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Der treue Zionswächter · 1847-06-15 · 24 (15.6.1847) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
24 (15.6.1847)
Date
1847-06-15
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Per MW Organ zur Wahrung -er Interessen des orthodoxen Indenthums. Mit Königl. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Nedaeteur: vr. Guoch, Direktor und Oberlehrer zu Altona. a-Kvce «v»»L«v'«xs4»«o«öSL>-»rss«-v«^-os. Jahrgang. Altona, den IS. Jnni »84». ^§24. Bon diesem Blatte erscheint wöchMlich einmal. DrenstagS, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5Li Ct. (2 Thlr. pr., 3Fl. 30Xr.) Man ^^^Mnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erpeditionen. ^-W--- Inhalt. Was thut in der Gegenwart vor Allem unfern Ge. meinden, unfern Vorständen, unfern Rabbinen Roth? Bon vr. I ................ Seite 193 Heiligung, als wichtigster Moment der jüdischen Religionslehre. Aus dem Bekenntnisse eines zur religiösen Volljährigkeit gelangten JünglingS . . - 196 Die Bestimmung und Aufgabe des Menschen- und Lehrerlebens.. 197 Zeitungsnachrichten aus Hannover, Emden. Berlin, Jerusalem. ... Miscelle. — Anzeiger. — Briefwechsel.. 200 Was thut Ln der Gegenwart vor Allem unfern Gemeinden, unfern Vorständen, unfern Rabbinen Roth? Don vr. I. ,,DaS Zudenthum befindet sich in der That in einer sehr kritischen Lage", hört man so häufig jetzt . urtheilen und eS bedarf mehrm als menschlicher Mittel, soll die obschwebende Krisis nicht mit dem Untergange, der Auflösung des Ganzen endigen. Nur ein höheres Wesen vermag hier vermittelnd und ausgleichend einzuwirken, ihm allein muß es in seiner allweisen Erhabenheit Vorbehalten bleiben, sein Werk zu schützen, du* in seinem Namen, zu seiner Ehre Unternommene zu einem gedeihlichen Resultate hinzuführen." Aber, möchten wir lolchein vorlauten Zweifler entgegnen: nur der ist verloren, der sich selbst aufgiebk, der Niederlage Anfang und erste Ursache ist feige Flucht. Wahr ist eS und begründet in unserm religiösen Bewußtsein, wie in steter, ununterbrochener, ewiger Lebenserfahrung, daß all unser Thun vergeblich, unser Strebe»» Wirkung--, «Kr Wollen machtlos sei, so eS nicht gekräfrigt und beWtz;werde. durch den Hauch dessen, dem allein Verborgnisse offenbar, der klar erschauet den dem Staubgebornen unerforschlichen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung; aber zum Gelingen ist überast auch Menschliches Wollen und Handeln nörhig , Hertrauen :>guf eine höhere schließt nicht Mißtrauen gegen unsere eigene, niedrige KrafrauS. Deshalb wolle» M Dicht - verzagen, mukhlos u»S selbst aufgeben, Mftencpklmehr überall anregen, nach neueren Mitteln des Kampfeun- Umsehen, und was dem Gelingen unserer guten Sache feindlich entgegenstehr, mir aller uns zu Gebote stehenden Beharrlichkeit und Ausdauer aus unserer Mitte entfernen» Denn wir dürfen eS uns nicht verhehlen, daß ein großer Theil jener beklagenSwerrhen Ereigniffe und Zustände. die jedes religiöse Herz mit banger Ahnung mit Schmerz mch Trauer erfüllen,

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