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Der treue Zionswächter · 1847-02-16 · 7 (16.2.1847) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
7 (16.2.1847)
Date
1847-02-16
Page
– (sequence 7)
Language
German
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- VrrS Obevschlefiem Don dev beabsichtigte» wie er von dem seliger» Herrn Dberrabbüier Mvaham Frankek'fchm- Theologenverfantmlnng »fl es für den Burg zu Würzburg , bei dem er sich durch einerr AüKMkck ganz stilk geworden. Dennoch war mär»' ivol 15-jährigen ov-e eine alle rabbimsch - rvifferrzeither in dieser Beziehung hier keineswegs müfsig. Don einer bekannten Seite her hat iNan nicht äufgegeöenauf die hiesige und benachbarte Provinz besonders zu wirken und eine von dritter Hattd ausgehende Eorrespondenz wurde zu diesem Behufe aüf Vas Lebhafteste unterhalten. Die große Mehrzahl aber unserer und der benachbarte» Rabbinen vereinte sich endlich dählnj in dieser Angelegenheit aus ihrer Mitte eine Committee zu wählen, die sich mit den bekanntesten Rabbinett aus der Reihe vergiss deshalb in Benehmen setzen sollte: --Diese- Correspondenz hat seither^stattgefunden, eine natürlich im Sinne der Majorität abgesaßte Erklärung ist an die Mittelsperson akgegangen, und eine entschiedene Absage war die Folge. Das Projekt ist jedenfalls ein gescheitertes zu nennen, und obschou man auch jetzt noch alle Hoffnung nicht aufgiebt, es wenigstens ins Leben treten zu lassen, ist es nicht mehr gefährlich, erregtkaum weitere Aufmerksamkeit; sein Werden, sein Bestehen läßt uns gleichgültig. Mittelfranken. Die jüngst stattgehahte Wahl eines Rabbiners für den Ort und Bezirk Wallerstein im Kreise Mittelfranken führte zu einem höchst erfreulichen Resultate. Die Majorität stimmte für den Herrn David Weißkopf aus Gunzenhausen, der schon seit mehreren Jahren in religiöser'Wirksamkeit der Stadtgemeinde Aub, einige Meilen von Würzburg, eifrig diente. Dessen Charakter ist aufs Ruhmvollstebekannt. Man liebt ihn allenthalben ob der ihm eigenen Leutseligkeit und Friedfertigkeit, man sucht seine Gesellschaft, seine Freundschaft, seinen Rath, denn er verbindet mit herzlicher Offenheit eine tiefe Einsicht und ein klares Urrheil. Man vernimmt gern die Worte seines Mundes, denn sie fließen ungekünstelt aus einem frommen Gemüthe und gesundem Verstände. schaftlichen Sphären umfassende Gewandtheit erwarb, geachtet und nachdrücklich empfohlen wurde. Wir dürfen den frommen Gemeinden, die ihn sich zum Seelenhirte» gewählt, mit ganzem Herzen gtatuliren; die Zukunft wird sowol unsere gegenwärtige Chrakterzeichnung als wahr erweisen, als auch dem seiner geistlichere Obhut Empfohlenen die freudige Überzeugung gewähren, daß die Amtsführung eines orthodoreni Rabbinen für den ganzen, Distrikt heilbringend sei.— Bayern. LZürzburg im wc.5807. Welch wohlthän'geu Einfluß die Gründung von Unterstützungsvereinen für die Armen, für Reisende und andere Hülfsbedürftige haben, ist anerkannt; aufs Klarste beweist es die in diesem Jahre obwaltende Theuerung au allen zum Lebensunterhalt erforderlichen Mitteln. Wie uns jüngst d. Bl. von den hier bestehenden Männer vereinen lobende Erwähnung gethan, so verdient auch unter den Wohlthätigkeitsaustalten der vor einigen Jahren ins Leben getretene Frauenverein als nachahmungswürdiges Vorbild durch dieses weitverbreitete Blatt namhaft gemacht zu werden. Die anfängliche Tendenz desselben erstreckte sich bloö auf Ä wnu zur Dienstesleistung bei Krankheits- und Todesfällen p'v -n, welche sich aber bald auf Unterstützung in allen dringenden Umständen, in welche weibliche Individuen geratheu, ausdehnte. Seitdem, und vorzüglich in diesem Winter wird den Nothftidenden kräftige Unterstützung an Geld und an Holz dargeboten, und auf manche andere Art dem Mangel zu steuern gesucht. Dieses Institut, so wie die früher erwähnten Männervereine -gingen aus dem frommen Sinne der der Orthodorie huldigenden Individuen hervor, und es werden ans dieser mebrzähligeu Partei also Man vertraut ihm mit aller Zuversicht die Lösung nicht bloS die heiligen Pflichten im p.rivat-^eligio^ aller religiösen Fragen und Zweifel an, denn man ftn Leben, sondern auch die, welche mrS die kennt den Fleiß und Eifer, womit er voh jehet'bis " Nächstenliebe vorschreibt, mit auffallender Auszeich^ hellte aüsdckuerüd dE tahnuWett WijftMaften ^nltng vor^ vollzogen^ ' ' obgelegr» und matt'tv'irdApn^jhch in seinM neuen - - ZndM hiesigey Kanigl. Straf Liebe und Vertrauen, verrichten lassen, da man weiß, mirzwei jüdische-'Sträflinge Md seiteinem Jahre

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