Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 38 (21.9.1847)
- Date
- 1847-09-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2625941-2626146-2626185--1103-2628701- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Gcdenkriemen anlegen, oder fehlt auch hierzu die Zeit? — Herr Vr. S. beruft sich auf seinp anerkannt konservative Gesinnung, aber weder seine Schriften noch seine Predigten fördern eine solche znHääö, und wir fragen irgend einen konservativen Iüden) ob er der Einführung eines solchen Sonnta^sbottesdienftes ans Ucberzeugung das Wort reden kstÄn?'HerrDr. S^ verstrag vielleicht ans dem Dilösnw'a hb'raüsHkommen, kstdem er sich ^findet, nicht cli?^der"ist im Stä alnM'inettr hehren Fluge zl^l^en^ 'allcho er d in einem Knot'en ztlsanitNenzuschNüVeN gedyifk ^ier krlft wedet Ällterchsir' die ThätsachÄr' lk^st^am Ea^e) endwe^er) Sabdath oder Sottntäg^ z/Äien Hottern'sÄ dienest/ Wi'r 'sisth' heÄiae^n8tMrönett''mch bkös dadurch ^entwechff?Heroen) Saß chan sie selber antastet, svÄcrn )chjch dadurch, neben ihnen andere errichtet, mch henest dieselde äußert Hürde verleihet wlö Asien. . 'So lejtn 'chw in "Ser heil. Schrift klNtlllf^eg'eN n da, das stich Deine 'Götter, 'Israel. Sie DÄ^Heräusgoführt aüs ..... " ,^-l^ dein" in ' Und diesö ^ach<t'Äar^^Ä , güch vor'das' eiste SÄ Äan',^ na'türlich'das' ÄhrtGoifeshastseicht.rstthv fö . "'^kU4^tz»8!k..^»Wl'W!-u EAchEM llll de deunSsts!Mt^ WheshÄb' chaÄ' der Rabb.-Vers. angerichtet, in Bezug nämlich auf daS -wc - Blasen am Sabbath. Der größte Theil der Gemeindevorstände, vorzüglich an solchen Orten, wo noch allgemeine Synagogen sich befinden, bat freilich das Blasen am ersten Tage nicht erlaubt, so sehr auch schon der Consequenz halber die verschiedenen Rabbiner und Prediger es wünschten. Dies war auch der Fall mir unserm Rabbiner Stein, der es trotz seines Drängens beim Vorstände nicht' durchsetzen konnte, daß am ersten Tage geblasen wurde. In unserer Nachbarschaft ist es dem Ezeyer Adler geglückt, vom Neuen sich als-no zu bewähren, ein Ruhm, der ihm schon ohnedies hinlänglich zu Theil geworden. Die Seenen abet, die, wie Briefe hieher mirgetkeilt, in einem bekannten norddeutschen „Tempel" sich zugetrazen, klingen fast Mgkaublich, und sind wir begierig, vd der wortfertige dortige Prediger noch ferner über polnische Synagogen witzeln wird, ist denen wahrlich ähnliche Ercesse sich noch niemals zugetragen hMen/ tvie hier Unter dest yM^tbilv^rest Ätodcrnen: ui) ri-anoäo>,-n» AON i.0<5 .'10', S!2,',4Ni r^!i '> Lr^jo'/ Nom, un Leptcmber. Der neue Obcrrabbiner Herr Kazzan^der^Mfi früher'einen lobenswerthen Eifer für die Erziehung der jüdischen Jugend kundgegLbene^ndr^RotzMAÜch-dieselbe von innen heraus, ohne äußeres Gepränge geleitet, hat kürzlich sein Auzt -angtzrewn. ^Ein voi^ ihm^gedichteter heÄÄschö^M die Bürgergarde ^gorsthns^ Die Themata desselben sind Pius lX« d nnd die Lage der rönDW^itv^. VOWMr-s, MUniL?,? a,Ü'^MKä-UML welchenr heiligsten jüdischen Festen' SegiNntn, Yen desttWA": Gottesdienst nicht habe Ausfallen lassen; möchte es' uns gelungen sein, die schlummernde Ahnung wach zu rufen, denn nicht zu züchtigen, nur zu bessern sind wir gekommen." .S-MWgM 'GLÄMMÄ. »elchei» K« Äi/rbkrn/tj»A^ Freie Städte. Frankfurt. Eine heillose Verwirrung hat der erste Tag ^'diesmal unter den resp. Mitgliedern chkll tt.-l oxssjois öüD Hu,/ moir noE^ArälE. So4 gs-l/Ä uonLos ui sioouz ^0 nu6ni F a Der^ Anwalt des. Mnzetelaerlchts,.,. Hr.cEaan, hat-em Gutachten uoek die Wahl-des BqrostSloyel .de.Nochjchllvttet^tznb rstewlbe für jgÄtig' erflatt,, ychem Sep Gl.ä8?e cheT'^Ens seinem Eintritte ins Unterhaus nicht entgegeifstehe. nnd er.den Abschwörungseid auf das alte Testament, mit Hinweglassung der Schlußworte: «so wahr ich u. f. w., u. s. w.", leisten könne. Die Berechtigung der Juden, einen solchen Eid zu leisten, stamme schon aus den Zeiten Königs Johann ohne Land (1200) her.