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Der treue Zionswächter · 1847-05-25 · 21 (25.5.1847) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
21 (25.5.1847)
Date
1847-05-25
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Per Organ zur Wahrung -er Interelsen -cs ortho-oren Iu-enthnms. Mit Königl. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Redaeteur. vr. Cu och, Director und Oberlehrer zu Altona. 3. Jahrgang. Altona, den 2S. Mai 1847. 21. Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Dienstags, ein Bogen. Das Abonnement ans ein Jahr ist 5A Ck. (2 Thlr. pr.. 3Fl. 30Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen nnd ZeitungS-Erpeditionen. Inhalt. Der Bnndesschluß am Sinai. Predigt-Skizze d. Oberradbincn Ettlinger zu Altona. Gehalten 7271-2 'L 1,2- Seite 169 Von A. 172 Die Bestimmung und Aufgabe des Menschen- und Lebrerlebens. 173 Praktische Philosophie des Buches Hiob.» 173 Zeitungsnachrichten aus Berlin.«175 176 Briefwechsel . .. 176 Der Bmr-esschluß am Sinai. Predigt - Skizze des Oberrabbinen Ettlinger zu Altona. Gehalten 12702 's rnr. (Beschluß.) Fassen wir, m. V., den Inhalt der Religion nach ihren Hauptbesiandtheilen auf, so zerfallt dieser in dre», namliä) in Glaube, Handlung und Erkenn tn iß. Glaube bildet den Grundstein des Rer ligionsgebäudes. Ohne Glaube, ohne Empfinden im innern Bewußtsein, daß die Sätze, wie fie in unserer heil. Thora verzeichnet sind, reine Wahrheit seien, giebt eS keine Religion; ja nicht einmal das Dasein des Allerhöchsten und seine Weltenschöpfung vermag durch die Vernunft allein, ohne Offenbarungsglaube, erkannt zu werden. Wer wmir nicht sein unbezweifeltes Vertrauen in die Erzählungen der Begebenheiten sehr, wie das heilige Buch der Bücher sie zeichnet, der ist, ohne es sich selbst bewußt zu sein oder wen'gftens es sich gestehen zu wollen, Gottesleugner. Mit der Verkündigung seines Daseins begann der Allgürige seine Off fenbarung auf Sinai; „Ich bin der Ewige, dein Gotl", waren des Hochheiligen Worte, welche zuerst ans Donnerwolken und Feuerflammen sich Bahn zur Erde brachen. So wenig aber ein Gebäude durch seinen Glaube ohne Handlung, genügt der Gedanke ohne Erfüllung der religionsdienstlichen Verrichtungen, wie das Gesetz sie vorschreibt. Sie bilden den eigentlichen Religionspallast, den wir hienieden uns bauen, um einst in Ewigkeit selig darin zu wohnen. Seine Einrheilungen und Verzierungen, sein Gediegenes und seine Pracht, sind uns vom großen Baumeister der Welten vorgezeichnet, and von ihm sind die Mittel uns verliehen, diesem Pallaste eine glänzende Vollendung zu geben. Diese erhält er durch dieErkenntn iß, mit welcher wir die Vorschriften der heil. Thora im geistigen Schauen erfassen, so weit unser Geist hienieden in seiner Staubeöhülle sie zu erfassen vermag. Sie bildet das Dach, welches am Gipfel deS Religtonspal-

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