Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 25 (23.6.1846)
- Date
- 1846-06-23
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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kenswerth, sondern verdient besonders im Interesse des orthodoxen ZudenchumS hervorgehoben zu werden- Nicht minder folgende 2te. Dieser Tage kam nämlich von Sidney (Australien) vom dortigen Vorstande eine Frage an I)r. Adler, die auf religiöse Verhältnisse Bezug habend, im schönsten ab gefaßt, und förmlich als behandelt war, also den doppelren Beweis liefert, daß selbst diese unsere Antipoden sich nur streng religiös entsprechend, und O'V leben wollen, sondern es sogar schon einzelne Männer dorr giebt, denen diese Autoritäten nicht unbekannt sind. ES nimmt übrigens diese jüdische Gemeinde in Sidney überaus rasch zu, da sie vor 5 Jahren kaum 20, jetzt aber bereits 120 jüdische Famrlien zählt. Dasselbe Verhältniß waltet bei den andern sich neu begründenden jüdischen Gemeinden Australiens vor. — Selbst nach Neu-Seeland ist kürzlich von hieraus ein VNll? auf Verlangen gesandt worden, gewiß zuversichtliche Zeichen, daß man dort überall noch jüdisch leben will. — Palästina. Schreiben der Rabbinen der portugiefifchen Gemeinde zu im Mn.->"X 5606. Dm Empfang Ihres geehrten Schreibens von sO') anzeigend, be« merken wir, daß Ich die höchste Freude in unserer Mitte kund gab, als wir die Nachricht von Ihrem Wohlsein, möge es immer fortblühcn, vernahmen p p. Ach, wir befinden uns in der beängstigsten Norh wo sich Drangsal auf Drangsal häufen, Leiden mit Leiden verflechten, durch den Zank und Zwiespalt der sich unter der Bevölkerung erhob. Zn unserer anmuthigen Stadt, die Rose des Thales, wie eine Rose unter den Dornen ist jeder Ein- und Ausgang fast unmöglich. Täglich steigt das Uebet. Die Unruhen werden durch die Araber immer heftiger, -und das Unheil ist immer größer, denn noch nimmt die Theuerung zu. Möge es dem Allgütigen gefallen erbarmungsvoll auf uns herabzuschauen um unsere Leiden ein Ende zu machen. Anzeiger. als auf ein zuvorkommend liebreiches Benehmen. Dieser ist nach üblicher Weise correcter Vorbeter, hält auf Verlangen cxegctisch-rcligiös-erbauliche Vorträge in der Synagoge, ist nicht nur Rcligionslehrer in allen Zweigen der Züd. Religionsschule, sondern leitet noch den Elementar-Unterricht in den übrigen Schulwissenschaften, erthcilt Unterricht in der Arithmetik und in neuern Sprachen und — ist ein anerkannt gewandter — Originalien über Wohlverhalten und Befähigung liegen vor und können auf Verlangen producirt werden. Neflcctanten wollen seine Adresse bei der Expedition dieses Blattes einziehen. — Ein KMlL' und stsi auf Verlangen auch Lehrer, der sich diesem Fache gewidmet hat, und gute Zeugnisse beibringen kann, sucht eine Anstellung Darauf Rcflektirende wollen sich gefälligst in portofreien Briefen an die Redaktion dieses Blattes wenden, die alsdann nähere Auskunft ertheilt- Zm Verlage von L- Weyl L Co. in Berlin ist so eben erschienen, und in allen Buch- und Kunsthandlungen zu haben: Sir Mofes Montefiores Audienz bei Mehemed Ali und Nikolaus I., großes Tableau erf. und gez. von I- Böhme r. das Portrait Montefiores nach der Natur gezeichnet von E. Krüger. Preis 22' Sgr.. Sir MoseS Montefiore in der Synagoge zu Berlin, nach der Natur gezeichnet von E. Krüger. Preis 10 Sgr. Beide Kunstblätter enthalten das engl, und hebr. kacslmile Montefiores, nebst dem ihm von der Königin Victoria erthciltem Wappen. Wir empfehlen diese beiden Blätter, welche den unerschrockenen Helden seines Glaubens mit sprechender Achnlichkeit darstellen, allen seinen Glaubensgenossen, so wie allen Ver- Lerlag: Herold 'sche Buchhandlung in Hamburg. Druck: Gebrüder Bonn in Altona.