Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 5 (3.2.1846)
- Date
- 1846-02-03
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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s. Jahrgang. Der L. Organ zur Wahrung -er Interessen ^Redakteur: des -rtho-oren Zudenthums Herold'sche Buchhandlung Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5 A Ct. (2 Thlr. pr., 3Fl. SttXr.) Man abonnirt der allen löbl. Postämtern, soliden Hamburg, den 3. Februar 1846. Lrchalt. Die Aufgabe des orthodoxen Iudenthums in der Gegenwart. Von D...ck. (Fortsetzung). Die schülerhafte Nathlostgkeit des Herrn vr. S.Holdbeim tm Gebiete ralmuvischen Wissens. Von vr. Auerbach. Landrabbiner zu Darmstadt. (Fortsetzung) Zeitungsnachrichten aus: Breslau. Rheinprovinz (Nekrolog) Bapern (über Talinud-Tora). Vermischtes. Briefwechsel. Die Aufgabe des othodoxerr Judenthums Ln der Gegenwart. Von I....l D...ck. ' (Fortsetzung.) Ein zweiter Vorschlag ist, Religionsbücher zu verfassen. „Allgemein bekannt ist es, sagt der Verfasser, *) daß die Israeliten nie und nirgends ein solches Buch besaßen. Gründe dieses Mangels greifen tief in das Reltgions,ysiem derselben ein (hört! hört!), welches hier weitläufig auszusühren unnöthig wäre. ES wird genug sein, zu bemerken, daß nach dem Geiste desselben jeder Israelit ursprünglich verbunden war. durch Nachforschen nnd Nachdenken sich selbst die Kette der Wahrheiten zu bilden, welche ihn auf dem Wege deö Lebens und lernte, wie er Neigungen bekämpfen und Leidenschaften bändigen müsse." Will man sich nach der neuern Sprache der Welt darüber ausdrücken so würde man sagrn: das Religionssystem der Israeliten harre bisher k-ine wissenschaftliche Form. Ist es nicht nochweudia, sie ihr jetzt zu geben?*) Fordern das nicht die Zeikumstände, die jetzige bürgerliche Verfassung, das Beispiel anderer ReligionsgeseÜschafren? Wird dieses Lehrbuch im Geiste des göttlichen Ge'ehqeberS verfaßt, und in einer dlUc licken, faßlicken Sprache vorqetragen so kann die Wirkung desselben nickt zweifelhaft sein.**) Nicht minder lehrreich und zweckmäßig wird sicy das Lehrbuch an der Ordnung der Gotteeverehrung anschließen, und aus dem Ganzen werden sich die Regeln des Eiziehungswesens herleiten lassen. Indessen die beste Erziehung giebr das Beispiel. Einige Jahre nach dem Erscheinen dieses Aufrufs bildere sich der Hamburger Tempelverein ganz nach diesem Plane, und wenn der Verfasser dieses Aufrufs in seiner spärern Schrift (Ueber die bürgerliche Verbesserung der Juden in Polen) den Tempelverein desavouirr, so konnte eS nur aus dem Grunde geschehen sein, weil der Verein das Ceremonialgesetz nicht offen und feierlich für aufgehoben erklärt hatte. Dies wird recht der Sinn seiner Worte sein. Zu diesem Zwecke wurden die Hausväter in emer kleinen Schrift aufgeforderr, aber die Erwartung blied ohne Wirkung; was mehrere Jahre nachher hinsichtlich des Kultus geschah, glänzte mehr, als eö leuchtete und wärmte. Auch betraf es nur einen und nicht Stelle Religions-"oder eigentlich Äorall ücher'enigesichrt werten. **) V'r: rer Verfasser unter gö::li.?eu ivesetzgebers re sseyr b.lbcn wir oben :: < ei? Le.fasse: Veliessoueb-ii - ' . , --c „