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Der treue Zionswächter · 1847-05-04 · 18 (4.5.1847) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
18 (4.5.1847)
Date
1847-05-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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t-i)p22i 217.-12 pi d'->: 22222 2v »25i27i25 i"2 15222 2'727 721221 p5 21P25 2'p 2'727 225c2 l55p 7s)5l 7p5 52 'l12)P2l;s)2)1 7)72 s)ip5 '72 0127) 171'2 v"2 o"52 7212 pp '5 52 52 2p525?")5 2' '7 >2 s'772)2 '52p 7*2 '22 222 7121 .^5l22 222 1)722 7*2 ^'5l72 ^1'21 27125 1"O 21225 '12 2'DP 1)'52 'v '25 2122) 22 212P v"p P2712 1722 P2712 1722 2^5 21225 227 212P 21V22 712'5 2222 2P22 2'7s)2 12'552 '"27 5'221 2225 27'22 25l71 7p5) 2> 521 2"2s)2 52 1P25 77)1 1"2 21225 erwiesen, wie ein Recht des Umänderns den Gelehrten nur dazu eingeraumt ist, nm den Grundpfeilern der Religion Dauer und Festigkeit zu verschaffen. Das Ziel, Gort zu ehren, darf nie aus den Augen kommen, und diese Hauprbedingung bewährte sich in allen angeführten Stellen. 2'7P2 2'p' 2"22 p'222 '521;2 '"7;i'2 2^2P2 5c 1P2 2wv5 727 222' 2V1 2>5^)22 1272 212p ^21) 2p:p 5222 s'5 c5 '2 2522 122' 55 2D22 72-72 217s>7 22'2 12)1121 2") ^7 21P2'1 2*2 ^7 2212 '»5?2 j'P7lI 2'P2 ,'5 21)P 225 22112P p'5>2 2p71s, 2)'5p 2l5p2 2222 5'2 s21 2"25 21/? '5 ''2 5"l» s"21 ')52 2'277 2ltv?"p ^7 212722 2"2 725)1 ''217P2;2 2)222 '5)2 222p 5'2 s'2N's)5 s))7 12)'DP25 v'2 55'2 2"2 p"p -j7 572) 5)) ''5?2 s.1122 552 2222 212p l5 '"272 ''572 . '121 2l52 ^22 25 2')V2 2"s>5 '72 5)N72 ,P22 L'5?2 2''p5 s-122 2V2 1)''2 22'72?5 s)1lp 122 2'V2M .'2 222P 2'77 7"2 v'l' 22'221 2"2 1"5 ^7 21p)' '''21 12255 . c'25 5221 222D21 72i'2 7«p225 7'd 7s)22 Welche Motive haben aber die modernen Prediger, das Bestehende nicderzureißen? Haben sie'auch eine Feststellung zur Begründung der Religion zur Absicht? Sie fragen nur 225 o5'2 271222 2P? — Wie ist den Laien zu verargen, wenn sie aus dem Gleise kommen, da sie von gewaltsamen Mißgriffen irregeleitet, gar nicht wissen, waS heilig ist? Cxcerpte ans einer Rede de- Hrn. Oberrabb. S. W. Schreiber zu Presburg. (Fortsetzung.) Aber schauet doch hin, theuere Brüder, sehet, wie eS Israel zur Zeit jenes Verfalls erging. Schon träumte eS sich vom Leibesdrucke seiner Beherrscher frei, dachte an die Liebe des Königs, wähnte vielleicht vom bürgerlichen Glücke schon: als urplötzlich ein jammervolles Edikt all die seligen Traume vernichtete. Schrecklich war das Loos, das vom Könige^selbst über es verhängt war. .Dem eigenmächtigen Willen seiner Feinde wurde es preisgegeben; zu würgen, es auszurotten ihnen geboten. Wie hüllte sich, ach, ihre Freunde da in einem Sacke, und Trauerasche bedeckte die nun gesenkten Häupter, bis Israel sich wieder reuevollen Gemüches bekehrte, und mit glühender Liebe die Himmelsbraut, die göttliche Tora, umfasste. Bis es sich hinwarf vor die Pforten seines Glaubens : dann nahm der Allgütige es wieder zu sich, und verwandelte ihre Trauer in Freude, daß das über sie zu ergehende Vertilgungs - Edikt an Israels Feinde nach Willkühr vollzogen wurde. Hoch und erhaben glänzre Israel in den Augen aller Völker, wie eS heißt: „Und viele von den Völkern des Landes hielten sich zu den Zehudim, und die Fürsten des Königs erhoben die Juden". Dann gelangten sie zu der Einsicht, daß: nicht durch Hochmuth und Frevel, durch Hintansetzung der Thora, sondern einzig durch des Herrn eigenen Willen sei Gunst zu erreichen. Nun fühlten sie die Wahrheit der Worte: daß nur die Rakhschläge des Herrn bestehen. Denn jetzt erst, als sie die Tora neuerdings empfingen, wie die Weisen von i5)p ipp entnehmen; 722 i52s)2 2P 27121)5 'p'2 Ip'j).„ Nun haben sie bestätiget, was von jeher sie empfingen" jetzt erst wurden sie wahrhafte Lieblinge des Königs; '2i7p ward zum Vice-König ernannt und glorreich erhob sich Israels Fahne hochfliegend über das Blutgerüst seiner Feinde.— Mögen wir, meine Brüder, jener Tage stets eingedenk sein, und diese wechselnde Glücksepoche immer vor Augen haben, auf daß in uns nie wieder ein ähnlicher Gedanke auftauche, durch Abweichung vom Gebiete der Thora die schmalen Pfade des bürgerlichen Lebens zu verbessern. Haltet Euch vielmehr von der Erzählung Eurer Vorfahren überzeugt, daß es der Herr nur ist, der die Perlenschnur der Anmuth und der Gunst um den Menschen zieht, wir aber hiezu wenig beitragen können und dürfen. Zu diesem Zwecke scheint auch »277p und 7225 das Purimfest so nachdrücklich geboten, und für dessen Geltung mehr als für andere Festrage gesorgt zu haben. Denn nicht als Monument jenes göttlichen Wunders ist das Purimfest in Israel errichtet worden, sondern wir müssen eö als heiliges Denkmal betrachten, das uns an die verderbliche Denkungsweise jene- Zeitalters erinnern möge, die Purimtage, der Freude und Unterhaltung geweiht, sind bald vorüber; aber die Er-

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