Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 30 (28.7.1846)
- Date
- 1846-07-28
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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„hinah, den Schatz heraufzuholen, die um das Kastle» gelagerten Seeungeheure jedoch ließen ihn nicht „hinzu, da erschallte eine Stimme, rufend: was woll- „tet ihr von diesem Kästlein das bleibt verwahrt einer „frommen Spinnerin, welche den für die Seligen „gesponnen blauen Zizitfaden, darin hincingelegt." Das Kastcben voll blitzender Diamanten auf dem Meeresgrund, ist der tief im Meere der Weisheit versunken und verborgen liegender Schatz des Wahren und Guten, Schwimmer lassen sich hinab, den Schatz zu holen, Forscher und Denker haben es an Mühe nicht fehlen lassen, das Wahre aufzusncken, aber die um Kästlein gelagerten Ungeheure der Zrrchumer und Hindernisse trieben immer und immer die Schwimmer zurück, daß sie den Schatz nicht erlangten — da erschallt eine Stimme von oben: das Kästlein bleibt verwahrt der frommen Spinnerin der Thora Iuda's, die den Faden der Liebe und Verbindung spinnt für die Seligen, Frommen, um ihr Herz mit Golr zu vereinen, ein Faden, der gleich dem der Zizitfaden das Blau.zur Farbe hat, zum Zeichen der Treue, zur Erinnerung an den Himmel, zur Darstellung der im Gorttsgcbot lieblich und mild sich mischenden Farben des hellglänzenden Weißes — im Symbol des Wissens —- und des dunkeln Schwarzes — ein Symbol des Glaubens — beide zusammen das Weiß bescheidenen Wissens und das Schwarz stark auf Gorr vertrauenden Glaubens bilden,pcn blauen schänen Himmel. Redner gehet nun endlich zum dritten Glaubenssätze dem über Messias und die damit zusammenhängende, der Ankunft Des Gvtkesgesalbten vorangehenden Welrläorerung über. Liegt in diesem Glauben eine Verpflichtung, ödes sind's bloße Hoffnungen, die etwa euren Anfang zum eigentlichen Glaubenssysteme bilden? — Nein, antwortet der Redner, dieser dritte und letzte Glaubenssatz gehöret so nochwendig zum Systeme des Thora glaubeus, wieder Alles vollendende Schußstein ins Gebäude Jacob, der Patriarch, redet schon von Messias (1. D. M. 49, 10.) Moses der Propher besiegelt damit seinen letzten Gesang (5. D. M. 39,43.) Bileam, ein heidnischer Seher, schauet im Dunkel der Zeiten solches Licht entgegen>chimmern (4. B. M. 24, 17) da muß nochwendig in diesem Glauben was Großes' liegen das liegtauch darin m der Thar. .7 , s (Beschluß folgt.) P r e u si e n. Breslau» Sie wollen, w. H. N., von der säubern Bescheerung, so wir jetzt in unfern Mauern beherbergen, nichts wissen, erklären Sic, da der gakjze Spektakel zu abgeschmackt und abgedroschen sei, um noch der Ewähnung zu verdienen. Wahr in der Thar! Doch wie nun, wenn so ein steggekrönreL Mitglied aus der Versammlung heimkehre, uyd den guten Leuten dort, wo gewisse Blätter jetzt nicht mehr gelesen werden, die große Neuigkeit milbrächke, jene Herren Härten beschlossen, sich selbst für das Nabbinar unwürdig zu erklären, alle ihre bisherigen Beschüsse zu annulliren, und eine neue Auflage der 2'-r'2!i zu veranstalten, wie dann, frage ich? Deshalb in größter Kürze ohne alle Anmerkungen folgendes: faktische Ankunft, vorbereitende Versammlung, Zmriguen, Eröffnung, obligate Rede,', Präsidenten-Wahl, Geiger, Trabanten aus dem uüvorum §entiliiu» Tafel, Erholung. Unter den Anträgen obenan, Adlers des Rabbiners, das Institut nach einstimmigem Beschlüsse, sogar an demselben Tage geschrieben werden darf. Sonst ist Alles erlaubt, was keiue große Mühe verursacht, oder was Vergnügen er null. Soweit in den ersten Tagen. Diverse Eifersüchteleien, Anzüglichkeiten, überzuckerte Vitterkeiren, Fragen, deren Antwort man schon zum voraus weiß, Schcidnngk-Dricf des N -V. an die N -V. und solcher Albernheiten mehr. (Fortsetzung folgt.) Aus dem Badischen. In diesen Blattern war jüngstens eine Abhandlung über den Eid. more judaicv von dem sehr würdigen und gesinnringsrüchrigen I. Pollack, Nabb. zu