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Der treue Zionswächter · 1847-05-11 · 19 (11.5.1847) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
19 (11.5.1847)
Date
1847-05-11
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Wer Organ zur Wahrung -er Interessen -cs ortho-oren Iu-enthnms, Mit Königl. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Re-actenr. vr. Enoch, Director und Oberlehrer zu Alrona. 3. Jahrgang. Altona, den 11. Mai 1847. 19. Bon diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Dienstags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5 st Ct. (2Thlr. vr..3Fl. :wXr.) Man abonnirt der allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeimngs-Erpcditionen. Inhalt. "von GL........... Seite l!S Creerpte auS einer Rede des Herrn Oberrabbinen S. W- Schreiber zu Presburg.» ttS Zeitungsnachrichten aus Austerlitz, Bayern, Paris, Warnung und Kampfruf an meine Glaubensgenossen. > Von G. L. Nicbt daS erste Mal ist es, daß ich den heiligen Kampfplatz des Zudenthums betrete, ihn betrete, um einer Secke den Fehdehandschuh hinzuwerfen, die sich, durch die Hefe des Volkes erzeugt, an dem Busen des gläubigen Israels gleich einem giftigen Vampyr festklammerre und nichts Geringeres im Sinne hatte, als das Blut, die belebende Kraft des Geistes unserer heiligen Religion auszusaugen oder mindestens mit ihrem Gifthauche zu verpesten. Die Zeit ist eilig und gerade in jüngster Vergangenheit hatte das Rad des Schicksals mächtiger als jemals in die Ereignisse der Religion des Zudenthums eingegriffen. Mir mächtiger Hand führte das Zudenchum den Kampf um die ihm mit Bosheit und Tücke entzogenen Rechte der Neuzeit und nur Wenig bieibr der keimenden Zukunft zu rhun, als die Wurzel jenes angerichteten Unheils die Häupter jener Seccen, die nicht allein Lug und Doshei', Tücke und Leidenschaften saeten, sondern mir wahren. Schachergeiste die glimmenden Funken der Leidenschaften anfachten, wo sie nur eine Spur davon wittern konnten, mit Stumpf und Stiel auszurorren und sie verachtet in das Grab der öffentlichen Meinung zu senken, in das sie Religion und Gorresiehre begraben wollten. Das Volk, das arme, verführte Volk bedarf keines Kampfes mehr, die Zeit har jenem destrucriven Treiben vielfach das Brandmark aufgedrückt, und wo dies noch nicht geschehen, da folgt immer Mehr die Schmach der Täuschung auf dem Fuße. Möge daS Volk den ein, zigen, wenn auch kleinen Trost darin finden, daß selbst die Verführten sich nicht wenigstens mit dem Fluch des Verführens beladen. DaS Gewissen, die so oft übertäuble Sprache der Gottheit möge ihnen die Hand dazu reichen, zu erkennen, welcher von beiden Klaffen sie angehören. Aber die ganze zusammengezogene Kraft eines enttäuschten Volkes sei jetzt mit aller Energie auf die Verführer, auf die Schöpfer so mannft,- facher Leiden gerichtet, jetzt, gerade jetzt, wo sie ermattet, von der Verachtung der öffentlichen Meinung go-

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