Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 9 (2.3.1847)
- Date
- 1847-03-02
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Eine besondere Entschuldigung meines Freiheit, mich an Sie gewandt zu haben, wirdhier nicht nöthig sein, da meine einzige Absicht-ovc'oü ist. ,, " Frankreich. ,/ Paris. Wir theilen nach dem llmv^rs lsrrrvtite das Budget des israel. Cultus mit, wie solches von dem Ministerium des Znnern der Deputirten-Kammer vorgelegt, somit die Unterstützung enthält, die der Staat der jüdischen. Religionsgenossenschaft als solcher angedeihen läßt. Es wurdenn nämlich folgende Rubriken aufgezählt: 1 Groß-Rabbiner d. Central-Consist. zu 6000 Frs. 8 Departement - Groß - Rabbinen zu 3000 Frs. . ... . . . 24000 .. 4 Gemeinde-Rabbiner. . . . .zu S00 „ '-'2 . - —zu"700 Frsr -- 44YY-« 12 ,, « 600 .. . . . 72oq « 17 " " .« 400 „ . 6800 « 12 « ,, « 300 „ . 3600 « 1 Verwaltungs-Beamter . zu 2000 « 7 « ,,n zu 1000 Frs^ - .--7000 6 « «700 . 4200 « 3 « « «600 « , 1800 « 42 « « «300 „ . 12600 „ 112 Angestellte . . . ... . 77,500 Frs. Ab für eventuelle Vakanzen 1000 ,, 76,500 Frs. Zutage um den Gehalt der Rabbinen dem der protestantischen Geistlichen gleich zu machen, und den von 42 Beamten von 300 auf 500 Frs. zu erhöhen . >. . . . . . . . . 57,500 Unterstützung der Beamten des israelitischen Cultus . .... , . 3000 > Ändgäbe für' die Central - Rabbiner- '' ' Schule . . ... . . . . 10,000 Den verschiedenen Consistorien Verwaltungskosten vergütet . . . .. . ,80M „ Unterstützung zu den Arbeiten an Synagogen und sonstigen rel. Gebäuden 10,0Y0 „ Beitrag zur Abtragung der Schuld, - eingegangen zum Behufe des Baues der neuen Synagoge zu Paris^. . 5000 « Zusammen 170,000 Frs. ' Hundertnndsiebzigtausend Frs.! Eine Gabe, werthvoll durch sich selbst, noch werthvoller durch Vas ihr-zu Grunde liegende Prinzip der Gerechtigkeit. Und nnr dem Cultus^ dem jüdischen Cultus ist sie gewidmet, also dem speciell dogmatisch-jüdischen, darin liegt eine große Lehre, eine noch größere Anerkennung; sie wird, sie kann nicht ganz verloren gehen. Palästina. Jerusalem, r"v. Friede rufen wir Euch zu, innigsten Dank spenden wir Euch wohlthätigen Männern in allen Landen und Gauen. Zum Herrn erheben wir unfern Blick, möge wohlgefällig angenommen werden unser Gebet vor seiner Allmacht ..T.HrM.^. Möge der .Ewige mit Ihnen sein. Ihnen . viel Gutes,' Glück und langes Leben angedeihen lassen Wir Unterzeichnete, Verwalter des Armenwesens übersenden mit diesen Zeilen unfern innigsten Dank den Wohlthätern. welche uns so oft mit ihren reichen Spenden bedacht und welche uns richtig von Herrn H. Lehren aus Amsterdam behändigt wurden, der mit heiligen Sinn sich eifrigst bestrebte und gewissenhaft die Mission erfüllte in Rundschreiben unsere große Bedrängniß und die große Hungersnoth, der wir schon so lange ausgesetzt sind, zur Kunde Aller zu bringen. 2n diesem uNsern Drangsal beschlössen wir einen Boren nach Europa zu senden, um viele Personen, die dem Hungertode Preis gegeben waren, vom Untergange zu retten. Mittlerweile jedoch erhielten wir ein Schreiben von Herrn H. Lehren mit dem Anrathen, obigen Entschluß aus vielen, allbekannten Gründen, nicht in Erfüllnng zu bringen, denn er werde schon Sorge tragen, unsere Brüder in Europa von dieser schrecklichen Plage, die uns hart getroffen, in Kenntnitz zu setzen; es würde sodann unter Gottes Beistand uns Hülfe werden. Und so war es auch, der Herr ließ dessen frommes Vorhaben gelingen, oftmals kamen uns ansehnliche Gaben zu. und Dank diesem edlen Streben; viele würden gerettet, Männer. Weiber, Kinder, Waisen , und Wiltwen, Tausende entgingen dem Tode. Alle ließen ihren Dank zum Himmel erschallen, und wir segneten die Spendenden, beteten für ihre'Wohlfahrt und für-ihr. Glück.... Aber leider! dauert die Hungersnoth annoch fort,