Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 23 (9.6.1846)
- Date
- 1846-06-09
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Mißwachs, wie im vergangenen Jahre, sich mit Wasser zu versehen. Wegen der Anfrage unseres Freundes ..'."Ilv 211. der hierher zu reisen gedenkt, ob man sich hier mir 20M Thlr. ernähren könne, sprach ich mit dem oben, genannten PL) 'TW und dieser sagte mir, daß sein Barer jirOl Mwl me Jemanden auf die Frage ob er hierher reisen solle einen Rach ercheilc habe, denn sagt er, sogar in kann man hierüber keine Versicherung geben, um wie viel weniger im heiligen Lande, daS unter der besondern Vorsehung Gorres steht. Auch erklärte jener den Spruch unserer Weisen: NIPP 2'2M2 — 2^P11'2 dahin, daß im Himmel für Jerusalem stündlich andere Befehle ercheilr werden. Viele kamen reich hier an und konnten sich später doch nicht ernähren, daher ihnen auch der Aufenthalt im heiligen Lande mißfiel und sie die Reise bereuten; nur derjenige daher, der sich so sehr nach dem heiligen Lande hingezogen fühlt, daß er auf die Gefahr hin, hier in Dürftigkeit und Noch leben zu müssen, dennoch die Reise zu unternehmen wagt, nur dieser kann kommen. Um jedoch jene Frage nicht ganz unbeantwortet zu lassen, sagte mir jener mehrmals genannte Rabbi, daß IM Ducaten für Reisekosten nöthig seien, ferner 100 Ducaten um sich Hausgerachschafren, welche hier sehr theuer sind, anzuschaffen, ferner IM Ducaten um sich im ersten Zahre, bis man mit den Eingebornen und ihrer Sprache bekannt ist, zu ernähren; hat man dann noch 2000 Thlr. zum Handel, so kann man sich, so weit unsere menschliche Einsicht es bestimmen kann, damit ernähren. Jedoch muß der Hauptgrund und das Ziel dieser Reise nur sein, um sich im Dienste des Herrn ewige Seligkeit zu erwerben, kein Nebenzweck darf damit verbunden sein, sondern sich nur mir NP'ilj).-! 1ÜN11N zu beschäftigen und sich in Gemeinde- Angelegenheiten nickt zu mischen, denn leider ist dieses Netz des Bösen hier sterS auSgebreitet. Auch sich mir andern Leuten nicht zu bekannt zu machen ist nothwendig; überhaupt muß alles wovon unsere 1212 '122 sprechen, hier außerordentlich strenger gehandhabt werden als in denn je heiliger der Orr, desto mehr Anleitung zum Dösen- Meiner Meinung nach ist dies auch der Sinn deS VerseS: 1N121 ^2'1 lp)'1 l2">P1i'2, weil der 1",12' mehr auf dem geheiligten Boden Jerusalems den Menschen in seinen Nehen zu verstricken trachtet alS anderwärts. Der Mann jedoch, dcr sich von der We'.t ganz entfernt halt, kann, meiner Einsicht nack, schon im Leben eme Stufe von Seligkeit erreichen, die er in ^'5! vielleicht nach semem einstigen Hinscheiden nickt erreicht- Ick Leute gicbt, die nur theilweise oder auch gar nickt daran glauben, vielleicht auch so vermessen sind darüber zu spotten, so will ich lieber schweigen; doch kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken: "X2P '2 'IPX 111N2 sDIPI 1-i'2 2'PP21;X2- — Möge sich der AUgürige seines Volkes erbarmen? Die Noch ist in diesem Jahre der Thrurung auf's Höchste gestiegen; ich bitte daher meinen Freund.. daß er in den Städten Sammlungen für uns veranstalten lasse, wo dies bis jetzt noch nicht geschehen, denn die Theuerung wird immer ärger ^>'1 und das geschickte Geld reichte nicht einmal hin die Schulden zu bezahlen. Es ist daher meine innigste Bitte, die milden Gaben für ein Jahr im Voraus zu erheben, denn daS künftige Jahr ist 1L'2P.1 N)P und nack der Meinuug l'^P Plis).l 21.1 soll man wenigstens für zwei kommenden Jahre Getreide einkaufen; vielleicht könnt Ihr uns zur vollständigen Ausübung dieser .11L2 verhelfen, und ihr würdet somit einen A.ntheil an .1L'2P M22 haben. Obgleich hier nichr Jedermann diese X121.1 erfüllt, würde es uns dock sehr angenehm sein auch hierin dem Willen des P1",1.1 .l'^P, der wie > Ihr selbst sehen werdet, dies sehr anempfiehlt, nachleben zu können, da auch einige vermögende Frommen diesen ü,l)2 beobachten. — Die heutige Stellung des Lehrers zum Rabbiuen. Vom Lehrer S. (Beschluß.) Werben ihm daher Werkzeuge angenehm sein, mir denen er nichts auszuführen vermag, die ihm vielmehr hindernd in dem Wege stehen? ES bedarf dies kaum der Antwort. Nun aber gehen die Plagereien von beiden Seiten an. Hat der Lehrer «ine durch den Staat gesicherte Stellung, und liegt er seinem Beruf,