Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 13 (30.3.1847)
- Date
- 1847-03-30
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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O r g an - - . , -- . zur , , , , . . : , Wahrung -er Interelsen -es ortho-oren Iu-enthnms. ' - ' ' . Mit Königs. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Redakteur: v r. C u o ch , 3. Jahrgang. Altona, den AS. März 184<r. ^3 Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal: Dienstags, ein Vogen. DÄS A-önnement auf öin Jahr ist 5Ct. (2 Thlr. pr.,3Fl. 30Tr.) Man abonnirt her allen löbl. Postämtern. ..soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erpeditionen - ' Inhalt. ' Die Rabbinerwahl. Von Ä''. . . .:.... : 'Seite 97 Religion! und <Emaneipation- Ein Wort zu seiner Die RabbLnerwahl. Vön A. Die jüngsten Nutylyern dieses beliebten Blattes haben uns. die Besetzung mehrerer erledigten Rabbinare berichte?, die unser Gefühl, das für die heilige Sache unserer Religion immer wach ist) aufs Angenehmste berührt. Zn ihr erkchnen wir ein Wiebererstarken des religiösen Vol.kMnes) und versprechen uns daraus eine bessere Wendung der, jüdischen Verhältnisse. Es gehört aber auch die. Wahl eines Rabbinen zu den ernstesten und wichtigsten,Aygelegenheiten, auf welche die.Gemeinden und ihre Vertreter scharfen Blickes und sorgsamen Herzens achten, sollten.^ Wir sind durch die Er fahrung auf die bettübendste Weife zur Ueberzeugung geführt worden, welches Unheil von eitlem unwürdig zum Rabbineramre gelangten Caüdivaten sich über die Gemeinde, über den Disttkcr, über die Schule, ja oft über das Zabenthum invAllgÄsteisten verbreirer. Man ließ sich seither nicht festest dmrch eine glwiffe rednerische Fertigkeit, zuweilen auch von einem philosvphisch-lirerariscken Rufe oder voy ' ähnlichem Flirrerwerk in der Wahl für ein Individuum bestimmen, die man bald bitter bereuen mußte. Wenn wir auch zugestehen» daß die BeredtsaMkeir 'durch Wckllchö Nakuranlagest znr möglichsten Wükömmenhiit gebrächt, das Publicum bei verschiedenen Gelegenheiten zu erbauen» miktmter zu Thränen zu rühren, ja auch zu manchem Entschlüsse zu bewegen irn Stande ist, — so wird dstch hoffentlich diese einv Richtung geistlicher Thärtgkeic 'noch nicht für die gesammte Derufsrüchrig-etk' entscheiden sollen, die man von einem Rabbinest zü'' fordern berechtigt ist. Verbände sich auch mstöieftr rhetorischen Kunstfertigkeit die Gewündrheit tn^ber''Mkechese ' und Exegese, stnd fände der Zuhörer' hierin' völke Befriedigung, so? müßte eben derselbe dettnoch eritranmeri , daß in all d/eftst Sparten noch, keine Auszeichnung, für den Rabbiyen liege.' Ebensowenig frommet'der Gemeinde das Wercgefcyrei der in dev Synagoge eingeführten Ehöre und jede andere theatralisch entgoführte, pomphafte Gaukelei. Durch all diese Aeußerli.bkeiren hät'das Zadenchum