Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 26 (29.6.1847)
- Date
- 1847-06-29
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Organ zur Wahrung der Interessen des orthodoxen Mit Königl. Dänischem Privikegio. Verantwortlicher Redacteur: vr. En och Direktor und Oberlehrer zu Altona. 3. Jahrgang. Altona, den 2S. Zuni 1847. ^§26. Inhalt. Beleuchtung der Protokolle der dritten Versammlnug deutscher Nabbinen. Von 'wr-.Seite 209 Israels Wünsche und Hoffnungen. Don Philipp Spitzer, des löbl. Preßb-Comitats Bezirks-Arzt . . 210 Die Geschichte der israelitischen Schule zu Halberstadt .. . .» 211 Metrische Bibelübesetzung.- 212 Zeitungsnachrichten aus Berlin, Berlin, Strelitz, Lübeck. Wien..212 216 Anzeiger — Briefwechsel. 216 Beleuchtung der Protokolle -er -ritten Versammlung Deutscher Rabbinen. Von '»wc. (Fortsetzung.) Es versteht dieses Volk, sage ich, doch auf ganz eigene Weise seinen Väterglanben in seinen feinsten Nüancen einfach rein zu erhalten. So har Abraham beschnitten! — Jener Schaar aber ist's zum Aerger. Den Deschneidungsstuhl, diesen geweihten Altar Juda's, an dessen Fuße sogar ein frisches Grab untergegangener Reformer liegt, den will sie mit Aufzugsbrücken, ärztlichen Wachen, Poilzei- und SanitätS - Behörden umgeben, aus dem edlen, grünen Zweig einer brüderlich für Gott unternommenen That will sie einen gemeinen Brodkorb für Aerzre flechten, — für Aerzre heutiger Zeit. Warum? — damit das Vertrauen zur Beschneidung erschüttert und die Kette zwischen Bruder und Bruder gesprengt werde. DaS alles wundert uns gar nicht. Aber die ästhetisch und physisch aus der Art geschlagene Natur unserer Rabbinen, die verdiene eigene Aufmerksamkeit. Aesthetisch. denn nach dem Urtheile eines jener Gourmands sage das Aussaugen (t^v) dem Geschmacks nicht zu, ganz recht vom Standpunkte aus, wonach der an ladle ll'küte wohlgeübte Mund nichts weiter, als ein thierisches Eßorgan ist, das selbst an Fastragen nicht rasten darf; für den Israeliten jedoch, dem der Mund auch ein edles Werkzeug zum Dienste seines Gottes ist, für den har'S auch wieder seine andere Seite. Die physische Entartung ist hier gleichfalls unverkennbar, denn gewiß spüren jene Männlein nicht mehr daS jüdische Blut in ihren Adern, das selbst nach dem Zeugnisse nichtjüdischer Aerzre, bis auf seltene Ausnahmen, frei von allen venerischen u. dgl. ansteckenden KrankheitSstoffen ist, wenn sie eben aus dieser Befürchtung daS Abschüssen der Meziza vorschlagen. Was doch unsere neologen Geistlichen für Phlihistore sind; nicht allein Rabbinen