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Der treue Zionswächter · 1846-09-29 · 39 (29.9.1846) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
39 (29.9.1846)
Date
1846-09-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
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ab , und wenn auch nicht, so hemmt ja ohne dies " diMatte.' 'jed'e HHlgLeit^''«np hier fällt auch manchmal ein' Re'^entröEen ^Der'Vernunft, ein leises M'ftchen 'wrHh.'m Dje,.Hitze'hinein und das Gleichgewicht Her' Temperatur ist bald hergestellt. — Hier haben Sie Die' beste Probe! "Hie wissen, einige fah- ,re-M Mister .'haben ' einen.Raubzug nach Silesia gewagt, 'Änd'ssch.'Da' ^b«''Der. Baßgeige versammelt, 'jruN mlt/.ihxen'-vom, ÄuH, funkelnden Lanzen des Helgbr's' "Hö'llentöne.M vermehren, haben auch da Getage aehaltett, hab'en sie einen Einfluß geübt? — Haben sie Das Herz ihrer Brüder erschüttert durch Bewunderung, oder durch Furcht? Haben sie auch nur Einen Meiler Mn^ Pallisade der festgemauerten Thoraschauzen von der Stelle gerührt, zertrümmert? Die Helden wollen zwar viel, und wir chatten zwar viel zu reden, wenn wir Alles aufzahlten, worin ihnen alles ihre närrischen Angriffe mißglückten; aber wir erwähnen hier nur vre r Hauptschanzen; jüdische Sprache, jüdische Natiönalitatj' jüdische Moral und jüdischen Glauben, gegen alle vier ward angestürmt und sind ganze Pulverminen dagegen aufgeflogen, Die jüdische Sp rache sollte durch eine neu eingerichtete deutsche Liturgie zu Thor und Thür aller Gotteshäuser hinausgejagt werden, bis sie auf christlichen Kathedern/ in Hörsälen, neben einem, das Hebräische lehrenden Professor ein Plätzchen sich niederzulassen findet. Der jüdischen Nativ n a lität sollte cs noch schlimmer gehen, diese sollte, als Nebenbuhlerin der Vaterlandsliebe ganz des Landes verwiesen werden, darum still! mit allen Gebeten um Erlösung, Wiederkehr nach Zion, Erbauung Jerusalems. Der jüdischen Moral geschah noch was Äergeres. Diese sollte nicht einmal den Ehrentop der Bekämpfung sterben, sondern unter höhnischem Gelächter , mit Trommeln und Pfeifen zum Schafot geführt werden, ich meine die jüdische Lehre von Schwur -und Eid mit ihrem d2- Gebet. Mit dem jüdischen Glauben endlich, dem an das Dasein Gottes, des Weltenschöpfers dessen erster Repräsentant der Sabbath ist. damit, resp. mit dem letzter« wußte man noch nicht, was man machen sollte;- die barbarischen Krieger' zerrten, zupften und reckten so von allen Seiten an diesem letzten armen Flüchtling, daß er ganz — nach den darüber gepflogenen Debatten in Breslau zu schließen — vor aller Mißhandlung sich nicht ähnlich sieht. Ich habe es hier ganz und gar nicht im Sinne, mich in Widerlegungen jener auf alle diese erwähnten Glaubenssätze gemachten Angriffe einzulassen, sie treffen weder mein Herz, noch meinen Verstand, noch mein talmudisches Wissen- Aber ich frage nur, um auf die Wirkung zu schließen, ob die Gemeinden jenes Geredes halber, die jüdische Sprache ihrer hohen Stellung in der Synagoge emsctzt. dem 2X2 ein Valet gesagt, den verpönt und den Sabbath modificirt? — Nein, antwort' ich, — Dank dem Himmel und dem festen, jüdischen Glauben-^-auf alle vier. Das Judenthum sagt, und das beweist sein Beharren beim Alten, meine Sprache gcb' ich Euch nicht Preis, weil sie der Spiegel meines Gcmüthes ist, so zwischen Leben und Tod schwebend, wie ich, so von orientalischer Kühnheit sprudelnd, wie ich, so mit Gott kurz, kindlich einfältig redend, wie ich. Ich geb' Euch meine Sprache gerade jetzt am wenigsten hin, wo das jüdische Element so ringsum von fremden Sitten bis zum Ertrinken umrauscht ist, an der Scholle der Sprache halte ich mich, und bleibe so an der Oberfläche des Lebens, wie der Slave in Ungarn und Polen, durch seine Sprache aus dem Untergangstod bis heut sich gerettet. Ich geb'Euch auch meine Nationalität nicht Preis, damit würfe ich Euch mein Herz hin; ich liebe mein Vaterland, meinen König so treu, so innig und lebhaft als Ihr , und doch kann ich dieser Liebe unbeschadet, um Erhebung des jüdischen Reiches mit Zion und Jerusalem beten. Dies Reich soll sich nicht durch menschliche Faustgewalt oder geheim gesponnene Revolutionspläne auf die Trümmer anderer Staaten erheben, nicht sollen die auf seine Verjüngung Harrenden sich darum von der Förderung des Heils de s Landes , wo sie geboren' sind und wohnen, zurückhälteu, sonderUdir Zeit der sie entgegensehen, ist die der Versöhnung Aller, der brüderlichen Vereinigung Aller, d i e nennen wir die messtanische, d i e. die Entstehungszeit des jüdischen Reiches, weil es jüdische Idee ist , weil jüdischer Gottes- und Thoraglauben dann ihre volle Geltung haben werden; das vermag mir Niemand zu verargen. Ich geb' Euch .auch nicht Preis meine Moral 1 Den wunden Fleck, den Ihr darin zu finden vermeint, das -r-Gcbet ist eine strahlende Sonne, die die

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