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Der treue Zionswächter · 1846-12-01 · 48 (1.12.1846) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
48 (1.12.1846)
Date
1846-12-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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schlechte.?^ (Spr.zL.7,> 24)^/; Auch selLst. während des Genußes .Hst es Mel, nicht- Bleibendes, ist-daran. gerinMschätzr und verachtet in den Augen jedes Verständigest; wehe, «er,ch«st»7 Genüsse.', fröchstt. - Beneide vielmehr die, welche gvttessürchrig. sind, und sage nichts womit kann ich mich der künftigen Welt verdient machen? Was kann, ich rhun? .„Mag, dieser mehr, jener minderchazu beitragen, wenn nur immer. das Herz (der Wille) eines Jeglichen zu Gort hinauf gerichtet ist.?" MöchrestDst.den fünften Theit (L'Qin) für-die. Armen, ahsondern, und .nicht weniger, denn mir weniger gls, diesem begeht man Verbote. Übertritt man Gebote, , ja, gseichzuhalten dem Götzendienste (Gottbewahre)) wärees./t) Aber das Wichtigste t^ss/N) bleibt immer, durch Enthaltsamkeit.im Neben des Anrheils.qn jener Welt sich verdient zu machen, und das ist noch mehr als Gesetzesstudium und fromme Handlungen. Mögct Ihr die Sprüche (Solomons) jeden Tag lesen , . sie übercreffen jedes andere Sirrenbuch. .. . . .., (Beschluß folgt.) Aus dem Mecklenburgischen. Wir befinden uns diesen Augenblick hier in einem sehr kritischen Momente. Jeder, der es ernst mit dem Judenthume meint, nur dieses, das ewig göttliche» nicht aber trügerisches, menschliches Vernunftgebilde als Religion. will, jeder der' ferner,-' sMst/-Äit^deck'unpäitteuschsten Blicke' Des Zuschauers, die Art und ' Werse betrachtet, in dkr zeither unsere religiösen Interessen gehandhabtwurdcn, mußte jetzt, wo ein so wichtiger Wechsel mrF bevorsteht, 'es /als' höchste *), Vergleiche Zore-Dea,. Cay. 2;19„ wonach der zehnte Thcil (1NVV) au die Armen zu verabreichen, streu? 1"!? j'O Uebers Pflicht erachten, nach-Kräften dahin, zu streben, daß mit dem Wechsel der Person,.zugleich der der Principien bewirkt werde. Mißfällig und zum größten Leidwesen haben wir daher wflhrgenommen, daß schon jetzt während H. noch in unserer Mitte weilt, die eventuellen. Nachfolger mit ihren Gast- Predigten sich bei uns. einstellen. Esist also solchergestalt. nicht anders zu erwarten, als daß H. seinen übrigen Einfluß noch dazu verwendet,-um einen Nachfolger in seinem Sinne zu erhalten, wie es andererseits sich von selbst versteht, daß, so lange H. weilt, kein Rabbiner oder Candidat, ver streng religiösen Grundsätzen huldigt, sich dazu verstehen wird, hier eine. Probe - Predigt abzuhalten, zumal da cs.sich, nicht läugnen läßt, daß die ausgestreuete Saat hie und da reichliche Frucht getragen^ und der jüdisch reljgsöse Sinn. stlanches biedern Mecklenburgers durch das Beispiel seines Nabbinen, erkaltet, in Gleichgültigkett, ja Verachtung gegen die Mutter - Religion ausgeartet ist. Diese Umstande zusannnengohalten, . sind. ^dcnn, wre> w r Hören , von den Häuptern her orthodorey Partei sowohl in der Residenz,, als im Lande, die geeigneten, zweckmäßigen Schritte berathen und eiugeleitet. worden. . Es. handelt sich. nsiptlich um. eine gemeinsame Eingabe bei der hohen.Landes-.Regierung. In gemäßigter, ruhiger doch ernster Sprache, sollen die jüdischen Zustände , hes Landes der höchsten Behörde vo.rgelegt, soll gezeigt, werden, wie^.'eijr^ Dsrharren..h.e^ dem von .H. befolgtest Systeme, den Ruin des JudenthumL .unbedingt zur Folge habest, müsse wsx die treuen. Herzen,..denen VäteMte und^R^ejsgion . heisiger al^-Deltlichx Jst<- teressen,..sn ihxem^ Gewissen sich maaßlos, beengt fühlend, gezwungen werden, in dW.DilejNjtra. zw.iZ scheu göttlichem. ünh, menschljchem.,.<T.esetze^ Mch, her einen^erändün S.eitsthjn.versteh^)^ u^gehh.rsajn zu werden. Als ^Resultat d^ . Ganzest ^soss^. hse hohe Landes - Regierung schließlich gelltest .wxrdey^ falls von anderer Seite Opposition gegen die Wads,.ejnes religiösen, -den.Grundsätzen des streng c^nservaliven Judenthums angehörendenLandes- Nabbinen, erhoben werden sollte; wenigstens es zu gestatten und anznordnen, wie die orrhodoren Juden Mecklenburgs nicht gehalten und gezwungen, der Autorität eines neologen Rabbinen sich unterzuordnen, cventualiter befugt sein, sich einen eige-

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