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Der treue Zionswächter · 1846-09-08 · 36 (8.9.1846) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
36 (8.9.1846)
Date
1846-09-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Ln näherer Berührung standen, uns kund gemachte Thlora,WfMjrt qdWWicheK' Erscheinungsleben anwendenj und -au^ ^i^sem erklären.' -' „Man halte nicht an Vdö 'Buchstaben'' --fest"' sagend-die Jetztzeits-Reformerweil alles der Jetztzeit angepaßt werden muß. werde in einen Sonntag umgestaltet; wenn nur ein Tag in der Woche ein RuketaUW'-lwirbele Gotcheit schon-hinlänglich befriedigt sein, besonders, da die Bedürfnisse der geschäftsreichen Jetztzeit es erfordern, daß der Sonnabend die Geschäfte nicht unterbreche, und der Sonntag sei der Tag, an welchem ein besonderer GottesyMst gehalten, werde. O, Heuchelei, willst du Männer blenden? Der den Gott ausgezeichnet, und mit besonderen Vorzügen begabte von. dem cs heißet: Gott segnete und heiligte ihn. für den ein doppeltes Maaß Manna gesammelt wurde; von dem es beißt: daß er und kein anderer Tag ein unvergängliches Bundeszeichen zwischen uns und dem Ewigen sei, soll einem Sonntag den Platz räumen? Einem Sonntag, der erst in späterer christlicher Zeitrechnung zur Ehre eines.Ruhetages, aber aus andern Gründen erhoben wurde. Aus diesem Jetztzeitüschwindel entstellen daher überall Mißverständnisse, und durch sie jene niedere Polemik, die sich ewig in äußeren Begriffenherumlletzt der ewigen Idee, aber, nrrd daher des wahren Verständnisses stets entbehrt. Der ewigen Idee und des wahren Verständnisses wollen und können wir aber nicht entbehren, wir wissen und fühlen es, daß ein ewiges Buudeszeichen zwischen uns und dem Ewigen ist. Weg also, mit dem SonntagZottesdienst, dies wäre, ja ein stilles Eingcstehen der Jetztzeit über dessen Verweigerung in der Vorteil vjele unserer Ahnen in gottgefälliger Begeisterung .freudig..den -,Märty,rertoHstarben.Also auf der schlauesten Weise, untex dem.Deckmantel der Religion, und Frömmlermieue, Brüder, und,Freunde, will man Euch verleiten, dem Judenthum den Todesstoß zu geben.. Und wer? wer will euch, oazu verleiten, das höchste und theuerste Gut, die Wahrheit, die in der Tiefe unserer Herzen lebt, die Religion, gleich dem nichtigen Tand wcgzuschleudcru? Jene, die nicht zu bauen , nur zu sichten verstehen, jene, die sich bestreben, alles von unsern geliebten Vorfahren ans uns Überkommene zu entweihen, zu verspotten, und als der Jetztzeit nicht angemessen. zu verpönen. O, sonderbare Jetztzeit! Du willst, daß' Uns' Satzungenheilige Überlieferungen und geheiligte Gebräuche ' die von der lebendigen Kraft des Höchsten impregnirt sind, weniger theuer sein sollen - > als manchem Tand von Kleinodien, Gewändern- und Waffen > welche geliebte Freunde tragen, um theure Erinnerungen in sich zurückrufen- Erinnerungen an jene, die durch Bande der Liebe und des Blutes innig mit ihnen verbunden waren. Und doch willst du Jetztzeit auf Satzungen und heilige Überlieferungen das Gebot „Liebe den Ewigen deinen Gott von ganzer Seele, ganzem Herzen und mit ganzer Innigkeit^ nicht angewandt wissen. O, Ihr beredte Spötter! wenigstens aus Pietät solltet Ihr die Wahrheit, die in unfern Herzen lebt, besser achten lernen. Und warum würdigt Ihr Euch selbst so herab, und stellt Euch als .. lächerliche Possenreißer dar; warum sprecht Ihr zum Pöbel .^OiL' r^kisr . in witzelndem, spöttelndem (oder wie Ihr es nennt) in erheiterndem Ton von den heiligen Satzungen und Gebräuchen? Aber auch desto stärker ist die Gegenwirkung, denn ein lebendiger Geist ergriff die Besseren unsers Volkes, so sehr ihn auch die falschen Jünger zu Carricaturen verzerrten. Ja wahrhaftig, ein lebendiger Geist ergriff die Besseren unsers Volkes, und mit Entrüstung werden die Jetztzeits-Jünger gefragt:„wie, Ihr wagt es, Zweifel an der Offenbarung zu erwecken?^ Wie, der menschliche Forschungsgeist will Gericht, will Revision über die Gebote des:Höchsten Halten? oder will gar mit irrgeleiteterSchulweisheit: das prüfen und verwerfen, was der reifere, unverdorbene Geist der frommen Ahnen als ewige Wahrheit auf uns vererbte? Nein! und abermals Neinrufen tausende Stimmen. „Die-'Wahrheit:.' die in der Tiefe unserer Herzen i lebt, - vermag die ausgebreitete Schulweisheitder Jetztzeit nicht äuf^mnd auszuklären", und die Stimme des - allgemeinen Aufklärungsjubels muß verhallen. : Wir wollen es wiederholen, der reifere Geist der frommen Ahnen soll uns beherrschen, denn er ist wahrhaft undunverdorbenwenn' du auch- Jetztzeit, in deiner Vision (A. Z. d. I. No. 14.) uns nur von Geistern der Finsterniß umgeben siehst. Aber was, o Jetztzeit, nennst du Finsterm'ß? und welche nennst du Finsterlinge? Etwa diejenigen, die sich nicht überreden

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