Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 46 (17.11.1846)
- Date
- 1846-11-17
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2625941-2626092-2626139--0693-2628247- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
und Sichkasteien in der Welt. Za, jeden Augenblick da der -Mensch seinen Mund (in diesem Sinne) verschließt, hak er -sich des Lichrglanzes rheilhaftig gemacht, der dorr ihm Vorbehalten, den kein Engel. bezieht sich jene Stelle (Ps. 34, 13) - „Wo isr der Mann, der Leben begehrt, der Tage wünscht- Gutes zu schauen?" worauf der folgende Versdie hochwich- Trug reden." (Fortsetzung folgt.) Zeitgemäße EorrespouDeuz, niitgctbeilt von Dav. Leop. Straffer aus Neustadt a. d. W- Dritter Brief. Der Rabbi an Jonathan. Mein Jonathan! „Kampf" ist der laut ertönende Ruf der Gegenauch Du, lieber Jonathan, an mich rhucst. Soll ich sie beantworten? Zn Einem Worte liegt die Lösung, Ein Wort in seiner rechten Bedeutung, in seinem wahren Umfange ausgefaßr, enthält die Mittel, grebt uiis die Vcrhalrungsregeln her. Es heißt: „Wahrheit". diese gegen uns, was ihr Vorhaben gegen das unsrige? Sie stritten üw irdisches Interesse, setzten Krafc-gegen Kraft, und wer die Taktik besser inne Harke, oder wem gegen Trug aufrreleu wollen, ist auch da der Kampf ein so leichter, und ist nicht der Sieg desto rühmenswürdiger und,glorreicher? — -—7 ,— Und nun, rvelchs.Gegner haben wir vor uns ,. ist der Zweck un- Las Interesse .ihres Srreiles irdische, undt sind die Mittel und, Waffen,-deren sie sich bedienen, eben dieselben? Wir be,ahcn das Erste, verneinen dos letzte. Uebcrtrclung der Spcisegesetze, Entweihung des Sabbarhs, die Abschaffung dxs zweiten Feiertages HL' 12°' uv. a., daö ist der herrliche Gewinnst, um den so viele Prolocolle, verfertigt, so viele Worte geschwatzt worden — Du wirst fragen, wozu dieses Abmühen, warum nicht nach eigener Wahl rhun, was Lust und ü^ier verlangen? Aber wisse, sie sind brave Seel-oder vielmehr Körper- Versorger, um selbst mrrgenreßen zu können, wollen sie ihrem destrucriven Treiben allgemeine Geltung zu verichaffen suchen, sich keinen Vorwurf macken lassen — Kühnheit einen bis an den Himmel reichenden Thurm bauen wollten, und so ist auch >hr Wahlspruch 12L? wir wollen uns geltend machen, , unser Name soll in der Welt prangen. Doch rauschen sich seiie Herren, wenn sie glauben, ihre Arbeit werde von Dauer sein, denn cher ihn höher als alle'andern Geschöpfe stellt. — Zur Seligkeit ist ec geschaffen, und G lückseligkeit sein Ziel, die freie Kraft ward «hmverliehen, ,denn sie nur gung seines Zweckes. ' So lange körperliche und geistige Freiheit das Gleichgewicht halten, so lange sie in harmonischer Eintracht einander zur Seite stehen, machen den Zügel schießen,läßc, .da. ist das Emoorschmingcn der Vernunft rin fast Unmögliches. Das bestätig: die