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Der treue Zionswächter · 1846-10-20 · 42 (20.10.1846) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
42 (20.10.1846)
Date
1846-10-20
Page
– (sequence 1)
Language
German
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g a n . , Zur Wahrung -er Interessen -es ortho-oren Iu-enthums. Mit Könistl. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Redaetenp: vr. En och, Dircctor mW Oberlehrer'zn Altona. . ,, 2 Jahrgang. Altona den HIV. Ketober 1846. ^§ 42. .Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstags, ein Bogen. Das Abonnement, aus ein Jahr, ist L A (5t. (2 Tblr. pr., 3Fl. 30Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungö-Erpeditione». Inhalt. Mannheim. Übersetzung eines Briefes des Gaon R. Eliahu ans Wilna. Em Hossnde. Zeitungsnachrichten aus Mecklenburg-Schwerin, dem Eroßherzogthum Posen, St Lengsfeld,,Wien, London, Altona- Anzeiger. — Briefwechsel. --— Gegen , . : . Majorität und GewiffenSMang. Erwiederung auf die in Nro. 37 d. Bl. gestellte Anfrage. Die Aufforderung eines verehelichen Vorstandes, dessen Personen, Ort und Land wir zwar nicht einmal dem Namen nach kennen, den wir aber doch, so wie die ihm gleichgesinnten frommen Gemeindewitgiieder um ihres religiösen Eifers willen hochachren, hat un- -sere Aufmerksamkeit wie verdientermaßen wol auch die aller Rechtgläubigen auf sich gezogen. Um so mehr fallt es uns auf, daß bis jetzt von den zahlreichen, einer bessern Richtung zugewandten Gelehrten und Gebildeten diese hochwichtige Frage unbeantwortet bleiben konnte. Vielleicht mochten Viele, was wir auch von uns gestehen, der besseren und durchgreifenderen Ansicht eines Andern nicht vorgreifen. Hier scheint uns jedoch der bekannte Grundsatz wol anwendbar: 'l.-iL' und wohlan denn! man möge uns nicht der Anmaßung beschuldigen, wenn wir, längerem Aufschübe vorzubeugen, zuerst das Wort ergreifen, unseren treuen Genossen der Orthodox^ in brüderlicher Gesinnung und aus reiner Liebe zur heiligen Religion anrarhrn, was wir in dieser. Bedrängniß 12^ für heilbar und ansführbar erachken. Wir glauben Euch, theuere Brüder! wie jede Beschränkung der Willensfreiheit und der Vollziehung der religiösen Pflichten Euer frommes Gemüth mir Schmerz erfüllt; wir empfinden mir Euch den Gram und die peinliche Unruhe des Gewissens, die der Zweifel Über die wichtigsten religiösen Angelegenheiten OH' '2'^M I'2': -I'LNIP .7>"O . und überhaupt der Mangel. NN der. nothwendigen Seelsorge von Seiten eines glaubwürdigen Rabbinen in Euch weckt; wir erkennen es zugleich mit Euch als unerläßliches Erfordorniß an, zur Wiedererlangung der freien, ungestörten Bewegung, in der pünktlichen Religionsübung aus allen Kräften und mir allen Euch zu Gebote stehenden Mitteln zu arbeiten. Loch mögek Ihr, unsere lieben Brüder! vor

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