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Der treue Zionswächter · 1847-04-27 · 17 (27.4.1847) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
17 (27.4.1847)
Date
1847-04-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Organ zur Wahrung der Interessen -es orthodoxen Iu-enthums. Mit König!, Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Redaeteur: vr. Euoch, 3. Jahrgang. Altona, den 2V. April 184V. M17. ^on diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5 Hl Ct. (2Thlr.pr.,3Fl. SNXr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erpcditionen. > Inhalt. Zur Ehe-Jrage. Von A-.. Seite 129 Ercerpte aus einer Rede des Herrn Oberrabbinen S. W- Schreiber zu Prcsburg. *30 Würdigung der Zeschiwah zu Prcsburg. Von einem Unpartriischen -.. - - " Zeitungsnachrichten aus Mecklenb.-Schwerin Schwe. rin, Amsterdam, London. Altona. ..134 138 Nachruf. Verbesserungen im rnr!, md. Briefwechsel - 136 Zur Ehe-Frage. B°>> K. Die eheliche Vermischung mit fremden Familien galt in unserer Nation schon seit ihrem Entstehen als verboten. Abraham trug seinem Knechte auf, (Genes. 24) „du sollst nach meinem Vaterlands und zu meiner Familie reisen um für meinen Sohn eine Frau zu nehmen." Er mied also nicht blos die vwn, sondern alle nicht zu seiner Familie Gehörenden, was auch aus V. 21, 23, 27, 38, 40 das. zu entnehmen ist. So , sagte auch zu seinem Sohne (!tr. 28) „gehe nach Padan Aram und nimm dir von Labans Töchtern, deiner Mutter Bruder, eine Frau?« Er wollte also auch daß sein Sohn nur aus seiner Familie heirarhe. So sagten auch die Söhne Jacobs, (ib!ä. 54) „wir dürfen unsere Schwester keinem Unbejämitkenen geben." Obwol es nun diesen hiermit nicht ernst war zeigt doch bas Schwelgen des VarerS, in dessen Gegenwart sie solches sagten, und welcher ihre Hinterlist und endliche Mordthac verdammte, daß es wirklich bei ihnen als verboten galt. So zeugen auch die Worte der Schrift (Levis. 24- „es rauften im Lager der Sohn der Israelitin und der israelitische Mann," daß der von einem NichtiSraeliren erzeugte Sohn auch nicht Israelit genannt und als solcher anerkannt wird- Nnm. 12 reden Miriam und Ahron über Moses wegen der o'L'2, die er geheirathet, indem sie wähnten, er habe mit ihr in ehelicher Verbindung gelebt. (S. zu dieser Stelle.) Endlich heißt es, (Deuter. 7) „du sollst dich nichmit ihnen verehelichen, deine Tochter nicht ihrem Sohne geben und ihre Tochter nicht deinem Sohne nehmen, denn sie würden deine Kinder von mir ab, und einem fremden Gottesdienste zuführen." Obwol sich nun diese Stelle auf die daselbst früher genannten 7 Nationen-zu beziehen scheint, so ist sie doch der gegebenen Ursache wegen auf alle nichtjüdischen anwendbar, «r>e eS auch unsere Weisen und Lehrer jeder Zeit erklärten und was sich auch (chon dadurch beweisen läßt, da wie bekannt, die sogenannten 7 Nationen dem Götzendienste

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