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Der treue Zionswächter · 1846-03-03 · 9 (3.3.1846) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
9 (3.3.1846)
Date
1846-03-03
Page
– (sequence 5)
Language
German
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forscher, seine Erklärung nicht mit: 7L»7is L?iS5 vx irri' X-- 227'2 71V2V hvX' 7V7L^S2? 7^2-2 -r? 711X 2!-"- '1V1' re^» — — — fllj-77 Und beweist erdicht mit?, sage sieben sprachlichen Beweisen, daß die talmudische Erklärung die einzig richtige sein müsse? Und schließt er nicht: s2- >7 72'1721 1-2j72 x^>x 2712.1 127'2 s'X!y 1712 .1X12 O7'2 777272 ^2x') 1^7122 V'7I272 X27.17 2*12 7->2XV X1P2.1 2V'1' 11^-7 '127 -721V 27121 'V'-l^.l?7227X Und diese Autorität w-re gerade in dem Organe verkannt, in dessen selbiger No. „Mendelssohns Pentateuch mit einem ausgezeichneten und unübertrefflichen heb. Kommentar, der in Gemeinschaft mit dem ihn überragenden Wessely unternommen", Erwähnung geschieht? Auch hätte Herr K. nicht gewußt, daß »1727.1 2''s) v"22i (2 .PL'IPIQ.I '-72S ausdrücklich bemerkt: '^72^.1 'SO 7727 1^22 ^2X'!?2X1 2X7 '1712 12X2L7 'OL' 712- ^2-r'L' '21j71 1^2 2l^NV2X-X 121O 7)'X 7'v7l^ 'L"^2 72OO Auch nicht, daß .-I°>ri im 1,2'i.i isv erklärt: 7'^ 2^7,-^;2ij- XU ^i2'S7?'N'271.!7!^2 -7OO 127^12 2'1P21 Alle diese Autoritäten hätte Herr K. wirklich übersehen? Doch jetzt gelangen wir zu dem Glanzpunkte der „Zurechtweisung", daß wir die talmudischen Quellen hätten nachforschen sollen, bevor wir es gewagt, Zunz zu schulmeistern. Natürlich müssen wir voraussetzen, H. K. habe, bevor er jenes Urtheil niedergeschrieben, ein tüchtiges Quellen-Studium vollbracht; allein zu seiner Rechtfertigung wollen wir glauben, er sei hier mit gewohnter Oberflächlichkeit verfahren , als wir ihn außerdem einer maßlosen Ignoranz im Gesammtgebiete talmudischen Wissens, wo nicht gar eines noch Aergeren zeihen müßten. Von der im Talmud auf jeder Seite vorkommenden Disputations - Methode scheint H. K. wenigstens keinen Begriff zu hoben. Nach Talmud und Sifra soll, wie H. K. meint, R. Akiba ebenfalls ein solcher Min sein, und erwähnte Stelle auf das wirkliche Essen am dritten Tage beziehen; nur R. Elieter sieht die gezwungene talmudische Erklärung ein, sagt in Bezug auf diese Gezwungenheit ^7X ^72 VlvieH, was der Iiix Pi? durch seine Erklärung noch verstärke. Nun weiß aber jeder gewöhnliche Talmud-Schüler, daß es Gebrauch im Talmud ist, auch wenn man von der Irrigkeit der eigenen Meinung überzeugt sein kann, dennoch selbige wenigstens auszüsprechen, um den Kasus nach allen Möglichen Fällen hin zu erörtern, auf das Genaueste zu bestimmen. Alle Ausdrücke der 'iv2 weifen aber klar und deutlich daraufhin daß '2'?v 'i nur in diesem Sinne seine Meinung aufstellte. Da heißt es nicht, wie in der gewöhnlichen Formel: '2'?y 'i '^2i oder 1O7X '2'?p 'i, sondern 72'X in, was np'-x '21 selbst gesagt, bevor noch p*i ganz und gar Erwähnung geschah; oder selbst nach der abweichenden Variante des 2*1, einzig und allein V"ix, was wieder nur auf eine allgemeine Erörterung schließen läßt. Aber auch hier wiederum zugegeben,?"i sei zuerst der Meinung, das Verbot beziehe sich aus das Essen am dritten Tage selbst, so muß er am Ende sich feiner Meinung begeben, als das Endresultat der ganzen Disputation ist: 1277 172-1 'L"-N2 ^2S2 75'X7 ^-2S X71 '21?1 HM2 2'^?21 wozu PIX PI? bemerkt: x.1'212 711271 172Y2 2'1?2H XI? 1O>r 727!L'S2 P722.1 ''211^7 >7 — 1212 2712.1 2V7IO2L? s- '1-7- 17xvV2 71?X1 ''.1 7-X '2 121?1 1^2 x-x 75'X 17'7L'1 11)7.11?X 2'X7 127- 1- '1 -27X1 'LI' X- '727X 717'.1 1Y2 77721?1 j'E '21,7.11YI^2 22^122 X^>X 1212 17 27121 LiO. »voraus hervorgeht, daß selbst in v'i die gewöhnliche Bedeutung des -2X -2x1 nicht anzuivcnden sei, weil dieselbe durch 2'i?2i paralisirt werde, mag dieses nun nach der x'i '127 oder nach ll"i 2'n selbst sagen. Daraus folgert sich nun von selbst, daß das "?7X ^72 des x"i, sammt der Erklärung des x'? uns gerade warnen will, uns hier vor Täuschung in Acht zu nehmen, weil di? natürliche Erklärung der ersten Worte des '?7OS . nicht die richtige sein könne, indem nach Aller Ansicht die letzten Worte 2'i?2.i den wahren Sinn jener bestimmen. Das ist die einzig wahre und richtige Erklärung der '12: und xis'2. Nein, Herr K., lassen Sie Zunz und die übrigen Uebersetzer gerne schulmeistern; daß, so groß deren Gelehrsamkeit, jedenfalls eben so groß ihr 12'v sey, glauben Sie gerade so gut, als wir selbst. Wozu also die Vertheidigung, die am Ende doch nicht ernst gemeint und Ihrem Renommöe wahrhaft nicht förderlich ist. Was Sie übrigens in Bezug auf den geistreichen Darschan und seine freien Uebersetzungrn sagen, so geben Sie gewiß zu, daß gerade der Darr schan sich am ehesten solcher poetischen Freiheit bedienen darf; sonst aber müssen wir offen bekennen,

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