Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 34 (25.8.1846)
- Date
- 1846-08-25
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Organ zur Wahrung der Interelsen des orthodoxen Iudenthnius. Mit Königl. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Redakteur: vr. Cnoch, Director und Oberlehrer zu Altona. 2. Jahrgang. Altona, den 25. August 1846. 34. Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Dienstags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5 A Ct. (2Thlr. pr., 3Fl. 30Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Expeditionen. Inhalt. Die in medieinischer und religiöser Hinsicht, Gutachten eines Competenten. Zeitungsnachrichten vom Rhein, aus Papa. London, Altona. Anzeiger. Briefwechsel. - - Die N2-L2 in medieinischer und religiöser Hinsicht. > Gutachten eines Competenten. Unter den mannigfachen Fragen, die in neuerer Zeit als ein Producc der sogenannten fortgeschrittenen Bildung und Aufklärung, in der Thar aberals das Resultat der auf dem Gebiete des Religiösen nichts mehr heilig oder nur ehrwürdig achtenden Destruktion, in Anregung gebracht worden sind, möchte wol kaum eine von größerer Bedeutung sein, als die der ."IL'22. Und zwar nicht nur deshalb, weil es sich hier um einen inregrirenden Theil eines Gebotes handelt, das unbedingt das erste und wichtigste der ganzen jüdischen Gesetzgebung genannt werden kann, das wahrhafte Bundeszcichen zwischen Gott und seinem auserwahlren Volke Israel, und Grundlage des Gesammtjudenrhum?, sondern auch bedeutend vorzüglich deswegen, weil Erhaltung der Gesundheit, ja des Lebens hier in Anregung gebracht, Momente, die allerdings wichtig genug sind, um selbst von der strengsten orthodoxen Auffassung der gewissenhaftesten Forschung und Prüfung werth zu sein, und weil endlich diese Frage nicht nur von den bekanntesten Religionsstürmern bereits entschieden, sondern auch von solchen, die, wenn auch dem For schrirre huldigend, doch jedenfalls noch im Gebiete des Indenrhums stehen und stehen wollen. Alles dieses soll nnS indeß nicht abhalten, im Gegenrheil desto ernster und dringender uns mahnen, der vorliegenden Frage eine größere und sorgfältigere Aufmerksamkeit zu schenken, alles gegen dieselbe Vorgebrachre streng und unparteiisch zu prüfen, und demgemäß ein Urtheil abzugeben, wie es der Heiligkeit und Bedeutsamkeit des Gegenstandes angemessen. Zuvörderst müffen wir, in Bezug auf unser Thema, zwei durchaus verschiedene Seiten von einander trennen, die medicinische von der religiösen, und obschon der Connex zwischen beiden nicht zu leugnen, und die Lösung der einen für die andermaßgebend und entscheidend sein muß, so kann dies doch nur von den erlangten Resultaten, nicht aber von den verschiedenartigen wissenschaftlichen Untersuchungen zur Gewinnung derselben gesagt werden. Dem ent-