Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 37 (14.9.1847)
- Date
- 1847-09-14
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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sojficn betrifft, ckein Zweifel mehr darüber obwalten kann, daß hie.-^Regierung für ihre Mischen Unterthaneuvor allen positives Inden lhnm als c-onclitio «iye gus von aufstellt, ist es wahrhaft komisch die KreuzuM Querzüge zu beobachten, die unsere Reformer in. ihren mannigfachen Schattirungen po,rr;ehmen^ um sich seihst in Verordnung der Dinge eiue Stellmig anzuweisen. In diesem Sinne hatte denn auch Geiger, gestützt auf sein erfolgreiches (?) Wirken während der Versammlung der Landstände, nichts Eiligeres zu thun, als gegen Ende vorigen Monats^.M^DeplUlrten MMtlicher .fchl/sischer Gemeinden hiMer zu berufen, um gemeinschaftlich über das zu berachMsMß uothwMidH^ei./- Pun war freilich kaum der dritte Theil der Gemcinoen unserer Provinz vertreten, üNÜ unter diesem Drittel, selbst — Geiger war natürlich einstimmig zum Präsidenten erwählt worden — herrschte im Allgemeinen sehr wenig Übereinstimmung. Gesprochen wurde sehr vieles über Vorschläge die man der Regierung in Bezug auf die Anordnung des Gemeinde wcsens und der Synagogenverbände machen wollte, allein zu einem definitiven Beschlüsse geviest man nicht. Wie gesagt man sieht cs den Herren an, sie fühlten sich etwas bedeutend unbehaglich, wissen sich nicht recht zu orientiren, oder vielmehr sie denken daran bei Zeiten cinzulenken, sich, wie mau mit einem modernen, politischen Ausdrucke sagen würde, möglich zu machen. Dem sei indeß, wie ihm wolle, das muß auch dem Unbefangensten klar geworden sein'- Preußens weiser Regent'will religiöses Iüdenthnm^ lichtfreundliche atkei'ft'ffche Reform wird nie'' ünseeü^gevsseHürteN'VÄiergkäMn verdrängen. Und M' dieser Ansicht' wollen wir unF'.emstzMen'tzU / Frheinprett^enl ^^lüeu^ druch häbey bet aöey^^frmnmxnH ^s.räelis'e^" dieser Provinz — und'Dank^'öemderen'^akl ist nicht geringe — die Verhandlungen der vor einigen Wochen in Crefetd versammelt gewesenen sogenannten Lehrerconferen^ des Crefeldcr Consistor'ialbezirks hervorgerufen. Der daselbst angeregte Mangel an Lust, Seitens der israelitischen Jugend, zur Erlernung des Hebräischen, mag an und für sich selbst theilweise gegründet fein. Als Ursache dieser Erscheinung aber unter andern Gründen auch vorzüglich das Zu-frühe-gewöhnen israelitischer Kinder zum Aussprechen der und Gebete zu nennen, überhaupt gegen das Zmsruhe-lerncn des Hebräischen sich aussprechen, endlich als Mittel gegen jenen Mangel an Lust es Vorschlägen, den Unterricht des Hebräischen, wie der jeder andern fremden Sprache bis zu später» Jahren anfzuschieben : darin sind Ansichten ausgedrückt, die nicht nur schnurstracks gegen b-)w undr-p-'o verstoßen, sondern überhaupt wenig Wärme für jüdisch religiöses Leben beurkunden, cs beweisen daß man wenigstens im Irrthum sei über das, was dem wahren Indenthnme norlnvcndig, zu seiner Kräftigung und Erstarkung unerläßlich. Daß man unter solchen Umständen außer mehreren religiösen Werken anerkannter Ncvlogen auch 'c->L 07c, von Ioelsohn als Neligionsbuch empfehlen fonttte, darf freilich nicht mehr wundern, doch sind wir der Folgen wegen so ziemlich beruhigt, da der Geist unserer Gemeinden zu anerkannt, ihre Eonscgnenz unv Beharrlichkeit im Glauben über jeden Zweifel erhaben ist. HchM-TakM. Mit unserer Rahbinats-Angelegeuit bleibt es im;ne.r noch heim Alteg, und ,E.iüMncz zwischen der. WaazsMMNA isi nicht sh leicht ,denkb.^^ ^l.e.Ate^iersittg"in UeberelnstiPPuUst,.m^. dss'^M^Hi'..dxr' Prhvinziälstävke und der Landgemeinden,,,, und in ^Berücksichtigung der vvrMegteii A^^uss^.vorzA.ich' aus den Rabbiner - .Feuchtwün^r ^»^'.^isifmge» der in^csi.hiesig.Rufe schM da er.,ein^' pon' de n ^örstai^e'.^'. Emdesi'an ihn er- M^^^Au^or^erlr.^ ebenda lls^äbgejch^j jjm jiicih.t gestutzt auf euier ÄajvrltatÄ^er^aj^rÄÄeinde guna. Jetzt, soll, das V. A. vom Renen auweror- " - '22>r Urch„2M2rL -> dert worden, die Papiere und Zhtt^nlsse rn Betreff der beiden zuerst genannten Eäudidaten,' ^f. 'Reg.' einzusenden, bisher aber dieser Aufforderung noch nicht nachgekommen sein. Auch die Lehrerstelle, welche bisher Herr Stein provisorisch am jüdischen Lehrerseminar versah, wird jetzt wieder vacant, da Stein eine Stelle als Prediger in Filehne angenommen hat. Möchten wir endlich aus dem ewigen Provisorium