Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 1 (5.1.1847)
- Date
- 1847-01-05
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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wenigen Stunden noch in voller Iugendkraft blühte, erloschen. Der kgl. Untersuchungsrichter war in Ensheim angekommen; er hatte jedoch das Kind nicht mehr am Leben angetroffen. Den folgenden Tag (15. Sept.) wurde, in dessen Beisein, die Obduktion der Leiche durch den kgl. Kantonsarzt von Zweibrücken vorgenommen. Es ergab sich, daß drei von den Vorgefundenen Halswunden die innern Organe nicht lebensgefährlich verletzten; dagegen wurde bezüglich der vierten, in die linke Brusthöhle gehende Wunde bemerkt, daß das tödtliche Instrument die Wände der Speiseröhre durchbohrt hatte. Das Kind war von regelmäßiger, gesunder Körperconstitution gewesen, und andere Verletzungen, als die bereits durch Or. Fries und später auch durch Or. Bopp constatirten sind nicht wahrgenommen worden. (Fortsetzung folgt.) No. 1 des vorigen Jabrganges kamen wir der angenehmen Pflicht nach, einer segenspendcnden Hand, die uns schon einige Male unter dem Mantel der strengsten Anonymität nicht unbedeutende Gaben der Mildthätigkcit, zur Förderung wahrhaft jüdischer Zwecke zugesandt, unfern tiefempfundenen Dank solchergestalt auszudrücken, und schon wieder müssen wir uns einer ähnlichen Pflicht gegen denselben Wohltäter öffentlich hiemit entledigen. Abermals unter dem Siegel gänzlicher Anonymität, wurde uns für die Hungerleidenden im heil. Lande eine Spende geboten. Können wir jenem wahrhaft edlen Juden nicht persönlich danken, können es die nicht, die diesmal ihren Hunger stillen werden an der Gabe der Frömmigkeit; ein überallsehendes Auge hat die Gutthat erschaut, ihm ist der fromme Geber nicht verborgen, die Segenswünsche der Gelabten werden bis ins Unendliche vermehrt durch die Allicbe des Höchsten, der so schöne Tugend oft schon hier reichlich vergilt, in überschwenglicher Fülle sich niederlassen auf daS Haupt des Edlen, ein Muster wahrer Frömmigkeit, wahrer Menschenliebe. Anzeiger. Gesuch. V a e a n z. Neb nsporkeln Ci.K 200. Friedrichstadt a. d. Eider, ''in n-v. Die Vorsteher Briefwechfe l. ' Das Schreiben vom 27 December Nebst Inh alt. richtig erhalten. Können Sic unS gar keinen Weg angeben, in irgend einer näheren Beziehung zu Ihnen zu treten. Heilige Interessen veranlassen uns zu diese- Bitte, zu der Sie, als T>?' verpflichtet find- — a- 5. der eine dieser Herren ist weit verreist, der andere durch besondere Famüicnverhältnisse verhindert. — Herr Rabb. —i. Die Gesammt-Correspondcnz liegt uns bis auf das Kleinste vor. Bei einer so wichtigen Sache werden wir ohne alle NcbenrüSfichtcn einzig und allein so verfahren, wie ein Jude cs vpr Gott und seinem Gewissen verantworten kann. — C. E. in H. Nur nicht das persönliche Gezänk. — E. in D- Der Zuwachs erwünscht, nur nicht zu spärlich.