Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1847-02-16 · 7 (16.2.1847) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
7 (16.2.1847)
Date
1847-02-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
75% known words query
IRI
…/2625941-2626146-2626154--0811-2628378
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

E> z»m dFr Glückslichrer fiele« ihm wie Fackeln von zerbrochenen Hoffnung, gerade das, worüber du mit aller Welt ge- Kronleuchtern, gelöscht zur Erde nieder, «S> wa^.ihM>. heim k,lägest, daS Leben schmecke so schal, so fade, so die Welt ein langer, finsterer Traucrsaal; "aber Hst best i uikerquickstch, gerade d a S, was dir so undenklich heut Fenstern des umnachteten Saales blinkte der Stern- . scheint, bei treuer, religiöser Pflichterfüllung des Leder HoffnunL und der des Glaubens rechtS «und links benS schmackhaft zm. genieß«,, das verheißt dir der hinein stnd «S?>ltbte frisch-»anf' infeinem Innern- Prophet i wvö kn »rv daS Angesicht der Welk wenngleich tödtlich verwundet von aussen. Sehet, daS wird voll und bedeckt sein von der Frucht deines Daustnd auch die zwei Saaten, aus denen deS Prophetnr meS, daß Alles wird sagen: Za, Zudenrhum und Nationalbaum heraufschießr. , „Zn . .den kommenden .Thoragesetz verkümmert das Leben nicht, sondern macke Zeiten," sagt der Prophet, „wird Z'acöb Wurzel schla-" "eS schmackhaft lind gestießbar! — Ol Hoffnung und gen, wird Knospen und Dlürhen treiben, Zstüei, lind ' ermahnendes^ Donnerwort an unsere Zeit, denn die anfüllcn das Gesicht der» Well? Mir Frucht.^ Mehr >- will Wurzel ohne Stammwill Wurzel. keine Dlürhe, kDt mstn und mehr laßt sich.^auch.^nichr von der und doch Frucht, 7-7 halbe, zerrissene Wünsche,wft Hoffnung Israels sage», stärker^ lässt sie sich sticht bebrechen MbeV best Wink ab, denn hier' füll daS Hoffweisen. csss' sie hier bewiesen ssehet. Wstrze^ Knvsp' nüngsbild frisch glanzen. Seher'aber, wie die Hbffnnd Dlüth' — und cndtich reife Fpucht, das bildet nunz ^uch hier astlacht in ihrem. ätherischen^ Glanze den ganzen WackSlhnm deS .Lebens,.und. darin find des Glaubens und der Religion, so könnet..Zhr auch auch die drei Hquprstücke der israelitischen Hoffnung hier die untersten Schwellen sehen, auf welchen sie enthalt,».. Würzet' »ld stnierstetz''TheÜ'der'Pstastze,' M ruhet, sie heißen nicht'dloß Glauben, sondern auch dem sie sich in die Erde senkt, um allda Safte einzü- Erfahrung und Wissen. Rufet euch die Geschickte ziehen, cS ist'das Hauptmagazist, ' destcn die Pfianze Zuda'S ins Gedachtniß zurück, findet ihr da keine nicht entbehren kann, — da hast du dich Zuda! Mit Bestätigung? — Blutströme sehet Zhr, aber ans den de'metst ErdeWÜck, mit dir KrstiMt böiner irdischen Dlutwellen glänzt das Sternlicht der Hoffnung ab- Existenz,'sie entbehren hestt de§ Bürzel ^Vein DaUlst Scheiterhaufen und Aschenhügel erblicket Zhr, weithin ist halst jn der Luft schweböstd, käitrst Mit fchwachert bedeckend daS Gefildaber hinter der Rauchwolke der fasert? den Erdboden berührend' — wft kn den Lästern^ brennenden LebenSopfer stehet der Vollmond des Gott» kalten'' WstddtU'ÄÄordM-—'Wik ist den schdüen Vertrauens, das sagt auch der Prophet, mit Einem Finger. Lastd'tn DeUtschlästds — stehet er zwar ütitek-Frühr auf dein Leben und mit dem andern aufdaS Grab deiner linHshtMMel b!ühenst, aber seist Ood «st ein erkünstelter, Feinde hinweisend: axv' ssi»' vrp nwr? stvn'^eist^M 'ÄÄ'.Kiefä und Feld des Vorur- SchlugZsrael etwawie! die Schlager' es. ge? thelled^in MVsthrstoch im Schvösse des Erdreiches liegeNr (chlagrn/: würtzte!«; cS E jene Würger, .mit Racheststst dM Hautste die Säste entziehen.' ipv» mit plötzlich überfallender WMH,' ohne Nachlaß und rs kommet' ttüdöch Mst di«? 3eit^ wö dein Zacobsth'iil- Erbarmen^ oder war^s nicht, HfvhyS), wir .Maaß und Znd^ ÜLk usttere^ irstische^ mit st^m du vett Ddden Maaß, wö«, daß .von einer Seite sie züchtigend. 8eS"Lebdu8 berührst," wurzeist wird. — Kndstste üdst von der andern Seite der, Herr sie wieder los. und zu BlÜöhe'stn^äie^d'est^ an Stengel, Zweig'' und Ächem kvWnen U'e^/vA v?2 ncjv' wnr hast er Ast de? ^stanze,' vvn den gel!iükerten Safteis det <Hr^e stürmte. Mir heftigem/Wisid^ aber Dennoch dabe^ die dÄd ',Akbrm^sÄ>"der ^Uhinstnlischen^^Svstne scheinest' lfed?' ,-.^öder'west^e nur^stft"Worte tzdMyrr;^—^sta hast dich'zu^'zweltenÄale, ^jul!a« des Propheten e«n^DentzFÜVdrj/'^fprinat^d'ir 'dann Äit^ däne^"h^ern, ÄeA?'!,Araei^ stenannr^Hr wiri^ nicht ein^töiiftr DLw'e«^ für H^kaei^ ^stnuna''tn /hie KttvHe^ än!>^Änch^"ttÄen,^ die^u^r'^ie '^r-e sich Rügens bestehest mit'H 0^ und'Lebest?"^- von ö^eb'est^Hkmrsielast, üstst aus" denien dein vo^l best ge- Äi^^hat'Äott Zsrael s'o ÜÄedM Äfften' ster^Äd!' nnd^ dest reistest Le-' Mm- Seschlagen.^so gewüxS^/v/w Leiste ^LSraetS — SM- NelS' 'jestähM' Äe' irvled'' Du^' h^tvo'rhaüchr. undÄürger^ gefchlagtst und gewürgt wurden^ 'ÄH'»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.