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Der treue Zionswächter · 1847-01-12 · 2 (12.1.1847) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
2 (12.1.1847)
Date
1847-01-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
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lg als dura> Sünden g. fihwächr, darf die Gesundheit durch Sünden gekräfrigr werden. Neben der Narur müssen es Reilgron und Golkverrraucn sein, welche das Leben an der Gcsundheir naqen; sie miissen stets stärkende Heiterkeit über das Leben ausgießen. So verdankt, neben der göttlichen Gnade, seinem frommen Sinn der * * Wcttgcbirge. Desitzthum und Gcsundheir, so köstliche Güter des Daseins sie auch bilden, sind doch nicht Eiqenrhum des Menschen allein. Auch das Thierreich beglückendem Grade. Auch für das Thierreich finden sich häufig der Neichrhum der Nahrungsmittel, auch für solches bieter die Pflanzenwelt häufig den Segen nunfr, die Gabe, zu denken, die köstliche Gabe, Gort und Welt und sich zu begreifen. Welche hohe Würze doch ^verleihet dieser Segen dem ganzen irdischen Dasein. Alle irdischen Genüsse haben ihre Grenzen und können Ueberdrnß erzeugen; der Genuß des Denkens allein ist unendlich lohnend, erzeugt und löscht unausgesetzt den Durst nach Wissen, und reicht bis über die Grenzen de« Daseins hinaus.- Dieser Segen der Weisheit und Einsicht, womit des Herrn Allgüte die Erdensöhne beglückt, er ist angedeuter durch den dritten der. -nach der MoMnftile Aschur'-.^E^-. Leichtigkeit seines ZVasfer^ har^ nach der Erklärung unserer Weisen,*) dieser Strom seinen Namen. Scharfe, die -Ältes churchbriNgh ftnd- Leichtigkeit,? die Alles -erfaßt, sie sind auch die höchsten und vorzüglichsten Eigenschaften des menschlichen Denkens, und somit dieser Snom dessen treffendes Bild. Vom Edenksirome aber muß er abfließen, soll auch dieser Strom der Vernunft und des wissenschaftlichen Denkens für uns ein Segcnsstrom sein. Welches Heil brächte die Fähigkeit, zu denken, dem Sterblichen, wenn sie ihn zur Gottlosigkeit verlcileie? Was waren Verstand und Vernunft, die ihren Besitzer zum Zweifler, zum Leugner, zum Glaubcnsstürmer machten? Zst nicht seliger gegen ihn das Thier zu preisen, das in seiner Einfalt zwar Gorr nicht zu ehren, doch auch nicht zu erzürnen vermag, das zwar gaben nichr mir Undank lohnt? Nein, m. Th.' nur der Segensstrom der Weisheit, der dem Edensquell himmlischer Weisheit entströmt, der nach or>^ -ncfi ausmündet, der hienieden schon das Morgenroch künftiger Glückseligkeit uns verkündet, nur diesem Strome wollen wir Zufluß zu unfern, Herzen öffnen; an seinen Ufern lassen Sie uns die irdischen Zelte ansschlagen, um einst auf seinen Fluchen hinüber nach dem Reiche des Jenseits zu schiffen. * * » Endlich aber giebt eS noch eine vierte Himmelsgabe, welche alle übrigen in sich vereint. Es ist diese, der Segen gottseliger Nachkommenschaft, welchen ach! oft sehr spärlich gezählt. Reichthum wäre für dessen Besitzer, wäre für die Menschheit selbst keine Segensgabe, wenn mit Aufhören des Daseins seines Besitzers jeden Werrh er verloren. Gesundheit, ja selbst daS ganze Erdenleben hätte keinen Reiz für den S terblichen^ wenn das Schreckbild des Todes ihn ängstigend, ihm nur Auflösung und Vergessenheit seiner in Aussicht stellte. Weisheit würde ihren Besitzer nicht zur Vermehrung der Erkenntnisse anrreibrn, müßten diese avsammt mit ihm zu Grabe gehn. Lebt daher auch der einzelne Fromme — ohne Nachkommen — wenn das Licht seiner Augen erloschen, in seinen Tugenden und Wohltharen fort, nach dem Lusspruche unserer Weisen, w'cvp öc ott'onö'tt—für das gesammce Menschengeschlecht jedoch giebt es nur E i ne

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