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Der treue Zionswächter · 1846-12-15 · 50 (15.12.1846) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
50 (15.12.1846)
Date
1846-12-15
Page
– (sequence 2)
Language
German
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rhume der Welt, ehe Untergang und Zerstörung darin Einbrechers^' —' Odtr ömetzcn'wir ünö' ^in' den' Äugeüblick?wööer Getestete schon in ir feiner'Familie, in die Arche sich verschloE die seht ein' den' Rest der Schöpfung einschließendes Helligthüm war," —- wahrlich, Noah ' wird seinen Kindern gesagt haben:' '1^2 1271 '22, '^bringet dein Herrn Ehre/ Ztzr Söhne der Mächtigen:!^1^ N11.12 ' INNL'I, bucker Euch anbetend vor dem' Herrn in'diesem verschlossenen Innern seine-^'HeiligthumsjE da das ßrvße Heiligrhüm der Na» Älr in Trümmer züsammenfällr, hier ist's so schön, und draußen stürmt's, Tod braust, Flurhen wogen und schwellen; l2'2 V? '1 O'Zjll 11221 ^O'21 1 L'2">, denn die Stimme des Herrn rollt auf den Wassern, der Gort.der Ehre donnert, der Herr auf großen Prassern! Leicht vermag sich die Phantaste..die rrknere 'Ausmalung de^ Bildegzu entwerfen/«gaüz so, wie st? unser Pf»lip-i-iebt, und: sie auch zu dem in der Thora bei unserer Erzählung gelieferten Grundrisse paßr: Zedern schmettern hin, Berge wanken, Wälder drechen krachend nieder, und das vom Schreck aufgesagte Gewtld rennr scheu gegen einander: — Wir gehen kürz zum Schlüsse unsers PsalmeS über: 1^2'121 1122 "O-r 1^2, in seinem Tempel sagt ihm Alles Ehre! Za, so war'e, in dem zerfallenen Tempel der Natur stand ein mit seiner Familie geretteter Vater noch Gorr zu verehren und anzu betender große Weltentempel ging unter- und in seiner zerstörten Mitte schwamm noch ein kleiner Tempel, den Chor Gott anberender Sänger tragend: 2L" 2l2v^ '1, der Herr sitzt wohl zur Sündflurh, sangen sie, aber 1 2L"1 2^-lsdO, der Herr' bleibt auf seinem Throne festsitzend, König der Welt, — und Hoffnungsvoll wandte fiS»' hiermit ihr Blick zum' Himmel. ftl' -svv!? 7ip' i O1VD2' NX -j'-Q' '1/' der Herr wird Kraft'»seinem Volke gebener wird segnen fern Volk Mir Frieden! Dieser schöne kräftig Schluß, er' M Euch - auch? in. A, her Schlüssel zu unserer Netze, warum wir in die Flurhen der Unterwelt chinabstiegen mit unserm Psalm, und ans chm die Farben genommen, um uns dg Bild der Sündflukh recht lebendig auSzumalen und zu vergegenwärtigen. Zudenthum! es ist dein Bild, Zudenrhum, deine Geschichte, wenn sie des Schicksales alle über dich ergangene Umwälzungen und Stöße in eine fluch: Von-oben und unten kam die Fluch, bei dir auch, zin kleiner Rest blieb vvu dem großen Vielen, bei dir auch. schwimmend blieb und erhielt sich der Nest, bei dir äuchder Altar' beim Aussteizen aüs det^Arche, der ^aüs^Mn'zerisiießeü^en'HdÄölk.^ervÄleuchtendeDegeabögen^ die von dem gebliebenen Nest sich neu ausbreitende Bevölkerung, eS ist alles da tm Hintergrund der Zekt. Die zwei Vögel sogar, der untreue Rabe, der beim ersten Ausflug aus der Arche , die grünen Spitzen der Erde erblickend, nicht mehr wiederkömmt, idie die zärtliche' Taübe,' die weggeschickt, doch zurückkehrr Mit dem biltern Oelblatt iin Mund, beide Vögel, sie finden sich in deiner Arche gleichfalls, Zuda! Doch was will ich Mir selbst vorgreifen? Genug, in seinem Tempel sagt ihm Alles Ehre! Es sei gekommen über Israelwas da wolle, in den kleinen Tempeln Zuda'S, die geblieben sind nach dem verbrannten großen, in den beschränkten, niedrigen Herzenstempelchen, die zerstreuet sind über die Erd' nach der Aüseinanderreißunz des weiten, hohen; im Nationalherzen, in diesen Resten hallk's von Gottes Ehre wieder, und bas tausendfache Echo ist zur mächtigen Chorstimme geworden in der großen Kirche' der Welt: 1122 'ivlX 1^2 i^2'12l, in seinem Weltenrempel spricht ihm Alles Ehre. Der Herr sitzt wohl zur Sündflukh, so zeigt's der achtzehnhundertjährige Gang der Geschichte, während welcher es geregnet über Zuda'S untergegangenen Staat; ade: geben wird doch der Herr Kraft seinem Volke zum Ausstehen und Erstehen, der Herr wird segnen sein Volk mit Frieden und vollkommenem Wesen, daß nicht die Trümmer und die Reste bloß Kraft haben, Redner schreitet in der von der Einleitung ängebahnren Weise zur Berrachrüng ver ' Geschichte" der Sündflurh sagt aber gleich' boraus. feine.Becrachrunmüsse/ wenn sie 'etwas Vollendetes sein wolle, auch dft Geschichte des Thurmbaues mit in ihren Kreis hineinziehenwie es die Sidra char. Denn in der Geschichte der Sündenfiurh fischen wir ein Brld der SchtcksälSgeschichre Zuda'S, in der Scene deS ThürmbaueS aber ein Charakrergemälde der Strebungen des Zubchrhums, und zwar in neuester Zeit. Wir übergehen hier NUN alles Weitere und geben nur noch den Schlußrheil der Rede, als den die Gegenwart am meisten betreffenden.

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