Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 27 (6.7.1847)
- Date
- 1847-07-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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218 , wird, da greift er zu einem Kluaheilsmittel aus seiner in Brcelau grünolrch erlernten Taktik, er schiebt die Rekruten von Reden zu emer kompakten und dichten Masse zusammen, Blut fließt, dem Einen fliegt der Hur, dem Andern ter Kopf herab, dem Dritten wird der Bauch eingedrückt, das kümmert den Anführer nickt, er läßt sie so vorüdcrpassiren, und da es ihm nicht bchagr, schießr er sie endlich mit der Haubitze des Cvmmissionebericktes allesammt todr! Trauriger, lächerlicher und weinerlicher Untergang! Zwar erhalten die Gefallenen eine Denkrafcl in der hinten dem Werke angehängten „Uebcrsichr der gefaßten Sabbathbeschlüsse*» aber hier leider herrscht dieselbe Gedankcnverwirrung, daß man fast glauben sollte, der Verfasser jenes Epitaphiums habe sich zum Ziele gesetzt d«e Diarrhoe oder lim zu machen. Denn der §. 1 leider bis K. 2 den Durchfall, hustet und hustet, bis er endlich Ende §. 2 dahlnqcschieden «st. So besiegelt sich die Lynvde der israelitischen Leiche. Dieser unser Bericht siedet fast solcher Obduktion — das Prädicat „israelitisch" muß weg — ähnlich, darum Verzeihung, lieber Leser, düng nahmen, das kann bei Besprechung eines Buches, wie „die Protokolle" nickt anders kommen, und ist auch nickt anders zu erwarten. — Za, ich lade Euch, Zhr Beherzten der sogenannten aufgeklärten Welt hier noch zu einer Gespensterviston ein! Zn dem Buch der seinen Höllengcsang „Atheismus" an. Wer davon sich überzeugen will, der höre die Gottesschildcrung eines H. (S. 60) oder den salbungsvollen Ausdruck eines gefeierten Predigers S., als hätten wir ihnen ihren Gott gestohlen (S. 111) an. Neuzeit! hier hast du daS zu deiner Aufklärung, deutlicher anschaulicher kann's dir nicht geboren werden — nun weißt du. wohin dich dein gewähnter Blumcngang führe, wo hinaus? — Sei entschlossen, wähle, nur an keinen Krücken gehinkt, entweder den Gang der Leugnung bis zu Ende gewandelt, bis in die wüste Leere des Atheismus hinaus, oder den Weg des Osscndarungsglaubens bis zu den ewig grünen Spitzen der Tradition hinauf! Israels Wünsche und Hoffnungen. Von Philipp Spitzer, des lödl- Prcsburger Comitats Bc'zirks-Ar;t. (Beschluß) Nie werden wir des Duloens satt, wenn es um der Religion willen geschieht. Man forsche nur in der Geschichte Israels und staunend muß Zeder bewundern, welche Verfolgungen, welche Bedrückungen und erniedrigende Schmach die Söhne Zuda's um ihrer geheiligten, geoffenbarcen Religion willen nnt Geduld ertrugen. Jene ncologe Partei aber, die nicht zum es eben, die ste verleitet und ihnen die religiöse Zufrie: denh-ir geraubt haben. Aber, wirst Du mich, lieber Leser, fragen, warum kehren sie nicht um? warum ihnen nicht Einmal das alrehrwürdige Geber zu ihrem höchsten Trost aus einem reinen, einfachen Herzen im aufrichtigen Glauben? Darauf muß ich Dir leider mir „Das eben ist der Fluch der bösen Thar, daß sie, forrzeugcnd. Böses muß gebären." Daher bleibt es immer unbeachtet, wie anders unsere Vorfahren dachten und handelten : die frommen Ahnen scheuten keine Opfer öß-)L'I mpviw ß!>5 '72, um nur Zwist nnd Reibungen zu vermeiden. Nun, was bleibt in solchen Wirren für Israel zu wünsche» übrig? Nichts als „Treuer Bund in Sturm und Sonne mit der Tugend und der Pflicht." Zsrael hat Hoffnungen, sagten wir, die sich nickt auf die Gegenwart beschränken, sie strecken ihre Arme der Zukunft entgegen, wo Israel nicht ängstlich, nicht kleinlich nach jeder Begünstigung geizet, geneigt, viel Geheiligtes als Opfer fallen zu lassen, um bald ei» kleineres, bald ein größeres Almosen zu erhaschen. Nein, nichts Geringes soll um Schweres erkauft