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Der treue Zionswächter · 1846-10-06 · 40 (6.10.1846) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
40 (6.10.1846)
Date
1846-10-06
Page
– (sequence 6)
Language
German
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wollte, Scholem wsr/eicht Mcit.MhchMchptte er WrazMeMHyEMzWk»'-M-^oHksZ!2Be...^d„em^ «EK,,M°M «M«- 7 . .5ü? Schewu-sy ün^ am ersten lener festlich^ Hg/bZ^löß MolW^ ^n' kühnes Üntcruchmea'zu vollführen, was 'bbäbfichtLgt, Äämlich?-im-Hätn» burM JüDerWgk HaWön zu WYS.'r^ Ich nenneodieLllnteri nehwen'kühn? Weib ScholemMr^setten üher- Pik^Greuzmarkea Mtösa'shinauskomr.7und 7WseiyWcAWey.MM, faH nur. Be. schnridllngeL Mtz H-Kr-itM alte HausestMzgeMM. -hptjLU,- Mer.HM sollfe eine' eigepe Pro. meuade. nach Schüs, angestetlt werden/'und'jener Dämom welcher überall sein Spiel hat, flüsterte eS Scholems eitelm Herzen zu, sich in die Kleide?zu werfen.- die Pr vom Männchen erstanden, da er hoffte, sowol durch den Hut. als die rothe Weste besonders zu imponiren, upd-Jxd^männiglich ein wohl, gefälliges Schauspiel zu geben- Freilich saß der Hut etwas tiestrnnd'der Rocksammt - der Weste etwas, weit,, aber. dqS scha. dele in jenen glücklichem Zeiten za mchts,. wp die Göttin der Mode noch nickt so viele Altäre zaMc. Ucberdics hatte er sich überzeugt, .haß, sein Staat ngch Vorschrift mit Seide genähet war. ' ' "/ "/.--- - " Einem gespreiztem Pfaüe gleichend-schritt Scholem über die wüsten Felder St. Paulis - äm Hammonia's- -Thoxein, wo ihn bei dbm Damals sehr Mgcn.Eingang ein vorbeirollender Wagen den, Zipfel seines langen Nocks faßte, und ihn beinah gerädert hätte. Jetzt-schon ward GcholcmS iHerz von Ahnungen übermannt. und er dachte, es wäre wol bester, zu Hause geblieben, zu sein? und Altona das Schauspiel eines stattlichen Sckulklvppers gegönnt zu haben. . Als er durch, dem. SteiMeg und über'den Bürstah käm, da ward ihm verzweisclnd zu Muihe ob der viÄeir Rippenstöße, die der M Dulder empfing. ' Er äthmete tief auf. als er sich endlich, Post niaAtra ckiLnruninü rsrnin, wie. unser Virgil sägt/ aus dem'ZuuLfernstieze befand,-Hgum-Mer Kar^ er etwas auf und ab gewandelt, und von Red Lebisch. Rch N'. ß:n bemerkte er. daß zwei fein gekleidete Herren sich in einer kleinem Entfernung hinter ihm hielten« Endlich kamen sie. immer näher, und der Eine stellte sich Vor ihn hin und redete ihn in einer kauderwelschen-Spräche anj-Äon der Scholem nur ahnte, daß eS OrivtzösischFM HnHe,, r--,:1l^tzel«ldig^schü^tell«. er den Köpf, und,um . zu zeigen,, daß,.er'Nichts veMide/schrie er in einem fort: /Wn,MiMSjies/'Mr''-Mle' derdremdrn'ließ' ein Hnes-Lächeln -zum'Andern hlnühergleiten^ de? -b'eistimmend nickte, und hiertzflf Scholem in sehr gutem Deutsch. ersuchte, ihm in ein Häuschen, welches.er mit-dem Fiugcr bezeiKnete. zu folgen, wo man ihm. OWg-^LMthfAungm zn-Mch^r hätte,. Scholem weigerte sich, und af^ die Bechen ihn an den Armen faßten, wollte er schreien, der Eine aber donnerte. iW zu77 "Ihr kommt mit uns, oder Euer Leben steht auf hiesigem Gebiete in Gefahr!« Scholem, der sehr schreckhafter Natur war, wagte ganz versteinert auf diese schreMche Drohung kein Wort zu erwiedern, und trat fast willenlos in das bczeichnete Haus. H-NHML.MOMdYf.IH W^eiM .fMr Begleiter die WG? vM--Leivü.^Häk ^ünä? ^ößtzst.!Gchtzttt'- hinein, zog aus dem Futter einen Bricf, und hielt ihn dem zitternden Scholem E^reGästzGdG'erMthapl^GMs tznit einer Masse für Scholem unverständlicher Worte begleitete. svrD'-g^ni-'entzü'ck?^Äw^Stube hmml üud-schns'MwLhMd^' »tzctz?haben wir-ihn'--/ -und nun gleich-zu- Schiffe! Auf einen KlkUgelzug erschien ein Dienere dem. der --Vorige-: etwas ins : :Ohr flüsterte. -.-Bald-.kehrte -der Diener, zurück.und blinzelte^ mit-de»rAugenScholem ward die Treppe hinabgeführt., und eh' er noch zu,sich sommch, konnte sah er sich.in ejnery..^ack ver-pllt,. wö ihnr mit genauer Noth die Luft züm Athmen blieb, und wo an Schreien gär nicht zu henken war. Der Diener' schleppte ven Sack nach dein Hafen, nahm dort ein Boo t und bald brächte dieses Scholem nebst den beiden Fremden und - dem Sackträger an Bord : einer Galivtc Mit französischer Flagge, die sogleich Anker lichtete und Scholem uebst obligatem Gefolge bald den schäumenden Fluthen des Weltmeers. übergab. . . Kein Mensch in Altona wußte, was aus Scholem geworden. und die graulichsten Gerüchte verbreiteten sich über sein Verschwinden. Aber es waren 6 Wochen nach dem Schetsuothscste. da Höne man am Freitag Abend auf einmal ein bekanntes Klopfen und eine noch bekanntere Stimme, und als man hinaussah, — da stand er wahrhaftig da, der leibhaftige Scholem, etwas magerer als sonst und ernst blickend, aber doch noch immer der Alte. Und Alt -und Jung stürzte aus der Thüre und fragte und fragte ohne :Unterlaß,— Scholem aber sagte phlegmatisch -' -Nohch Schul.' Und »nohch Schulhat sich auch das Geheimniß aufgeklärt. Das Männchen, was Scholem-die Kleider verkaufte, war Dumöuriez, der Verrät her an der Repubttck , der durch diesen. .Verkauf den Nachstellungen entgehen wollte,, die ihm von der Jakobinerpartei in Hamburg gestellt wurden.Scholem war das: unglückliche Opfer der Hmvechslung.' wüche'dlzfchHe bekannte Tracht entstand, und darin noch mehr Stützpunkt fand, daß die Agenten der Jakobiner Dumöuriez selbst nicht kannten« In Calais erst ward das lächerliche Mißverständnis entdeckt und- Scholem mit Reisegeldupd. eimgaw Gelächter nach Hause geschickt. - . . Länge nachher noch hat Scholem staunenden Zuhörem von Calais und dem.Meere und den röthen Mützen und den Piken erzählt, die er gesehm, nimmer aber hat er ihn wieder angezogcn. jenen verhängnißvollen Nock des Dumöuriez. —

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