Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 31 (3.8.1847)
- Date
- 1847-08-03
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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»M 251 HZ» normitaten zum Nachweise der erlangten Tüchtigkeit nicht genügen können. Es ist also auch hierin, wie zur Stärkung des Muthes und der Körperkrafc (f^L s'ör der Feinheit des äußeren Gefühls und der technischen Fertigkeit in der Herrlchrung des Schlachtmessers (2U'pc;'22) ein gründlich theoretischer Unterricht, so wie längere Uedullg umer Aufsicht und Leitung eines wohlgeübrcn Pracrikers erforderlich, ehe dem ML die Licenz zur selbstständigen Ausübung errheilt, und ihm vom Publikum unumschränktes - Vertrauen-; geschenkt werden darf. glaubwürdigen Mannes, in bei der nachgesuchren Ermächtigung zur Function eines s",L eine im Voraus unter gewissenhafter Leitung erworbene Geschicklichkeit mit Strenge verlangt. Das Harrpkerforderniß aberM worauf Alles ankommr, wodurch, alles Vertrauen bedingt ist, wovon selbst dle persönliche Tüchtigkeit im Berufe, der Eifer und die Ausdauer in der Vorbereitung, die Strenge in der Ausübung, die Sorgfältigkeit in der Wiederholung und das würdige Verhalten bei den Prüfungen abhängt, ist einzig und allein ernste, aufrichtige Religiosität. Tief im Herzen wurzelnd, und das ganze Wesen des Zndchjduuchs durchdringend muß sie sich im Aeußern (''22 öv.r-ct' nfiv), in der ganzen Haltung und Handlungsweise (L'rpwp '227) unzweideutig kundgeben. , (Beschluß folgt). Vou -er Bestimmung -es Menschen. Von I. B. Graser. Alles auf, der Melt,. yder. alles, was , H, seine Bestimmung, oder es, ryuß bej.Mely^ M Grund seines.Daseios MaMMrdz^, Dingen springt dieser Grund des Daseins von selbst in die Augen, und bei sehr vielen kann er nach einiger Ueberlegung gefunden werden. Ueberall, wo es unser Eigennutz fordert, suchen und finden wir auch die Bestimmung der Dinge, wenigstens die nächsten für uns; aber sonderbar ist es, daß uns der Gedanke an unsere eigene Bestimmung selbst fast gar nicht beikommt. Indessen spricht sich der Mensch doch, ohne daran zu denken, alltäglich darüber aus. Um nun die Bestimmung des Menschen vollkommen zu erkennen, wollen Was fordern die Menschen von einem reisen Menschen? Das Erste, daß er sich zu erhallen vermöge. Viele Forderung wird von den Menschen überall so stark ausgesprochen, daß wir denjenigen, welcher aus eigener gen nicht besitzt, bedauern, ja wir uns aufgeforderc fühlen, die Erhaltung des Unglücklichen über uns zu nehmen. oder sind so streng in Bezug aus dieselbe, daß sie auch denjenigen verachten, welcher sich vollkommen —, aber ohne sein Zuchun, zu erhalten vermag Wer bemerkt nicht z. D. alltäglich die verächtliche Gesinnung der Leute gegen einen Mann, der sich entweder von andern füttern läßt, oder ohne Beschäftigung von fetten Renten lebt, die er sich nicht selbst erworben har? ES ist also ausdrückliche Forderung von den Menschen an ihres Gleichen, daß jeder durch eigenes Vermögen und durch eigenes Streben sich seine Subsistenz verschaffe. Dahin geht insbesondere auch, und vor Allem, die Sorge und das Sinnen und Trachten der Eltern bei ihren Kindern, sie in den Stand zu setzen, dies einst zu leisten. Die Höheren sinne» auf eine solche Ausbildung ihrer Kinder, daß sie sich einst versorgen sollen, und die Niedern trachten, hest. ihrigen die Geschicklichkeit zu verschaffen, daß sie einst,,.nach ihrer Sprache, sich selbst forvzubringen vermögen. , Was einzelne Menschen über diesen Puykr urtheilen, das., wjrd vast ,E»zenj.IrWpnelz<, -dja sich eine BeMung.geb^ : Jede Nattpn, welche iM eiucha.( vexmirtclst -iaer Constirurion zu. erster NativstalgeseW^ftodep zu einem Staate verbunden har, nimmt im Lebe» des Menschen einen Zeitpunkt der vollkommenen Reife an, von welchem angefangen, dem Menschen zugemukher wird, sich selbst zu erhalten. Majorennitär ist dnS Wort, welches diesen Zustand der vollkommenen Reife bezeichnet. Beide Erfahrungen leiten uns demnach nochwendig auf den Gedanken, die Bestimmung des Menschen müsse vorzüglich die sein, daß er sich selbst zu erhalten vermöge.