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Der treue Zionswächter · 1847-08-10 · Heft 32 (10.8.1847) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 32 (10.8.1847)
Date
1847-08-10
Page
– (sequence 5)
Language
German
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rW AU Blauern bekannt gemacht werden, daß es ohne sein Wessen und Willen abgebruckc und Verbreiter worden sei. (Fortsetzung folgr.) ' ZWUNgsnachrichtrn. Preusien. Berlin. > Dem jüdischen Kultur-Verein, einer PrivatgeieUfchafr, welcher früher achtbare Gelehrte und einflußreiche Männer, angehörtcn, ist jetzt, da er politische Erörterungen in sein Bereich ziehen wollte ,,-die,Eoncession von der Behörde entzogen worden. Die späteren weiter dev Vereins waren freilich eben nicht die geeignetsten. Berlin. Das Gesetz über die Verhältnisse der Juden, vom LZ. Juli d. -I. dalirt, (auf das wir tpärcr zuruckkommen werden), ist heute durch die Gesetzsammlung bekannt gewacht worden. Die Einleitung lautet abweichend nur dem Entwürfe also: Nachdem Wir zur Herstellung einer möglichst gleichmäßigen Gesetzgebung über die Verhältnisse der Juden, die in dieser Hinsicht bestehenden Vorschriften einer Revision haben unterwerfen lassen, verordnen Wir, nach Anhörung beider Euricn Unserer zum ersteu vereinlgtcn Landtage versammelt gewesenen getreuen Stände, auf den Antrag unsers Staats-Ministeriums,was folgt. (Folgen 7Z Paragraphen.) Was das Gesetz selbst betrifft, so sind die Gutachten der Herrcn - Eurie größtenthc.ils, Pre der Stände-Eurie beinahe, gar nicht, ber.nefsichtigt, indem, nur an die Stelle:dcr.»2udenschaften^, die von den drei Ständen vorgeschlagene BczeichuMg «Synagogen-Gemeindenbeliebt worden ist. (H.E.) Hannover. Hannover. Nach einem L8tägigen Aufenthalt hat Herr Dr. Adler uns bereits wieder verlassen, zurnckkehrend zu seinen höher» Bcnifspslichten, die ihn erwarteten. Von dem freudenvollen Empfange Seitens unserer Gemeinde habe ich Ihnen jüngst gemeldet; indeß dauerten die Liebesbezeugungen bis znr Minute seiner Abreise, und noch am Morgen zuvor ward er von der Gemeinde mit einem werthvollen Andenken — ein e m g r oßen silberne n P okal — beschenkt. — Hat nun unsere Gemeinde aus sreicm Antriebe sich bestrebt, auf die mannigfachste Weise ihre Hochachtung und Liebe für ihren früher» Seelenhuren darznlhnn, und suhlt ein Jeder sich befriedig! nur dem Bewußtsein, dem unwillkürlich entstandenen Impulse genügt zu haben, so muß uns das ganze Factum um so mehr erfreuen, indem wir jede R egnug im jüdischen Leben würdigen, überzeugt seiend von dessen wohlrhätigcn Folgen. So gab die Anwesenheit des Herrn l)r. Adler 'Veranlassung zu einer ihm zu Ehren veranstalteten Feier, ul der von ihm begründeten Religione-schule von ihrem vortrefflichen Gedeihen in der gleichzeitig abgehalrenen Prüfling, Zengniß ablegte — Knaben und Mädchen waren in einem festlich der.oeinen Lokale vereinigt; die Schulcommission lven welcher Herr 0. A. cingeladen war) an deren Spitze unser Rabb. Herr Ne. Meycr, und so viele Herren und Damen ans der Gemeinde, wie der Raum zuließ, anwesend. Mit einem deutschen Fesigesaug der Kinder ward Herr Oe. A. bewillkommet und diesem schloß sich die Anrede des Herrn Oe. F. an. In einer Zeit, wo wir um Zions Trümmer trauerten, sei es zwar nicht Zeit des Gesanges — sprach Herr Oe. F. aber nach vonWerten des l'zH H'2t) Pi 7'r K zHvzyig-'ft! L'ps L'i>. > sich '."52) r-pw wurde es erlaubt sein, eine solche- FerersselbK in dieser Zeit zu halten^deirn ob-zwa-vi-Goik feinen iZorn -über fgi>w-Heilüzkhirmor.aa>sgesih u N c k habe, -so soi-'nus ja-idia' Tn-rnngekassru/ hdie iM->de< Schute gelehrt wertereg -^.r ninv d nksiusiV'.e'rlernt sei, sollrdie' statrftndende!Prüfung Die Hanptveranlassung der Feier fei aber » diel Anwesenheit des Herrn Or. A , der die Schule gegründet habe, und ohne dessen eifrigste Bemühungen und Bekämpfung n widerstrebender Hindernisse wir sie noch lange hätten entbehren mnsieu, und für unsre Gemeinde zu befürchten war, 7i n 71-77-5:5. — Es sei ihm (Hrn. Oe. A.) Las Verdienst des 25-7zuzurechncn, der die jüdischen Schulen nach den Erfordernissen der Zeit einrichtcte und von dem

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