Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 7 (16.2.1847)
- Date
- 1847-02-16
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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E » GS«. rjer, Dabyloncer, Perser^ Grftchenund Röinrr sind die Schläger und Würger gewesen, sie sind todt, lftgen begraben, uyd das geschlagene Israel Aeher lebendig an ihrem Grabe, den in sein Herzblut getauchten syrischen Pfeil, das von seinen Lebensgeistern tapsen dma! berauchte, zersplitterte, römische Schwert erstaunt anfthend l? — Das ist ein Beweis, ein Zeugniß, wie es keine stärkere giebt — Und auch da- Mittel zpx Verwirklichung deiner Hoffnung, vernimm, Israel, eS ist süß und bitter zugleich! Die Sekunde, wö deine Haffnung in Erfüllung geht, sie ist genau dieselbe, äls wo deine Größe untergegangen, damals bautest du Altäre de» Götzen, und Heu r', da du das Verlorne wiehergewinnen sollst, kann'- nur geschehen, indem da jene Altäre zertrümmerst. Der Prophet sagt'- scharf und schonungslos am Schlüsse unser- Textes: Darob nur so wird gesühnt der Fehel Iacobs/und daS ist: all' die ^Frucht seines SündenabschaffenS, wenn eS alle Steine des Alrares gleich zerstoßenen Kalksteinen macht, daß weder Hain noch Sönnenbilder stehen bleiben. Herzen, die ihr euch im Innern der Religion aüfgebauet, wie sie nie in Juda existirr, sinder euch getroffen, denn ein Gottesaltar ist das Menschenherz, der ist aber in euch wider Gott errichtet, und er muß, wenn Israelgroße Hoffnung in Erfüllung gehen solle, auseinander gerissen werden; —- Priester und Stifter sogenannter Religionsvereine fühlt euch erschüttert und getroffen, ihr stellt zwar einen großen Altar LuS/d?n zerstreuten Seelen- und Herzenssteinen Israels zusammen, aber falsch, wider Gort, Götzen Leweiher, wie Aschera und Sonne, denn bald ist'S geheimer, nacktbe, deckrer'Eigennutz, bald falsch angepriesene, blendende Aufklärung, denen her Altar errichtet wird, und diese Götzen und dieser Altar Müsse ohne Erbarmen nieder; Das ist deine' im Glauben verwachsene Hoffnung Israel, das ihre Peweise, daS dqS Mittel zu ihrer Venvirklichüng. Zeitalter und Generationen zu her ich rcl>e^ ich weiß ich habe' dir heüt' ein 'grünes Matt' der Hornung pntz einen schme tternden Keil mit hinein Worte gebracht, jedoch nichts mix , sondern den'ProHeten gehört,'-/ und diesem Worte kannst du Gegenwart ni'cht entschlüpftn^ es fliegt,' ai.S ^Haphlhorawor'r der Sidra g^enüher,^^'ö.u.'mittey darin /wischen^ dftsin Zwiien, weit "au^dckren 'Pfählen' der Ve?gäügenheit und künft, von dott^' aus'der Vergangenheit dämmert Und schießt hervor ein hellblauer Strahl des^Gläu^enS "ustd der Treue, wie es gewLs«d<in.-Israel, und von hier. der Zukunft her blitzt ein grüner Strahl der Hoffnung, der lieblichsten hervor, beide Lichter begegnen,'mischen, und/verschmelzen sich auf deinem Gesichte Gegenwart, in deinem Auge glänzen sie ab, tn deinem Herzen stammen sie vereint auf — Glauben und Hoffest ist dein Bedürfniß, dein'PulSschlag und Arheinzng! Amen. Auch Per jüdische Cornmurrrsnrus hat sei» Gutes, Unsere ärgsten Feinde, unsere beste» FrrüKde und Rathgeber. Von vr. I. ES giebt nun einmal im Bereiche d-S Menschlichen und Irdischen nichtabsolut Böses und Schädliches: ist ein Grundsatz, den Religion. Vernunft und Lebensweisheit gleich einmüthig und entschieden aussprechen, gleich bündig und richtig beweisen. D i e'Definition soll noch gefunden werden, die ein absolutes Glft als solches, nach allen seinen wesentlichen Merkmalen und bezeichnenden Einzelnheiren darznstrllen» die außer dem religiös und moralisch Schlechten noch einmal den l!rbegriff des Negirevlden, der Sünde' unterst, Denkvermögen vorzuführen vermag. Wer sollte aber darin die Weisheit einer alliiebenden, schöpferischen Vorsehung verkennen, die dem, was wir gewöhnlich böse/ nachiheilig, schädlich nennen, so feinen verderblichen Stachel benehmen, der WillkührdeS Einzelwesens -« nicht/oder doch nur in den seltensten Fällen eS erlaubest wollte, die eitzine schädliche Tendenz znm Rachrheile' deS Alkgemeinen in vergrößertem 'Mäaßstabe zw hästdhaben. Wir haben eS schon offen und unumwunden erklär'^ wir' halten d»e neuerdings im Grbrere des Zuden'thinsts attftaücnenden, sogenanntest socialest u. commünifttschen Desirebstngen für höchst nachrheillg Und verderbstch. Nachthsilig und verderblich deshalb,' weil' fiö dahin streben, das Band der Religion im Allgemeinen, speziell das einer besöndern, 'der-'jüdischen ^ÄkÄliKdst Vllim HirZen ihrsr Bekemrer zst locken, nachchetlig "ustd-vsiL derbttch, weis'ste die höchstest Inreresssn der MeNschheir «ttsgesächmr zu setbstsüchkigestZwecken'mißbtänchen, stacht theil«Ü und verderblich Endlich. rdest sie unter Mer vor» gestützten Larve ' bow'-Äd-räsismuS--ko gefährlichste''8lrr Äst Dtep'orie'begründ^n^ Mir Gewällt ' E'rshest,