Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 7 (16.2.1847)
- Date
- 1847-02-16
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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ZA Anlhökotzie -er nvuheb'rakschVtt Lttkrütttr? rrunru'.'...-,,^^ : Von ***Ü^ -,j.- -^.!. ZluöHahhiHalomon Pappeoheim'S . wss. - (Siche vorige Nummer^' - ' .Ui' ^_ . .i .. '. ' . Der Becher des Heils. 7-".'ui.' 7,ri'.-:^.:-!?. i- - 7 . . Erster Abschnitts - ''Ä'e'rg'engefarr'g'' ä'üf die ^lnade Gottes. Di- . Nacht ist emschwunden,Jch danke Dir, Hert'deS Weltalls, baß --Du mit gegen bas Unterpfand meiner Mühen sanften Schlummerlieder verliehen. Äck, ewiger Gört! Wie süß'-ist nun mein Schlaf Nach der AcbeN des' gestrigen TageS! Wie erweitert ist nnn mein Körper nach dem. erMckM^en Schlummer. — Erwache nun, du Träger! Wie lange willst du noch liegen?,. Hörst».du ni.cht die stimme Gottes,»-der einher waüd'elc inmitten deines Lagers? der Zeden zu seinem Werke ruft, das ikm obliegt sein Feld zu pflügen, seine Frucht zu ernten/u-feuiech Berufe zu wirken, auf Lehre zu horchen und du sitzest daheim! Erwacher, meine Trirre!" Erhebet'euch. Siehedes-Tüßes Hitze ist'schon gleich eines Ftuerofeus Flammen heraNgeko'm.' mei,; es drängt mick, für die Nahdung zü sorgen. Schon erglänzt herrlich die Leuchte -Gotteüber dem Gefilde, das ich bearbeiten möge? -- Wer tritt aus deck Purpurmeer in goldnem-Gewand einher? Wer erwecket vom Aufgang her das Auge aller- Lebenden, di? Lieblichkeit' Gdttes zu schauen' und seines Tempels Pracht? Die Sonne, — stattlich-rrirr sie--einher üNrer'S'rm Reigentanz ihrer Gespielen,-ünker^ dem Gesänge befiederter Schaat'en,^ bei dem Glockengetön aüsziehender^ Heerden. Ein ^jedes eilt zÄ '-»feiner schon reichlich gedeckten Tafel; Stimmendes Dankelassen Ke'erkönd'tt 'in den Thälern^ die vöN müriigfacherbunter Älümen Pracht blitzen, in den Auenderen Tep» pich erglänzet von detr perlenden Tropfen des Thaues. strahlend gleich Tirkiftn und Saphiren; auf den Feldern rauschet di^ fchneidendeSichel und die rnähendö Senfe, u^d mächtig hallet die hauende Axt chkeded im Dickicht des Waldes. — Lieblich' iss deiNe 'Hnld,^v Sonne, gesegnet feiest -dF'deinetn-BÜVtte'i ^Ä'ich' Schöpfer, da laue dazeugest von seiner gtöfien Wershe'r? lind Güte. Mit dir frohlocke und freue ich mich, o HtMmeleköntglnn! Deine.yettstlOenzSitthls» -fösseir nMifvGbissMchwingen, daher zu fahren auf den SturmeSflügeln der Weisheit und Vernunft, beDgeln mein ganze- Wesen, gleich dem Reh deß WaldoH,' gleich dem Roß an ^chn^,B.Lch^^inrr^SLrah/et»^^M^ zis ja^en,. bei dem lauten Klange deiner Melodiee^ acht' ich nicht der Sängerinnen und der Menschheit Wonnegrnüsse. Nehm' ich Saba's Geld für deK Thaues goldene Perlenaus denm deines SpeereS Blitz wir wiederstithkep? öder mundete Mir der Genuß der Gerichte von König.en, ,die auf ihren Divanen hing.estreckt liegen,' gegen den .Wohlgeschmack eines AschenkuchenS unter eines DaumeS Schatten, wenn dein prächtiges. Lichrgespann /rber BergeshKhen dahmfährr? Dort ashme ich.froh und undeneider des sanften Zephirs, Hauch; mein Freund küsset mich, ganz bin ich. seindem> der unter Rose» «eilet, unh des Feldes Duft, dader Herr gesegnet, kommt mir labend entgegen. Äört^sammle ich meines Herzens Gedanken , bei einem Krsige. unverfleglichen Wassers,' gleicht einem Herrn bei Wein und Oei und Honig. Zch ruhe hier und schaue auf meine Steliuug und die des Menschengeschlecht und sehe, daß, des Menschen Lage eine glückliche iss 7 Zweiter Abschnitt. Die Fürsorge Gottes für den Menschen, daS' edelste der Geschöpfe. Gerecht bist Du, 0, j^err, und von Gnade zeuget Dein Urcheildaß Du mich hieher gebracht, Aeii^e Grüßr zu erkennen und Deine Güte. Zch schaue, Herr, Deiner Hände Werk und finde daß sehr gut Altes geordnet ist; kein Mensch aber ist auf Erden, einzufthen Deine Wunder und. Deiner Schöpfung Gebanken. Gorr! Du zeigtest mir, wie der Mensch die Krone der Schöpfung ist, deo einfieher und erkennet die Macht Deiner Wunder, Allvollkommn-x! Von fern verheißest Du Deinem Diener — mir ein Bleiben zu verschaffen im Lande des Lebens^ Zm ganzen Reiche der Natur, auch aus dem niedrigsten Erdeuweftn spricht,. Deine wundervolle Allmacht. Weit wunderbarer noch ist dos Menschen Bau und Bitdtmg, die so stark und fest find ausgeprägt, daß er herrsche über alle Wesen der Schöpfung; er spottet der Festen .d^.,Mmr,''brr^Erd^''Lft> menre sind ihm nur ein Spiej^ . , „ ., . . . Mrisetzong-soW.^^