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Der treue Zionswächter · 1847-04-13 · 15 (13.4.1847) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
15 (13.4.1847)
Date
1847-04-13
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Per Organ AG« zur Wahrung -er Interelsen -es ortho-oren Iu-enthums. 3. Jahrgang. Mir König!. Dänischem Privilegs. Verantwortlicher Nedqetenr: vr. Enoch, Altona, den 1» April 184». 15. Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Dienstags, ein Bogen. Das Abynnement auf ein Jahr ist 5K Ct. (2Tdlr. pr.,3Jl. 30Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postaintern, soliden Buchhandlungen und ZeimngS-Erpeditionen. Inhalt. Meine Antwort ans 2S Sendschreiben Nrot2 mir 13 des »Orients .. Von vr. I. . . . . . .Seite 113 Über Borstandswal,len. Von Pen Eljakim ...» t16 Kie hat rer Lehrer seine Catechisation einzurichten. «erde? ............... - H7 Aeitnugsnachrickten auS Mecklend.-Schwerin. Thorn.?osen. Carlsruhe, Mühlhausen. London - . . . . »IIS iro Anzeiger. — Briefwechsel ..120 Meise Antwort auf 2'S Sendschreiben Rro. 12 und 12 des „Orients." Von vr. I. ,.Ekn lebhaftere-, naher liegende» Interesse, ald<r National - Bortheil oder die Vaterlandsliebe, und welche» von bürgerlichen Verhältnissen durchaus uuad- - hängig war. fing an, die einzelnen Bürger und ganze Gras»« zu beseelen. Diese» .Interesse konnte mehrere üud selbst die entlegensten Staaten mit einander verbinden, und bei Unterkhanen de» nämlichen Staates konnte diese» Band wegfallen. Der frqnzöfische Eal- »inist hatte also mit dem resormkrten Genfer, Engländer, Deutschen oder Holländer, einen Berührungspunet, den er mit seinem eigenen katholischen Mitbürger nicht hatte. Er hörte in einem sehr wichtigen Puncre aus. Bürger eines einzelnen Staates zu sein» seine Aufmerksamkeit und Theitnahme auf diesen einzelnen Staat einzufchränken Sein Kreis erweitert sich, er fangt an, au» dem Schicksale fremder Länder, die seine» Glauben» sind sich fein eigenes zu weissagen, und ihre Sache zu der feinigen zu machen. Die auswärtigen Angelegenheiten sind jetzt zu einheimischen geworden, und gern reicht man den GlaubenSveewandren eine hülfeeiche Hand, die man dem bloßen Nachbar und noch mehr dem fernen Ausländer verweigert häkle." (Schiller, dreißigjähriger Krieg.) Armer Schiller! Wie? wäre eS Dir ergangen, hättest Du e< gewagt, jenes Drin Unheil.starr vor SO Jahren heurigen Tageniederzuschreiben.! Harrest Du zu Bestand kommen, Gnade findest können vor den Augen unserer modernen Sozialisten, mit Deinem höheren Interesse, als selbst Nakionalvortheil und Paterlandsliebe? Und diese» höhere Interesse beruhe in der Religion, die den eigenen Nachbar ausschließe, dahingegen den noch so weit Entfernten an das Druderherz drücke, sobald er nur Dein Glaubensbruder, feine Religion die Deine sei? O, wie wenig mußtest Du doch di« Regungen de-Menschengeistekennen, wie gefesselt war Dein Blick, besangen Drin Urtheil, un.ss. dtt

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