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Der treue Zionswächter · 1846-12-08 · 49 (8.12.1846) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
49 (8.12.1846)
Date
1846-12-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Oberfläche der Zunge ist, wovon alsdann das dünnst^ Zöllengew^M" de^ 'Eichel' ^fl«h 'l öfet und ^ünausbleiblich' öi^e s!Är1ke 'Murüng ^gereizt' wird; so' haben incine mehtfach^gemachten Äel-fü'che' mir deuitich gezeigt, daß im gesunden Zustande Ms . und wenn diescr mir' der Meziza' wie eben erwähnt vorsichtig und^ ge- Äbgefehen' vipst' ^en?a^ten 'Brauch' «n Israel/ abgesehen von Dev Vörschrlft Der Nabbinen nach Dnex u. dgl. m-'Autoritären^ machte ich nach dem Erscheinen der ' bereits in diesem Blatte über angegebenen Hiecen, —- die sgmmt'ich gegen die Meziza eifern, mehre VerssÄH..ob^ wie die Rabbine.n dey Grund angeben ' — H rathsa- NVer sei zu Hin oder nicht. — H - , ,,> Zrst, gewöhnlichen Faste,und. nach allem Brauch,, behandelt,.. rvgre^n, die vych chir beschnittenen Kinder gewöhnlich schon, am., zweiten. Jage ihrer Heilung,. nahe, wenn feine, außerordentlichen Zustande einrraten, und -pHrrvV Hn'n' mit Vorsicht verrichtet wurden —. Vor längerer Zeit wurde ich als ^.->112 nach der Stadt P. requirirt. Ich reiste mir hem Vorsatze dort hin, um dorr durch einstweilige Abschaffung der Mezjza den Versuch zu. machen., ob, NZ2V mehr bei Beidehalluntz. als bei Abschaffung der Meziza sei.: — Der R. H.*) war zugegen und rügte es, wie ich nach bloßen Vorschlägen sogleich mir. nichts, dir nichs einen jedoch es hatte sein Bewenden ohne Meziza. Noch wahrend meiner Anwesenheit trat an der Wunde eine ungcwohuticheMrrhwMLm^Wd die>WUiMffng an laco^csis ^H verwahrte ich, ähermäls oH^H»eziza ' nach'"' vörgenommener .-l!?'->2 und nach Aufspritzung des Weines die Wunde; — jedoch mit welchen Gewissensbissen und Schmerzest mußten wir, sowol das Kind, als ich die gcmachke Erfahrung büßen'. Die Wunde schwoll abermals sichtlich, das aus-usaugende^Blur wurde zu Eiter, *) Welche Inkonsequenz nach so kurzer Zelt! Wie unsicher und, statt einer Heilung nach einigen Tatze mußte ' Ms Kindw' o ch e n k a' n 'g' e' S cbm erzen erdulden! Noch ungefähr 'drei Monatenkamich wied'er 'M Nach der erwähnte'n ^Stadc D/ lstnd traf zufällig die Wärterin' des' -dokt von mir jüngst befchmkienen Kindes. Ich erkundigte Mich bei ihr nach demselben und hörte zum großen Leidwesen s daß die Eiretung und völlige Heilung an vier Wochen gedauert Hobe. ' — ' Nun abermals 'Hem neuen Verfahren ein vslet ünb zugleich ein xererrl! ' ' - ' Als Versüchnehme man zwei Hauschiere - von gleicher Gärrung, verwunde ste mit einem und demselben Instrumente an einer und derselben Stelle, und nn Falle—wie vorausznsehen — man das Aüssaugen der e i n e st Wunde scheuer, lege man zum Ersatz auf dieselbe ein verhältnißmäßkges Stück Meerschwamm; um" die andere Wunde bekümmere man /sich weiter nicht Nach einem oder mehren Tagen wird man den Unterschied der Heilung gewähren. Es ist nicht selten der Fall, daß man nach vollzogener auf der Eichel einen sogenannten Aufschlag, in der Sprache gewöhnlich genannt, sinder. Hier wäre die Unterlassung der Mezizä nicht stur unverantwortlich/ sondern dem Kinde für seine längere Lebensdauer äußerst gefährlich. Also schließe ich mit den Worten : Üüersetzrnrg eines Brieses des beruhmtep Gaon N. Clinhu aus. Wilna.! . . M i r. g e r H/e i l r - . von Lob Silberstein' aus Heidingsfeld. 'Auch das Buch des Predigers (Kohelerh) mögen .siebeständig in Deiner/GLgenwarr lesen,?Man Mein 'Wird däS seirle^Treiben« in/dieser: Welk in stehen ihnen nocy andere «Bücher - z» Gebotenur möchte ihnen nicht das Lesen allein Zweck sein - denn dieses regt noch nicht zur Thar an. Gar viele Menschen lesen moralische Dncker ohne daß sie dadurch wirklich besser werden. Dies aber har seinen Grnnd in dem oben Gesagten, weil ihnen nämlich mehr das Lesen, als die Befolgung des Gelesenen am- Herzen

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