Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1846-10-06 · 40 (6.10.1846) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
40 (6.10.1846)
Date
1846-10-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2625941-2626092-2626133--0635-2628183
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

O ' Man zeihe Ittis hierin aber keiner Ungerechtigkeit gegen Hm.!)r. A, der doch die Lehren des TalmüdS zu adäquiren suchte. Allein einerseits liegt gerade hierin der Grund unsers Vorwurfs gegen ,hn. daß derselbe den Sinn und Ausdruck der Talmudstellen zu dekorquiren strebte, bis daraus endlich die Frerion eines Bcwe-ses für seine Behauptung gelungen war; andererseits veerülh seine Darstellungs- und Dehaudlungswessc gegen alrehrwürdige Vereine, Lehren und Gebräuche, so daß dem Verfasser, danach beurrheilr, wenn auch nicht Todesfurcht, doch Ehrfurcht, abzugehen scheint. keununq und die verdiente Berücksichtigung finden. Erzrehrmg SchttLe und Indenthum. (Fortsetzung.) War es daher die Aufgabe der Erziehung die moralische und intellektuelle Bildung des Geistes zu Berufe entsprechen, wenn ein Grundprincip vorherrschend ist durch die ganze Idee der Schule und dieses Prinzip muß uvthwendiq die Neligionsbildung sein. Da aber ferner der Religionsunterricht an und für sich selbst seinen höchsten Zweck darin sucht, das Band, das den Menschen mit Gorr vereinigt, stets in ununterbrochener Fortdauer zu erhalten, den Zögling mir Liebe zu den Lehren ferner Religion zu erfüllen, und die Erkenntniß seines Glaubens ihm treu zu bewahren, so muß daher der Religionsunterricht, und zwar unrer Zuziehung seiner natürlichsten Basis, der heiligen Schrift, als selbstständiges Ganze angest-hcn z und als solches gelehrt werden: Zn keinem andern Buche, als eben in der biblischen Geschichte sinder der Lehrer wohl mehr Veranlassung upd Gelegenheit, moralische und zugleich religiöse Betrachtungen anzuknüps.en, und kann er daher sowohl den Zweck der moralischen Erzählung völlig erreichen, als auch der Unterricht der biblischen Geschichte selbst damit verbinden Wenden-wir unser ferner Hauptaufgabe der Schule, die allgemeine Bildung im Auge zu hüben. Insofern sich diese nur auf den^Unrcrrlchr beziehr^)^j^sind gründliche Kenntnisse w. den einen, wie auf den andern Gegenstand anwende». Wenn z. D. Pestalozzi in seiner Methode allen Unterricht auf sinnliche Anschauung zu bauen, und so schritt der Unrerrichrsgegensiände vom Niedrigsten zum Höchsten und Ausgebitdersten zu gelangen, so har diese Methode dennoch bei vieler nicht zu verkennender Vor- Begriffen, die dem menschlichen Geiste nur von der Notwendigkeit gegeben, sich allmahlig und stufenweise zu der in Freiheit trachtenden Reflexion steigert, und Notwendigkeit und Freiheit zu einem Begriffe verbunden, sich als Philosophie manisestirt, fo versieht es sich von selbst, daß für diese Kategorieeu des Wissens alle, nicht ein und dasselbe Schema anwendbar sei. - (Fortsetzung folgt.) Oaeteiuin eenseo. . Sie waren, find, werden sein. Das Wort, freilich ist sündhaft, so über diese kategorisch anerkannte Wahrheit noch verloren wird. Nur lim siccs zu zeigen, daß sie auch nicht das Kleinste,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.