Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 28 (13.7.1847)
- Date
- 1847-07-13
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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stattfinden können und die Herbeiziehung von Zuhörern christlicher Mitbrüder darf kein Grund sein, auf Kosten der eigenen Religion zwecklose und nicht verlangte Concesfionen zu machen. Wir wiederholen daher nochmals, daß dieser Gottesdienst einzig und allein seinen Ausgangspunkt in der theoretischen Anerkennung des Prinzips der Verlegung des Sabbaths auf den Sonntag zu suchen hat, und da bei der unbeschränkten Religionsfreiheit im Judenthum kein praktisches Hinderniß für das Individuum in der Geltendmachung dieser Theorie besteht, so ist der öffentliche Cultus allein das charakteristische Merkmal dieses sich Anerkennung suchenden Princips, und welches zu bekämpfen der einzige Zweck, der in diesen unschuldigen Repetitionen der opponirende ist. Ob nun diese Opposition nur aus Reichen oder aus einigen weniger bemittelten Familien besteht, ist auf die öffentliche Meinung, die wol weiß, daß Intelligenz und Reichthum nicht immer vereint sind, von keinem Gewichte. Wahrheit und Recht werden aber auch in unserer Zeit nicht für Geld verkauft. (Han. Ztg.) Altona, d. 12. Juli. Die sehr interessanten Berichte über eine erhebende Synagogenfrier am jüngstverflossenen 03c in Hannover zur Ehre des würdigen vr. Adler, so wie über die vollzogene Jnstallationdes mährischen Landes-Oberrabbiners, H. S. R. Hirsch sind uns so eben zugegangen und werden wir selbige in nächster Nummer geben. D. Red. Anzeiger. Derselbe nimmt jüdisch-religiöse Mittheilungen gegen 11 Sgr. Gebühren für die gehaltene Zeile auf. Die Nedaction. Die israelitische Ncligions - Gemeinde dahier.sucht einen tüchtigen, wissenschaftlich gebildeten Religionslehrer ledigen Standes, der auch im Stande ist. einen geordneten Vortrag in deutscher Sprache zu halten und bis zum l. August d. I- Hieraus Nefleetirendc können bei dem Unterzeichneten Vorjährliches Gehalt von 400 sb ausgesctzt ist. Bad Homburg, den 9. Mai l847. Der israelitische Gemeinde-Vorstand. L. S. Schiff. Welche Motive können dem neuen Judengcsetze zu Grunde liegen! Von E. Waller. Offenes Sendschreiben Herrn Justizministers Mühler Gxcellenz, vre Ergebnisse der Vrozesstabellen für die preußischen Justiz-Beamten, den Bezirk der Gräflich Stollberg'schr» Regierung zu Wernigerode, die Juden und die gesammten Einwohner Preußens. Von S. Beer. Die Geschichte der israelitischen Schule z» Halberstadt, dargestellt in zwei Reden. Gehalten bei der 50jährigey Jubelfeier derselben am 1. April 1816, von G. Lasch, und S. Bär, Briefwechsel.! in r. sind noch zu baden unter den gewöhnlichen Bedingungen- — in P- Sie haben unsere Beilage Nro- 20 nicht gelesen, sonst wäre dies unnöthig- — A- G in P. Muß kürzer gefaßt werden, zumal, nm Ihrem Wunsche zu entsprechen. Über Bmiiß-e ich unbedingt erst vom dortigen Oberrabbineil bestätigt haben, ehe etwas Entscheidendes unternommen werden kann-— C- D- oder Din P. Ihr eigenes Gefühl wird Ihnen sagen, daß sich dieses nicht eignet. Druck: Gebrüder Bonn in Altona.