Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 11 (16.3.1847)
- Date
- 1847-03-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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unterhält diesen Enthusiasmus. Nur zwei Rabbiner der Provinz aaircr, .dagegchi der;ü S—! und der zu S—k, welcher letztere dadM-ch berühmt ist, daß er Holdheim Ziouswächrcrs, welche wiederum von Lehren in Amsterdam beeinflußt sind. Cs ist besser, daß wir unsere Feinde ckennen, Mn desto sicherer die Waffen gegen sie an der Spitze dieser Gemeinden wird, wie billig, Breslau stehen. G. Aus diesem ganzen Artikel spricht freilich der bitterste Aerger. darüber, daß wir gleich anfangs den wahren Sinn dieser Versammlung aufgcfaßr, diesen Smn mit gewohntem Freimuehe, mit kräftigem Ernste derstehet zu demselben vielmehr in entschiedener Opposition. Und zwar begründeten wir diesen Ausspruch nach innen dadurch, daß „der gemäßigte Fortschritt" der Wahlspruch jener Partei, mir einem ralmudischrn Zudcnrhnmc, mir v"L und 2-5,212 , mir v"L und fl"v2 nicht zu vereinigen, nach außen aber, indem die die ThevlvgemVers. begünstigenden Nabbinen sich aus prinripiellen Gründen größten rheils dem bekannten Proteste der deutschen, französischen, holländischen, Ungarn, schon und der Nabbinen Palästina'S nicht anschließen wollten, mithin dadurch beurkundeten, wie bas orthodoxe'Judenthum der größten Maivrität aller Nabbinen nicht das ihre sei. Eine Folge jener unserer Erklärung war es, daß mehrere anerkannt fromme Nabbinen, die ohne Arg, und-zumal von Freunden überredet, ihren Beitritt zugesagr, diesen alsbald Zurücknahmen und brieflich es mitkheilten, wie sie allerdings in einem Jrrrhume sich befunden» jetzt aber unter keiner Bedingung hingehen rvürdE. Das Beispiel wirkte und die nächste Folge.^r, daß die auf.-den Herbst festgesetzte Vexsammlung bis zum Frühjahre verlegt werden mußte, um, wie wir damals gleich öffentlich erklärten, die lange Zjttk^deS Winters zu neuen Werbungen zu verwenden.Allein waren von Seiten der Orthodoxie damals schon gegründete Bedenken gegen die religiöse Tendenz jener Versammlung vorherrschend, so har der verflossene Winter wahrhafr nichr - dazu gedient , jene Bedenken zu verscheuchen, im Geqenrheil har sie noch gewichtiger hervorrreren lassen. Liest man, was während jener Zeit an Andeutungen über die Prinzipien jener Bersackmiung von den Wortführern in officiellen Organen vorgebrachr, erblickt man Grundsätze ausgestellt, die sich einer Nabb. - Vers nicht zu schämen hätten, (Bergl. Fassel's Verständigung über die Principicn der Theol.-Vers.) Grundsätze, die so kraß ausgesprochen," daß man e.s für nöthig hielt, durch andere Mitglieder der Versammlung sie oberflächlich bekämpfen zu lassen, wußte Frankel selbst seine desfallsigen Gesinnungen so wenig zurückzuhalten, daß die bekannten 'frankfurter auezusprechen, wie er Ansichten in seiner Zeitschrift der Publicität vorführe, vorzuführen gestatte (damals die Arbeit des Herrn S, Sachs): 2-W2 >2z? 215,^ flz -wy ß>'^2227> ,2"2 L"22?>2'2f>v 2M' 2w2''jw1 .M2W NWL'25?I tritt zugesagt habend,'zu nennen. Aber einmal ist ein großer Theil dieser Namen unwahr, haben die Betreffenden weder zugesagtnoch werden sie kommen; andererseits verschwinden diese Namen gegen die überwiegende Masse des 22 Iw (wie sich die frankfurter Gelehrten in ihrem Schreiben an Fr» ausdrücke'n) so sehr, daß von einem Einflüsse derselben auf die Tendenz der Versammlung kaum noch die Rede feiw. kann. Die Gemäßigteren und Besonneren. werden bald das Feld zu räumen sich genörhigt sehen, das Bild der Nabb.-Vcrs. in der Theol.-Vers. .sich wiederholen, diese selbst, nach wenigen Jahren, falls sie. noch bestehet, auf den Srandpuncr jener sich hingedrangt sehen. WaS will man überhaupt? Narhschlage? Beschlüsse? Hat die N.-Vnoch nicht hinlänglich gelehrt, wie die Ge-