Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 10 (9.3.1847)
- Date
- 1847-03-09
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sckamhaftiger ,-und -Mitleidiger-, du dessen Beruf es, durch -he-''. HöMer/»yeft'ö Absicht^ ^.nEar, daß du allen um dD) lchrndrü öZÄk-rn,'unl> aüenr ftrmMttiden mir der Leuchte der Religion vorangehen solltest, ihr Söhne des Patriarchen, du 20, du l^pp Q'^7, du cwp w, du wolltest um einen Brockens so^s sagen, den man dir etwa zuwürfe; ja ich sage: etwa, denn dein Tausch ist immerhin zweifelhaft, du wolltest alstk Hr-, ekä>it^aft^garAicht- -.dich, verlocken lassen, Blut, Feuer, Schwert und Vertreibung errungenes Erde? Wolltest um deine Religion^ die .dir. dis heute erhalten ein Stück nach dem andern aus deinem Geaissensbehältcr verkaufen oder verpfänden, ohne daß du Mrher^vissest, wie dieser Tausch ausfiele? Und gefegt-Fdrefsr Tausch entspräche qanz.vekfien Erwaxrungen.. so ^st .Lr, .wie. alles Irdische nichL,mind.er vergänglich; Ende: hier kahl und dort kahl: — Lassen wir unS dah^r' Nn 'lsnsern falschen Propheten nicht tauschen; die gegenwärtige« Negierungen der Staaten Europas find viel zu gerecht und humqn, als daß ste uns, wenn -nicht aus freiem Antriebe :vd«r aus Humanität nur lediglich um so heiliger Opfer willen emancipiren sollten. "Werfen avir Deutsche -nur einen Blick auf unsere Nachbarländer- Holland, ^Belgien» Frankreich und England, Nicht minder, auch Hessen:« Verlangte - man dort -bevor man emancipirtr/ religiöse Opfer? oder würden die Hessischen,^holländischen und englischen Luden solche gebracht haben? Mit Nichten^ «ich glaube vielmehr, sie würden-vuf solche Weisa jenes schätzenswerthe Anerbieten verweigen-! sie würden sich mit: ihren schon lantz'sr eNtschlriMmecren- Ahnen getroster »md.beruhigt haben) di« sich -lieber deS chärtestest Druckes unterzogen um nur -im wahren Sinne des Wortsals Juden zu leben ^imd ülssolch« zu sterben! , Ferner: wer andere, als unser« 'DNhodvxen Vorgärrger haben den ZhlrigeN großartig« Syüagdgrn, die vielen^ wI,c7^,'«!v nnw *7iD ,v't7;7v-und'Vermächtnisse ohne Zahl in ihrer Bedrückung hinrcrlassen d- Updr was haben wir, im Vergleich zu Jenen von den sogenannten modernen Juden aufzuweisen? 'Nü^ Zügellosigkeit in der positiven NeligivN, Abtrünnigkeit? ober.wol gae Entzweiung mir den Glaubensbrüdern: '«Wenden wir nun unftke Blicke i»nfdlejetzigen - Wirren und Differenzen im Judenrhum, deren Ursprung nur größtenrhcils im Verlangen nach Emancjpation zu'suchen ist. Wozu die Versammlungen^ und Vereine? die getroffenen Acnderungen im Ritus? — Etwa für uns selbst? Nein, wir kennen uns unter einander: wir brauchen.gegenseitig uns unsers Hergebrachten nickt zu schämen. Schon Salomo spricht sich darüber aus, wenn er sagt: das ganze Gotteswort ist gelautert, Schild Allen, die ihm trauen! Sollen jene Aendcrungen für unsere christlichen Mitbrüdcr sein? Diebesuchen oder liest man denn nicht die Klagen der christlichen Geistlichen, daß ihre Kirchen so wenig besucht werden, wie sollten denn die dort Nichrerscheinenden die unSrigen besuchen? Oder etwa deshalb, weil unserer Generation theilweife das Jüdische nicht mehr so zusagend ist,« als ftüher?^ So schicker doch die Jugend zeitig und ordnungsmäßig zur Schule, dabei giebt.es ja der deutschen Vorträge und der jüdisch-deutschen Gebetbücher so viele, als daß diese Frage Kalo grundlos erscheinen möchte. Einen geregelten, ordnungsmäßigen Gottesdienst machen uns schon v's>2wr v"c zur Pflicht. Wozu nun ein Chor, daswenn auch nicht durchgängig und überall, doch allzuoft aus religionslosen und religiös-kenntnißleeren Subsecten zusammengesetzt ist, die nicht nur an und'für sich nach dem Ncuwerdcn verschwinden, sondern veranlassen, daß auch der bislang die Synagoge regelmäßig Besuchende ihretwegen wegbleibt. Wie selten denn auch solche Neulinge vermögen, zum Guten hinzuführen, sie, denen kein« c»7'w im orthodoxen Judenthume zu schwer jß?. Durch splche Einrichtungen würde namentlich in kleinern Gemeinden der Gottesdienst bald aufhörenDie Sänger bleiben weg und bie Orthodoxen sind schon langst ihrethalben weggeblieben. So lange solche Sänger ihr« keine Stimme hören und bewundern lassen wollen, sind sie ber eit; wird^aber die n'vzur Vorlesung geöffnet, er will der Geistliche jener Gemeinde das Wort Gottes verkünden, so laufen sie größtenrheils davon oder spotten sein.*) Wer ruft nun alles dies ins Leben? Ein ruhmsüchtiger Vorsteher mir vno sie rühren die Lippen.weiter nicht, als zu den melodischen Rcspoüsalien, ckiz: Kvv»p j"Löi n-nn