Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 13 (30.3.1847)
- Date
- 1847-03-30
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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10S auf daß -er: wicber -h-rgestellt werde' in seiner früheren Würde/ schön/ blühend/ heilig/'beseligend/ erquicklnb und stärkend, und-"wir/ Kinder '.Eines- 'Glaubest-- seien Ein Herz Eine Seele- Ein Wort, ein Sinn, Eine Kraft.- -? -' . Beherzige-diese Motte, sie fließen äü§ dem Herzen >: ' - '^ - Deine- Nahbi's 'i - - S'ch'e M ne l. -l' - - - ^' ZxrtMKHMchsrMM. .. Hapnqver, > . ' Hannover. Vor einigen Tagen starb hier hochbejahrt der KriegsaHentN Jacob L. Cohen, Chef des ältesten. Bankierhauses in unserem Lande, ein durch .Geistes- und Herzensbildung und unermüdliche Wohlthätigkeit ausgezeichneter Mann. Seinen Wohlthätigkcitssinn hat der Verstorbene durch mancherlei Vermächtnisse -und.. S tiftttttgen- Hrmter andernauch eine bedeutende Stiftung zur Beförderung des Erlerncns der Handwerke unter den Judeü) auch^ nach seinem Tode noch bekundet. Aus Mähren. Ein Gegenstück zu dem in asten jüd. Organen gerügten fanatischen Vörfäh^en des bekannten judenfcindlichen Professors zu P. verfehle ich nicht, im Namen aller.hiestgen, dem LateLn-SrnLium ssch widmenden Israeliten, mitunter auch einiger Bocherim, meinen innigsten Dank auszusprechen, gegen Sr. Hochwürden^dem hochgelehrten Herrn- Pater Othmar Sokoll in T., der unentgeltlich u. uneigennütziger We^e mit angestrengtem Fleiße, jedem, der nur seinen Unterricht in den dritten oder vierten Gramatical- Classen^begehrt, denselben zusagt, ohne in der Confesston einen Unterschied zu machender keine andere Belohnung verlangt-, als dio ihm das Bewußtsein seiner edlen Handlung, seiner Wohlthat! gewahrt: Welche. Humanität von einem Priester, der sich jede zÄ ersparende mögliche Minute von seinen auSgebreiteten Functionen abkargt, um sie seinen Schülern znzuwenden; und nach dem Aussprüche unserer Weisen (sel. And:) "ün vbw!» c' r,'h »7'vo,, die Biedermänner' aller Nationen werden des Pa^ radieses theilhäftig werden, will ich hoffen, daß auch dieser edle Priester einst km spätesten Alter eingehen werde in den Gatten des Herrn, daß er die Krone des jenseitigen Lebens, die Ftiedenspalme der Ruhe des Gerechten erringen werde, daß fern von Leiden, von Anfeindungen sem Dasein in ungetrübtem Glücke dahinflreßen möge. GrofcherMthlun Hessen. Darmstadt. Die erste Kammer hat sich gegen, die-von der zweiten Kammer mit großer Stimmenmehrheit beschlossene Möglichkeit der Eingehung von Ehen zwischen Christen und Nichtchristen (Inden) erklärt, und zwar so, daß nur eine Stimme (die des Frhrn. v. Niedesel) für jene Möglichkeit wa^h Sie hat sich gegen die Civilehe als Regel, und zwar mit 13 gegen 3 Stimmen, erklärt. (S. M.) Aus Schwaben. - Wir beeilen nns/ Jhnerr dir freudige Mittfterlnng, zn machen, daß unser neuer Minister des Innern für die kirchlichen Angelegenheiten, Freiherr von Zu - Rhein, bisheriger Regierungspräsident zu Regensbnrg, und als solcher auch in jüdischen Angelegenheiten kein Neuling mehr, es bei Gelegenheit ejner jüdischen Glückwunschs-Deputation ausgesprochen, daß er, überzeugt von der besondern Fürsorge die Se. Maj. der König seither und stets allen seinen Unterthanen, ohne Unterschied des Glaubens, zugewandtauch fernerhin fortfahren werde, entsprechend dieser Königlichen Intention, die in seiner eigenen Ueberzeugung einen mächtigen Auklang und Wiederhall finde, in diesem Sinne die jüdischen Angelegenheiten, sowol in politischer als in religiöser Beziehung zu leiten, und er daher nicht zweifle, daß auch jüdischer Seits, wie bisher, nichts geschehen werde, was piese günstige Stimmung auch nur im Entferntesten zu tilgen oder gar zu stören im Stande sei. Bayerns München. Bekanntlich hatte Se. Majestät der König, veranlaßt durch die außerordentliche Thererung der ersten Lebensmittel, 15000 Fl. zur