Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 4 (26.1.1847)
- Date
- 1847-01-26
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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von Lorüs Philipp, die Lroße goldene^Medaille für Kunst und' -Wissenschaft, begleitet von einem ehrenden Schreibe^/ erhalten, die Ehre gehabt, in besonderer Audienz von dem ^urprinz-Mstregenten. empfangen zu werden, dergeWhet, besagtes Werk aus den Händen des Verf. hnldrcichst entgegenzunehmen.'— Der Antrag säMmtlWevGemeindeältestett des Kreises Melsuntfeu, d^kHehalt ihres Meisrabbineu, des würdigen,und -geachteten zu Gud.ensberg, aus freien- Stricken zu; erhöhen, diese Erhöhung jedoch nur als eine rein p0 r sönlich e füt den gedachtest- Rabburen-i nicht aber filU 'die Stelle überhaupt zu betrachtest' . wurde durch Kurf. Regi- Beschluß, in Änerkenpung der nuermudeten, besondere Sorgfalt, mit der Herr Kreisrabbiuer Wetzlar sich seiner Amtspflichten unterziehtseinem ganzen Inhalte nach genehmigt. Nächstens ein Mchreres. Gstrcich. Ihm schelnt'es besonders Vorbehalten zu fein, die Berbeffcntng unserer leider stoch sehr druckenden bürgerliM^.^üsschtde, Mo^lp. bekeitss geschehen, erzielet - -.Dir' Wen es nämlich als ein glückliches -PHLnomen an, daß. mir gleichzeitig mitdev Erwählung des Herrn Hirsch zum Lcindrabbisten aus de>n'öfferrtlichen Amtsblättern den allerhstAflenunsrer hüMcsnen Negierung entnahnleü, wopach der bisher, gestandene, Schazcher und Grausen erregende Indenech flv t'rwto abgeschafft und dafür erste auf Misch-religiöftn Begriffen beruhende/.höchft^hümaiie,', gahz, einfache Formel angcörduet-w.nrde. KkMltige Schran^/ die^das finstere,- die, Menschheit -schändende- Gebäude hes Mittelalters umgiebt/rst nun in? Ocstreich gefallen Unser Herr Landrabbitter wird noch, so hoffen wir, die Eäülen, worauf dieses finstere Gebäude ruhet, umstisrzeh zurd an di.e Aufführuvg .eines steueu, schönen und freundlichem seine Kraft setzen^ . . Mien. Auf dem am letzten Donnerstage abgehältenen Hofball - hat dev Engl. Gesandte Lord Ponsönby 'mehrere Nt.tacho's der britischen Gesattdschafr, ünter"dleser'Hr,,7SäMuel''Jonät, einen 2s^ racliteu, aufgesührt, (A. Z.) Vyn der mährischen Grenze. Unsere Landrabbiuätswahl ist nun vor sich gegangen, trotz der ziemlichen Anzahl von" berufenen und unberufenen Bewerbern um dasselbe, ist—wie voraus gesagt — Herr Hirsch, gewählt worden, und wird, da er sämmtliche Wahlstimmen pro peimo erhielt, die ländcsfürstl. Bestätigung binnen Kurzem erwartet. Daß die Wähl von der mährischen Jndenheit freudig begrüßt wird, versteht sich von selbst. Wie aber diese freudige Begrüßung .der Wahl von Seiten des Volkes einerseits'-es ist-' welches ans die Würdigkeit des Gewählten schließen laßtso giebt andererseits die einstimmige Erwählung desselben durch Männer, wie die Herren Nabb- B. Oppenheim, S. Quetsch, A. Prerau und der aus d. Bl. rühmlich bekannte Jo. Pollak, sämmtlich nicht nur mährische, sondern europäische talmudische Koryphäen, den besten Beweis hievon.- Wir zweifeln auch nicht, daß Hr. Hirsch das in ihn gesetzte Vertrauen vollkommen zu rechtfertigen bestrebt, daß er den Stuhl, auf dem ein Krachmol gesessen, würdig auszufüllen bemüht sein wird durch Nufrechthaltung unserer heil. Institutionen, durch Wahrung unserer geistigen Interessen. AnH. hem Niest.. Nachdem unser erwählter Rabbiner, Herr: De. Feuchlwaugsein Grauen zu Augsburg abgehalkeu- und. zwar, wie das betreffende Prüsungszeuguiß. besagt,, mit glgnzrudem Erfolge, istderselbe in. sein-Rgbhinatz Oettirrgen' amtlich eiugeführt worden. Die in jeder Beziehung qusgezeichnste -AiUrittsr»da-h»t.-sich.-dLs. gröstten mrd allgemeinsten Erfolges zu erfreuen gehabt. Ungarn. . Papa. (Beschluß.) Sc. k. k. Hoheit unser erlauchter ^andespalatin war poch immer im leidenden Zustande, als schon ^iue Dankrede für die Genesung des hohey. Krankem jn der Synagoge abhielt, dagegen hahem^ wir -nichts eigzuwenden , wir müssen ihn vielmehr dieser ^nvorgekvMmenen Zuvorkommenheit halber loben; daß aber dieselbe Predigt nach vier Tagdn 'schM int Dvll'cke erschienen und ein Erempkav Sv. k. Hrcheir dem Erzherzoge Stephan (dem Svhm des .er-habe.no» Kranken) aus purer Prahlerei überfchickL wurde, kömiemwir-durchaus nicht billigen. Die Pflicht' derUmtertbänigkeir und des Gehorsams ^bietet unsfür das lange und segensvolle Leben unseres erhabenen Negierungs- Hauses und dessen hochherzigor-Mitglicder, esn tägliches Gebet-anzttstimmen; aber wir mügen uns nicht damit brüsten, wir dürfen unsere zu erfüllende Schuldigkeit nicht sei1bLot.en> fvndsxu.viel edler und rühmenswerthertfti.es § wenn wch unserer, Obliegenheit iy der tjessteri Stille,-pflichtgetreu sigchzukommen streben. Die-Ptimme-der Anexkenmwg kann - und wird dann auch nicht ausblelben. In derselben