Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 34 (24.8.1847)
- Date
- 1847-08-24
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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derselben dringende Minorität stärker wird. Mit Zuversicht dürfen wir uns daher der Hoffnung hingeben, daß sowol in unserm Großherzogthume, als in dem gesammten großen Vaterlande die Minorität bald, recht bald zur Majorität werden wird. MM. HH., mit der Entwickelung und Sicherung der bürgerlichen und politischen Freiheit geht Hand in Hand und ist auf das Innigste verwebt die Anerkennung und der Schutz der religiösen Freiheit, bestehend in dem Rechte und der Freiheit der Gottesverchrung, ohne deshalb bürgerlichen oder volitischen Nachtheilen ausgcsctzt zu sein." (F. I.) Baden. Mannheim. Ich beeile mich der R.-D. und dem *Berliu-Correspondenten des Orients die erfreuliche Anzeige zu macken, daß dennoch hier Versammlung sein wird. So eben erfahre ich es aus glaubwürdiger Quelle. Täuschung ist unmöglich aller Widerstand vergeblich. O, des Jubels! o, der Freude! Aus Mähren. In Anerkennung der höchst lobenswerthen Absichten deS Herrn Ober-Landes-Nabbiners, haben sämmtllcheMia-böiner- Lehrer und Vorstände der Gemeinden sich beeiltdie Beantwortung der ihnen vorgelegten Fragen, resp. Anträge und Wünsche die jüdischen Verhältnisse betreffend, noch vor der gewünschten Frist in klarer ausführlicher Weise, einzusenden. Bei 6er gewichtigen Masse von Stoff, ist es selbst verständlich, daß eS geraume Zeit erfordere, bis dieses Chaos geordnet, den Boden bilden wird, aus dem gedeihlicke Frucht für Glaube und Religion der mährischen Iudenheit, erspricßen wird. Doch der erste Schritt ist geschehen; vertrauen wir der Umsicht, noch Mehr der Gottesfurcht unsres Landes-Rabbiners. England. London. Die orientalische Reise des Barons A. v. Rochschi!d,dwelcher einige Zeitungsblärter lächerlicherwcise einen finanziellen Zweck unterschieben wollen, hat, nach einer andern glaubwürdigen Version vielmehr einen philanthropischen, wo nickt Haupt-doch Nebenzweck. Unser Reisender wird nämlich seinen Rückweg über Palästina und Jerusalem nehmen, um persönliche Kunde über die Zustände der dort residirenden Juden einzuzichen, zu deren Verbesserung die Familie Rothschild bekanntlich schon bedeutende Summen verwendet hat, welche aber nicht immer auf das Zweckmäßigste angelegt, vielmehr, zum Thcil wenigstens, der Bestimmung des Gebers durch ungetreue Hand entzogen worden sein sollen. (HC.) Erklärung rnrd Bitte. <; Wie^erh^lt,-finden,Uir. uns.^u der PlittWung veranlaßt, wie unser Anzeiger,. Annoncen für Gesuch AorHuAt^ Hr^er^e,' ^die gegen hie, .TeMnz diese^BM^ ÄWn g'egön vÄorthodort Judentb^m ELckariiWnKrtzMhflch^hkbrm nicht Mpider.-NerG U, S.Ms selbst den merkantilischcn Geschäftsbetrieb dieser Blätter, wv^en^^E nicht pfr,Käuflichkeit, somit der Gesinnungslosigkeit Preis geben. UHa^ch^Mich^ ^d^ M^A^chhandlungeu wo ( sch werlich kaum bemessen können,' welche Werke z« diewerden die Herren Verfasser dringend ersucht, in dieser Beziehung selbst die 2MLsijM.^u.^r^Lfeu,. And -ihre resp. Verleger darauf aufmerksam zu machen, wie Beispiels halber, H'sche „Religionsbücher", S.'sche..Kanzelvorträge" sich zur Verbreitung durch den Zions-Wächter nicht eigenen. D. Red. Briefwechsel. L. Sie müssen eilen, da es sonst zu spat würde. — b. in L. Unsere Schuld ist es nicht; vielleicht später einmal wieder. Herr Rabbe. Erhalten, nächstens. — vr. Zerma. Wir bitten dringend um Erfüllung. Verlag: Herol d'sche Buchhandlung in Hamburg. Druck: Gebrüder Bonn in Altona.