Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 33 (18.8.1846)
- Date
- 1846-08-18
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Der -' Orga n MMMW zur Wahrung der Interelsen -es orthodoxen Iudenthnms. Mit Königl. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Ne-aeteur: Vr. E«och, 2 Jahrgang. Altona, den 18 August L84«. 33. Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstags, ein Bogen. DaS Abonnement puf ein Jahr ist » A Cr. (2 Thlr. pr., 3Fl. 30Tr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erpcditioncn. Inhalt. Aus einer Rede an 'P221 NDQ 'O, betitelt: 115.1 M1P« Bon - '' 'I. Pädagogische Aphorismen von U. * * » Jüdische Warte-Schule. Zeitungsnachrichten aus: Berlin, Frankfurt. Kurhessen, Anzeiger. — Erklärung» — Briefwechsel. - - Aus einer Rede an '^VQi N1W L, betitelt: ' Bon '' '2. Text der Rede war der Beginn des Wochenabschnittes M2Q von V. 2—4, woraus der Redner das Thema für seine Betrachtung entnahm, nämlich: die tiefere Bedeutung des hier vom Terte vorgeschriebenen Gelübde- und Schwurgesetzes, wie seine, sowohl besondere als allgemeine Anwendung auf's Leben, kennen zu lernen. Hienach theilte sich die Betrachtung in zwei Theite, deren erster die Gründe der Unverbrüchlichkeit des Gelübdes und Eldes — und deren zweiter die Beziehung, die die praktische Anwendung dieses Gesetzes gegen den Einzelnen und das Ganze des Judenthums hat, auseinandersetzte' Nachdem nun Redner die Gründe im ersten Theile, sie aus den Worten desTertes selbst hervorleitend, entwickelt, und nachdem er im zweiten auch die praktische Anwendung des Gesetzes nach der Theorie der Thora (für den Mann streng kündend, für die Frau im väterlichen Hause als Tochter noch, durch des Vaters Verbot, in der Ehe durch das des Mannes auflösbar im geschiedenen oder Wittwenstande aber, wie beim Manne, streng bindend) erläutert, schließt Redner mit folgenden Worten: „Das sind die von der Thora bezeichneten Privarbeziehungen , welche die Anwendung des Ge cyeS von Schwur und Gelübde auf die einzelnen Fälle im Leben hat. Aber verlassen wir auf einen Augenblick den Weg strenger Gesetzerklärung, und treten wir in das freiere Gebiet der bildlichen Uebertragung des Gotteswortes auf die Scenen des Lebens im Allgemeinen, was jeden wir da? — Was sehen wir? — Das ganze Judenthum steht vor uns in einer Person verkörpert, seine ganze Religion liegt ikm mit allen ihren Geboten gleich einer Schnur von Perlen auf den Faden des Schwures und Gelübdes aufgereihet, um den Hals, und Scene nach Scene wechselt, in denen das Judenthum in immer neuer Beziehung und Gestalt auftritt. Es tritt auf