Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 7 (17.2.1846)
- Date
- 1846-02-17
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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2. Jahrgang Akk A, Organ zur Wahrung -er Interessen orthodoren Iudenthums Herold'sche Buchhandlung Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstags, auf ein Jahr ist LI Et?(2 Thl'r! pr., 3Fl. ZttXr.) Man abonnirt detallen löbl. Postämtern, soliden Hamburg, den 17. Februar 1816. Lntzatt. Von B...ck. (Fortsetzung). ' , Die schülechaste Nathlosigkeit des Herrn vr. S. Holdbeim im Gebiete talmudischen Wissens. Von vr. Auerbach, Landrabbiner zu Darmstadt. (Beschluß.) Zeitungsnachrichten aus: Rheinprovinz (Nekrolog. Beschluß). Hannover, vom Rhein, aus Ungarn, vom Donaustrande. Die Aufgabe des orthodoxen Judenthrrws in der Gegenwart. Von D...ck. (Fortsetzung.) Wir haben nun der traurigen Pflicht, Ihren Ansichten unserer innersten Ueberzeugung nach zu wlder- Ueberzeugung aussprechen zu können daß der übrige Inhalt besagten Sendschreibens ganz Ihrer würdig scl. Besonders verdient der 19. § von allen orthodoxen einen Vergleich Euch emzuiasien, denn es giebr keinen Mittelweg, ein einziger Schritt auf diesem Irrwege führt Euch unvermeidlich in eine öde Wüste; in dem Augenblicke in dem Eure Füpe den Pfad der traditionellen Religion und der von alkersher in Israel verbreiteren Lehre verlassen haben befindet Ihr Euch schon auf der ganz entgegengesetzten Seite rn einer önzurreffen ist" Dies ist die Sprache eines acht jüdischen Rabbiners, an dieser Sprache erkennen wir den Mann wieder, der sich dem orthodoxen Iudenrhume treu ergeben. Wir wenden uns nun an Euch, Ihr hochwürdigen 116 Nabbinen, die Ihr Euch vereinigt l ad/ um Euch so heidenmürhiq im Bruche zn steilen -N271 ^->22. Ihr habt in Euerm Aufrufe an d,e treuen Gläubigen in Israel alle Reform, was für einen Namen sie auch führen mag, entschieden als u„st,r - Haft, als antljüdlsch zurückgewiesen, Ihr habt es;n Euerm Berufe gewählt, die heilige Burg unserer R.s und die treuen Gläubigen in Israel erkennen E.: h mit Dank als ihre WäÄrer, als ihre V.-rbeidiger. als die Heerführer in unserm heiligen Kampfe an. Und es ist wahrlich nichts Geringes, was wir durch diese Anerkennung Eurer Bewahrung cmvernau-.',,: es ist nicht unser Vermögen, auch unser zeitliches Leben ist es nicht, das Ihr vertheidigen sollt, eS ist das Heiligste, das TKeuerste, was wir besitzen, was wir aus dem Schiffbruche unsers Glückes einzig und allei 1 gerettet, wofür wir Ströme unsers edelsten Blutes mir Freuden vergossen haben, das uns keine äußere Gewalt Dieses theure Kleinod vertrauen wir Eurer Bewahrung an, und hoffen zuversichtlich, daß wir uns in unserm Vertrauen mehr gerauscht finden werden. Schon die Euer Morrv besagt, Wä.l rer des Hauses Isra»! "DIA Ihr seid aber picht blos berufen, uns die Gefahr anzuzeigen, sondern auch derselbe» entgegen zu treten, und in dieser Eigenschaft Eures Berufes wollen wir Euch, um bei unserm Bilde zu bleiben, die Aerzre der Krankheit in Israel nennen. Ihr secd also berufen, die Krankheit in Israel zu heilen, und der furchtbaren Seelenseuche, die seit m.hr