222hl -,12p 122'222;i) 12222 2.-222 h2 212t222-1 ,1222-'22 7^5;2D2 "LN , 12702)2 12127 .' s 2 .!2-'22 7Z.'2-122 Herr aller Welten! Mit Frcudenrnf und Dankesstimme berrctcn wir Dein HanS, bücken uns im Tempel Deiner Heiligkeit an diesem Emsammlungs- und Freudenfeste, in festlia cm Schmucke, dankerfüllt für Deine ausgezeichneten Gnadcnspcnden an uns und die Bewobner deS Vaterlands. Schon vom Anbeginn Deiner uns heiligenden Gesetzgebung, gabst Deuten Willen. Allerhöchster! Du knnd, daß. nachdem am Vcrsöhuungsfeste wir unser Herz vor Dir gereinigt baben werden, wir uns Deiner Iabresgaben freuen sollen, wenn die Tennen voll des Getraides stnd, die Keltern von Most und Ocl übcrflicßcn. Und damit wir nicht vergessen mögen, daß Alles von Dir k.ömmr, daß Du es bist, der mit Wobltbaten alles lebendige sättigt, setztest Du die Feier dieses Einsammlungsfestcs ein, an dem wir wonncerfullr den Namen Deiner Herrlichkeit preisen, jubelnd Deine Wobltbaten Dir danken sollen. Wie sehr aber, o Allgütiger! bast Du das Maaß unsrer Frende in der Jetztzeit gehäuft. Im nun verflossenen Jahr hattest die Freundlichkeit Deines Antlitzes Du uns verhüllt und wir wurden tief gedemütin'gt. Den meisten Bewohnern dieses Erdtheils hatte Deine Gnade nicht, wie sonst, gestrahlt, und ihnen war der Zufluß Deines, Segens. nicht nach Bedarf geworden. Nicht wie alljährlich hatten die Saatfelder ihren Ertrag hervorgebracht; das Erdreich trauerte; mit getäuschten Hoffnungen wandelten Ackerleute einher, vor ihren Augen verdorbene Nahrungsmittel; Iammerruf war im Munde der Pslugsührcr, ob der vernichteten Hoffnungen auf des Feldes Gewächse. Es klagten auch die Bewohner der Städte; jegliches Antlitz zog sich in düstere Falten; in allen Straßen Kummer und Sorgen. Aus fernen Weltgcgenden, auf Mceresbahnen, mußten die Nahrungsmittel herbcigcschafft werden, das Leben zu fristen, bis das im Schweiß Erworbene aufgezehrt war, und Mangel wie Gewappneter sich in den Hütt n Vieler cinstelltc. Sie welkten hin die Erdbewohner, an jeder Hoffnung verzweifelnd, wenn nicht bald Deine Hülfe naht. Zn Dir, vcr Du in der Aetberwüste thronst, erhoben sie ihre Augen; auf Dich der Du cinhertrittst über des Erdballs Höhen, setzten sie ihr Vertrauen, von Dir ihre Nahrung zur Erntezeit erhoffend, daß Du Deine Hand öffnen und sic mir Gut sättigen werdest. Und ach! Du bist ja stets gebeugten Herzen nabe, und bülfereich den zerschlagenen Gemnthern; ein Augenwink nur währt Dein Zorn, Dein Wohlwollen lebenlang; des Abends kehrt Belrübniß ein, und Frcudenrnf schon am Morgen. Nur damit Deine Welrbewohner es anerkennen mögen, daß Du cs seiest, der Alles erhält, hattest Du kurz Deine Gnadenspendcn ihnen entzogen, bis nach der Höhe sie ihre Augen gerichtet, nach Dir, Himmelsvater! der Du so tief schauest. Dann aber befahlst Deinen Segen Du über Deine mcl von oben, das Erdreich gab seinen Ertrag; Kernfrucht hüllte die Thälcr ein. Fruchte zeitigten an den Bäumen in Menge, daß unsere Vorratbskammern mit Uebersluß sich füllten und die Tennen mit Eetraidc und andern Nahrungsmitteln. Freude strahlt jetzt wieder in allen Gesichtern; verscheucht sind alle Sorgcnwolken, da eine gesegnete Ernte n-rS Sicherheit gewährt. — Möge Dir, o Wcltenscböpscr! doch angenehm sein unser Lallen, mit welchem wir uns an diesem Einsammlnngsfesic hier dem Throne Deiner Majestät nahen, Deinem hcili- Namcn die unendliche Güte zu danken, welche uns mid allen Erdbewohnern erzeigt, indem Du Deinen Behälter der Gnade und Barmherzigkeit geöffnet, dieses Jahr mit Deinem Gute bekränzt hast, und Ucbcrflnß Deine Spuren verkündet. Möge.doch auch noch ferner Dein Gnadewaltcn uns gegen jeden Kummer, jedes Trübsal beschützen; möge doch die Hütte Deines Friedens sich über uns und alle Deine Erdensöhne aüsbrcitcn. Dein Wohlwollen uns wie Schild umgeben. Deine Gnade wie Frühwolkcn uns stets umhnllcn und Freuden unsre Seele sättigen von Ewigkeit bis Ewigkeit — Amen! -- .... LcrlcZ: per 0 l r'sche BuchbaurlmG in Hamburg.

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