Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1847-07-27 · 30 (27.7.1847) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
30 (27.7.1847)
Date
1847-07-27
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2625941-2626146-2626177--1032-2628622
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

kstersskeiu fremdes Ereignis; ist. — Scbon haben cs die Katholiken versucht, ihre Klage wegen des angeblich gestorbenen Kindes bei ihm zn wiederholen. Er aber wies sie derb zurück und ermähnte sie, ihn ferner mir solchen Thorheiten nicht mehr zu belästigen. da er der Mann nicht wäre, bei dem solche Geber fänden. Was unsere Felder betrifft, so lebten wir alle in der Hoffnung einer gesegneten Erndte. Erdnnd Baumfrüchte versprachen reichlichen Ersatz für den Mistwachs der beiden letzten Jahre. Doch leider! zu bald schon sahen sich unsere Augen getäuscht. Der liebe Gott hat es anders gewollt. Wir wurden plötzlich von einem fürchterlichen Heere von Heuschrecken überfallen, das großen Schaden anrichtete. Der Wein, die Oliven, der Mohnsamm (wovon das i'vcwL;vL bereitet wird), alle Krantgewächse, so wie eine Kornart, wovon die hiesigen Bauern ibr Brod bereiten — dies alles ist total verzehrt. Welchen Kummer diese Strafe Gottes hier verbreitet, können Sie sich denken; denn was steht unS nun anders bevor als wieder die größte Tbeuernng. von der wir uns schon geschmeichelt hatten, uns bald erholen ztt können. Besonders befurchten wir. daß der Waitzen auf hohen Preis steigen wird, da die Bauern, ihres gewöhnlichen Brodes beraubt, ihn nun auch zu ihrer Nahrung machen müssen. Doch vertrauen wir auf den Allmächtigen, daß er uns nicht von Hunger nmkommen lassen und seinen frommen Dienern in's Herz geben wird, ihre bis dabin so mildthätige Hand uns in unserem hülslosen Elende nicht zu entziehen. Altona. Die in der vorigen Nummer d. Bl. von Meetzleuburg-Lchwerin aus mirgecheilre Nachricht ist dahin zu verstehen, daß die fürstliche Gnade!.» Anzeiger. Zum bevorstehenden Michaelis suchen wir einen Mann als Schächter und Lehrer, der genügende Devon 100 Thlr. ^pteuß.' Eour)/außerdem frei Logis Und Tische.' Neflcttit'cülse häben sich'' in portofreien Ärieten zu wenden aü B. N. Levh " - ' ' 7,'" ni' M'eÄlenbnrg-.' UnterzckchiMr Miischt MÄ jlÄH'eüt. A> Goldschmidt, willigt. MKbsre mit pi auf sich bat. daher aus innerem Antriebe, fvVicb Vie 'Kinder-;ü- 2fassen vermögen^ ^-!r mit ihnen lernt. Daß ^ut' dieL ällrrstrcngsik^Ncligiösität'gesehen wird, versteht Briefwechsel. Ain W- Erwartet. Die Besorgung für Herrn Nabb. möchte zuvörderst mit Ihnen mündlich besprechen; dann erst. — 2. L- O. in H. Soll besorgt werden, wie Obiges- E. R- N- Derselbe fehlt auch mir, mit mehr. Jndeß wir wollen den Versuch machen- — A-e- Es zieht sich in die Länge- Or. Jerma. Bald, es ging nicht früher. Verlag: Her 0 l d'sche Buchhandlung in Hamburg. Druck: Gebrüder Bonn in Altona.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.