Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 45 (10.11.1846)
- Date
- 1846-11-10
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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§ 1 heißt es: das jüdische Gericht darfNiomändru in dem zehn BuHevagen (d. 'i. von dKnjüdischen Neujahrrifefre^chk^^Ä«ch-^L'ün-''Verskhnüng»rage)^ schwören passen", ohne daß hievon'zugleich die Ursache änSdrücklich an gegeben wird'.^ -'Diese MÄnr^'iibet'HlKüde zu sein In diesen zehn Bußeragen' muß''sich' nämlich jeder JsräeUre ' besonderer Frömmigkeit befleißigen, (daselbst 'tz'03"rnmömlüen^W8vergleiche auch Q wird doch gewiß Dein Vernünftiger rädeln, daß selbst derjenige, der Vas tza'üze Jahr' hindurch keinen 'streng religiösen Lebenswandel führen kann'/ doch wenigstens an gewissen, v^n,'^setner/Religtön, ihm als besonders heilig vorgeschricdenen Pußcragen ftommer undgottessürchrigep zu .l^W verpflichter sei, um gleichsan, hifhurch auf seinem bisherigen unmoralischen Irrwege, ^.alr zu machen , um nicht/ganz - und -gM « der-Tugend^ Mid Gottesfurcht enrfremder zu werden: Nun ist nach unfern israelitischen Religionskegriffen selbst das Beschwören einer Wahrheft zur Erlangung eines Geldvörkhcils wo möglich auch durchs gütliche Ausgleichen' bei Parleiess zu' vermeiden, um rheils die heilsame Wirkung des Eides auf das religiöse Gemürh des Gläubigen nicht durch dessen öftere auf die unschuldigste Weise doch durch irgend eine irrlhümlich vorgefaßte-Meinung veranlaßt?werden kann, falsch zu schwören,, und den heiligen Namen: Gottes vergeblich änSzüsprecheu , wie^ fölch ein ' Beispiel im Talmud aüch wirklich angeführt'wird, und da hierauf eine gM ruft der Talm/id mir.Recht. ans^,we)in. es schon so dem .vermeintlichen Wahrheit -Bejchwör>ndcu.trgchr>^ um wie vsfil, strafwürdiger M erst -.der wirklich Mefnesdige." -x IPV N .-.L2, ^Maimonides sch^ßrchader fti,m>Abhandlüng über- Eide V-2 V22" re^V;,eine-große: Tugend--ist es für den Menschen, , wo möglich jeden Eid zu vermeiden." So sagt auch der i 2^-.->"27i) "1 'V^2 .-.'22 mir Beziehung aufs. B. M.Kap. 6 V. 11*). °) er- V'X 22 "2 ''2X 'VV2 O27 ^' ^-7^:2' >.-.r-V -r-»n -O'p^x 1 den Ewigen, deinen Gott chrfürcbren. und gleich seinen Männern Abraham Job und Joseph, die gvttesfürchrig genannt wurdensein wirst, ist dir dies gestattet. (Vergl. auch 2'p '2 7.112^.) Selbst ist der heiligen Schrift haben wir einen deutlichen Fingerzeig, daß der Fromme und Tugendhafte,- wo möglich. selbst die^BeschwLrung einer Mahrheit unterlassen müsse, es wird-nämlich (Prediger 9, V. 2) folgende: Parallele gezogen:;sEs ergeht manchmal hienieden dem Tugendhaften- -so wie demSnnder, dem schwörenden/ mie dem/ der den Eid fürchtet." Unter dem Ausdrucke „Schwörenden" kann doch. Hier wird auch diesem derjenige als besonders« fromm und tugendhaft entgegengesetztder auch einen solchen wahren Eid abzulegen furchtet.*) (Beschluß folgt.) garisthen Gemeinde zügetragön, vast ciü ZsraMe, vsm vom Äoni itatsgerichte ein' gewisser Betrag - züerkannt" wurde, im Falle er den hierauf von ihm gemachten Rechtsanspruch beschwören würde, da er damals bei guten Umständen war, lieber Procest gewann Solche Beispiele, wo ähnlich fromme Juden auf Geldvortheile lieber verzichteten, um - nur keinen, wenn auch wahrhaften Eid ablegen zu müssen, können gewiß die Ge-