Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 31 (3.8.1847)
- Date
- 1847-08-03
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Rücksicht auf sich nimmt, so nennen wir lhn eigennützig, tieblok, auch bös. Ist die Handlungsweise eines Menschen von der Art, daß sie unserer Vorstellung nicht bchagt, jo heißen wir sie unschicklich, häßlich, oder ungefällig. Kurz wir verlangen, daß die Menschen auf eine gewisse, ohne genau zu bestimmen, welche — Art und Weise handeln sollen, bei welcher alle Menschen zufrieden sein können, und die also unserer Vorstellung vom Menschen entspricht; so daß wir denken und sagen können, auf eilüe' ^wahrhafte' ÄenWM 'Messe:'' Diese' ^orderimg an 'pse' Menschen ist so streng, daß ww 'einen "un' Haä,'' Nichterfüllung sogleich üj die Reihe Her TH/ere^seßen^ un^ ir^nd^' xiu Thier zum Vergleich mjr ^em^M^n^en^' m^ejA^^äuf eine 'gc-' Bei der Bestimmung der Majorität der Menschen beschranket sich der Staat nicht blos auf das Vermögen und die Thättgkeit der Sclbsterhalrung, sondern zugleich auch auf die vorschriftsmäßige Weise dieser Thärigkeir. Weswegen jedes verübte Unrecht wovon einem Mengezogcn wild. Auch nicht einmal auf die Beobachtung der Form der Gerechtigkeit allein beschranket sich der Staat, sondern er will, daß auch die Menschen gescheidt, gut und schön handeln sollen. Daher schließt er so viele Anstalten in sich, wodurch er die Menschen zu einer solchen lei Auszeichnungen nnd Belohnungen. Dock sind wir zufrieden, wenn die Menschen nur solche Handlungsweisen beobachtengegen welche wir keine Klage erheben noch mehr von dem Menschen? Er soll sich selbst erhalten, er soll cs auf eine gewisse Arr und Weise lhun, die wir die menschliche heißen, aber auch seine Gesinalso gewiß darauf: Des Menschen Bestimmung ist. daß er in der Welt sein ganzes Sein auf eine des Menschen würdige Weise durch sich selbst begründe. -- «—— preüsim, denn Manlsestattcnen und" Proresteü,- die gegen einige hinlänglich -bekännre Aeußerungcn der zwei preußischeil Minister von einzelnen Vorständen oder mehr noch Privaten „für sich und im Namen ihrer Glaubensgenossen" feierlichst erhoben worden sind; wie überall Gleichgesinnte, vorzüglich die Gemeinde en müsse aufgeforderc worden, sich diesen Protesten anzuschließeM so sollte man sicher glauben, Aeußerungcn zu vernehmen, die in der gesummten jüdischen Bevölkerung Preußens, wenigstens aber in eurer imposanten Majorität, Ankkang fänden, mit deren Ueberzeugung übereinstimmen. Dem ist indeß ganz und gar nicht so. Kaum ein Paar