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Der treue Zionswächter · 1847-08-31 · 35 (31.8.1847) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
35 (31.8.1847)
Date
1847-08-31
Page
– (sequence 7)
Language
German
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*D» 295 HG« freundlichen und liberalen Gesinnung Sr. Mas. des Königs läßt sir^ insbesondere mit Grund erwarten, daß Nunmehr auch seinen jüdischen Unterthaiien, wo nicht völlige Gleichstellung mit andern Confessionen, doch wesentliche Erleichterungen ihrer politischen und socialen Lage in demselben Maße zMmmen werden/als dieses in andern deutschen Staaten/neuerlich auch in Preußen geschehen ist. n-r-rrsm-rZ.) n. Hir.;chahen heute üher i«in Fest Ä.?,erichzen^ „ tpeMS^sejge^ .. zwar »ur ein FMÄEst'^ar,' allein de/ ^der" Uelseiriaen ThrijnahmL all^külfelbtti^esti-lchttrM'-S M MlKch hNMfriu, Wb-iheNannr'Lrrven? kann/ 'Der Israel Elkass Whl tzMkGMss- FrM'LsthevrElkan geborneMakthfes. ft/zr^al^H6. d.;M.-ihre.Avldene-Hochzeit, jmKreist '?s"rMlreHen Fayii/ix. Schon ^aAtz zuvor , rrafen von assswärrs, Halm bürg,^"Akrossss Lossdon rc. Kinder und Eisie^Verwassdre und Freunde Mr ein um der Eröff, nang^i drs5.Festes inndiv Frühstände des folgenden Tages dMu»vAh.rM/ sK; -dätz'-aGi di-GS LageBLudem'i'soe gens^stleji. )poUerabend, daS HgNSi. d^JubelpqarL schqp- MVEMMEL Mdtg-nS 5 -ühss idürdelöM Zudtlpaär ^ein Ständchen unvr Mnflkü,glttrÜNgtt <Lchk»chtUlllnvrrrdiiiNtk did Feier dk?x,^Aqes i»Y^engeFN?(Zr"Menkreife begonnenL.! n Um 7 Mk^prge^ ^ersMche.lrey,/tch^d;everschied«ner; Lol-, legten 'der israelirMen Gemetnhx-beidMHorsieHr, d^elbe^^eirn ^heii!vkl/ff, ssnd' vetzaheN^ 'sich vlsss oMn, HäSfe knftfet^rlttbemZ^gis näch^dem ä^»use chev ehrwürdigen Hb-ilmS (Metcherrh:Gtrj3si!!ÄLHre:hindurch alsl MW^^nd.^AchMk kynM^OL VWbzn»LlW(dckMst.WÜM^ckUMNhLe-^hrMM inlNWkr ^mudeMiT RnchrGesndiguNch ^'ause W°rM^hxK»n»/M FMuKEchl Der Gemeindevorsteher, Herr Rheindöi ff, eröffnere den» selbenin feinem AmrScostüm, (der zweite Vorsicher, Herr Simon, hatte sich ats Schwiegersohn des Jubel, paars der Familien Suite angeschlossen). Ihm folgten 21 weißgekleidete junge Mädchen welche dcn Weg mit Blumen bestreuten. Darauf daS Jubelpaar im Festschmucke, ihres hohen Alters ungeachtet gesund und rüstig, mit tiefer Rührung hinbiickend auf die sie umgebende von ollen Seiten hinzugeströmre Menge. Darauf folgten die Mitglieder der Familie, 28 an der Zahl je zwer und zwei (darunter drei Söhne, sechs Enkel und em Urenkel; die in Amerika wohnenden Söhne und deren Kinder fehlten leider, der «eiten Entfernung wegen), denen sich die übrigen Berwandten angeschloffen harren. Das Innere der Synagoge war mit Ehrenpforten und Dlumenguirlanden geschmückt, und auf 60 massiven Leuchtern brannten ebensoviele Alrarkerzen. Beim Eintritt in dieselbe stimmte ein auf dem Frauen» chor befindliches vollständiges Musikchor einen feierlichen Choral an, und bei der herrschenden Stille im Tempel des Herrn wurden die Herzen der Zuhörer von tiefer Andacht ergriffen, aus Aller Augen quollen Thronen der innigsten Rührung. Der Zug begab sich sodann in das Innere der Kirche und das Jubelpaar nahm seinen Platz ein vor dem Aüerheitigsten, auf zweien für dasselbe bestimmten Prunksesseln. Darauf wurden Gebere, Psalmen and ein Gedicht in hebräischer Sprache unter Leitung des Vorsängers, Herrn Jsaac Levin (eines vortrefflichen Sängers/ abwechselnd mit Choral und Musikbegleitung vorgerragen. Die Festrede hielt der Herr Candidär Läwenrhat (aus Wörlitz in Sachsen, jetzt Hauslehrer de» Herrn Simon) in ergreifender Weise. Der gediegende Inhalt des in deutscher Sprache gehaltenen Vortrages, durch eine schöne Dickion und ein wohlrönendes Organ gehoben, machte einen sichtbaren Eindruck auf die Zuhörer, die in lautloser, feierlichen Sülle den. Tempel -füsikem-^ Darauf folg'» der Schlußgesang. Einen erftGstchsmAndü^igelpyhrfe ha«, be/Mr„kirch,ich^M und'Christen in bunter M'Aun^ sagen und staiiden in den verschiedenen Räumen des -TeriMS Äiimürh'ig zusammen,' vön Anvachk^unv - Nüh^Uttg ergriffen: und reichten: ssch b ejm g Seinqyherggtze,vj -»chrü persi ch, >! und' schwesterlich dch .77- K-^MW^zer^Mry.fe^ begab sich das Ju^lp^ar/bealeirtr.Mn.Mnen Kmdern. nach dem Versachmlunasummer der Gemeinde,' ^vo das Äörsieher-Coffegium sich AsigMndM' hacket 'Md MöMlsi bet':Stüht stLnd'/ 'aufn«tzM«rss>. dtzchchxwürdtM'. Jfldsl-aN währ-ndr^eNtt3SiL«hßK teil»eykMrsfüh^ngr^stz ML»«, sisttet,worden). Er wurde nun aufgeforderc. diesen.S«tz mÄp.n^MUchE^ ^kl.iö-ffnü^-iköMke'M WlV stehtzel,daMSchm»<v/s d«achrpMi«ssArst»KGit>K») lvbeiben M K»-k »„M> Sprache geschrieben, mir dem Si-M' b^GenNs-ntze in einer silbernen Kapfek'verfehen und m rorhem Maroquin, mir Goldverzierungen geschmückt, gebunden). Mit gerührter Stimme starrere der splchergestalk in sein Ehrenamt eingesetzte Jubelgreis seinen Dank ab, worauf der Zug sich in derselben Ordnung wie bei dem Kirchengange nach dem Etkanschen Hause begab. D,e Straßen, durch welche der Zug seinen Weg nahm, wa» ren gedrängt voll Menschen dennoch aber herrschte die größte Ruhe und Ordnung, und der Zug glich einer feierlichen, religiösen Processlvn. — Von 10 Uhr Vor.-

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