Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 4 (26.1.1847)
- Date
- 1847-01-26
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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»ZH 28 W» austtmnnst. Zünde dir an der Wahrheit Leuchte, nie wftd dein Lickt erlöschen, denk', au Gottes Lehre stets, und. nicht kennest du Klaggcdanken und Zammer. Encfcrne Verleumdung, und dannen wird der Herr des Meeres Brandung, des Feuer» Flamme und der Narrer Zunge, daß er dir nicht mehr zürne, nicht mehr schade. Ein Zersiörunqswcrkzeug ist mir die Natur, denn so hast du, Erdensohn, selbst dir dein Urthcil gefallt, leildem du ihre Waffen benutzest dir zum Schaden. Ein Schwert der Rache ist sie mir. für die, die des Rechtes Pfade verheeren, aber Sonne und-Schild meinen Freunden. Sie spricht allenthalben das Unheil der iZcrstörung und der Erbauung, denn gerade sind ihre Steige, nicht wanken ihre Pfade, nur Gerechte Über den gegenwärtigen Zustand jüdischer Zkeligionsschnlen. (Fortsetzung.) Wie merklich sind dem Lehrer die Kinder sittlicher nnd religiöser Eltern! wie verschieden von denen-der Ungesitteten und Unreligiöscn! wie lieb und werth sind ihm jene» und wie selten sind sie zu finden! Nicht nur die ganzen zehn Gebote könnten hier angegeben werden, um zwischen Schule und Haus in unserer Zeit bald mehr, bald weniger Widerspruch anzurreffen, ja, die ganze heil. Schrift ließe sich dazu anwcndcn. Zer doch, wozu dies, da,etz doch einmal bekannt ist, wie sehr unser Zeitalter an diesem, häuslichen Nebel leider. Dessenungeachtet sei es zur Ehre unser» orthodoxen Zudenthulns gesagt: daß Israel von seinem Gotte Etwas gelegen, ist noch ein brennbarer Funke vom Zndemhumr in Euch , ist Euch, das -Wohl. Eurer Kinder werrh und lieb, und liegt es Euch am Herzen, so bieret in Acht, daß die Reue nicht zu spät'komme, wenn Ihr Eure Kinder ohne Religion erziehet! — Uebrigeus rufe ich dem heutigen ZndiffrrentismuS und dem modern-religiösen Zeitalter zu.: '/-c c'rrnr '?v Entweder lebt mit Euern Kindern religiös, oder lasset diese mit Euch leben. 2. Sä) u l e. - Die Schule ist die Pflanzstätte der Zugend, nnd wo anders wird wol mehr guter Saame ausgestreur, als eben in der Ncligionsjchuke? — Die gegenwärtigen jüdischen Religionsschulkn sind aber wenn auch nicht alle, doch größrcntheilS nicht das, waS sie eigentlich fein sollten. Es. fehlt mitunter, an Ordnung, an Methode, an öfterer Inspektion von Sachkundigenan eingeführten Schulbüchern und endlich an ernstlichem Willen der Besuchenden. — Wenn nun^ ein seit einer langen Reihe von Zähren fungireuder Schulmann sich alle mögliche Mühe giebt, sich se'bst und seinen Unterricht so viel zu vervollkommnen, als nur irgend möglich ist, und die gute Saar dennoch nicht gedeihen will, so kann. es doch wol nicht anders.kommen, als daß er auf Hindernisse stoßen muß, die der gegenwärtigen Wirksamkeit deS Jugendlehrers in seinem Amte sich cnrgegenstellen Zch habe, so lange, ich im Amte. bin. — wenn auch nicht Alles — doch Vieles gelesen, waK über Schulwesen geschrieben worden, und erwähne, ich bei dieser Gelegenheit der pädagogischen Schriften von Weiße und von- Basedow. Ersterer schrieb fürs Haus, Letzterer für die Schule. Manche Erfahrungen, die ich gemacht, cheile ich daher hier mit, um küchftge machen, . und gebe zugleich mitunter die Mittel an, welche Wege einzuschlagen sind, -die zur- Abhülse jener Hindernisse führen« . / Anforderungen macht/ und deren einzelne Mstglftdee mehr als ave Andere blosgcstelltl find, gehört unstreitig der Stand der Lehrernamentlich in den.Filialgemeinden, denn ihre Anzahl ist die-größke. -- -Zn. kleinen Gemeinden bleiht. es, wie bekannt, nicht-allein bei den strengsten Anforderungen im Lehrfache; da werden nicht nur von jedem cjsizelnen ^Ntgliede besondere Vorschläge gemacht, Methoden vorgeschlagen, gelobhudelt, getadelt und rrccnsirr, da muß der Lehrer-auch noch, zugleich;.p und vwL, ja-was noch m-ehr, cvc, und was endlich noch mehr.gilr, auch Prediger. sein. Was soll nun von all diesem zuerst, wgs .zuletzd geschehen? Wem soll diese eine Person, die alle diese guten Eigenschaf-