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Der treue Zionswächter · 1846-01-27 · 4 (27.1.1846) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
4 (27.1.1846)
Date
1846-01-27
Page
– (sequence 7)
Language
German
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31 digen und silberhell glänzenden Schmucksachen sieht, mit denen sich das Volk schmückt — ja. sie können's machen — diese sogenannten Sklaven des Kaisers — den Gott beschütze!- — Basilew aber, ohne auf die Betrachtungen seines Dieners zu achten, legte die Feierklcider an» denen er so ungedulvig entgegengesehen , und nachdem er auf Zwanowo's Stirne das Zeichen des Kreuzes gemacht, trat er aus dem Hause und begann den Weg einzuschlagen, der ihn seiner heutigen Festfeier entgegenführte. von Furcht und Elend an den Häusern vorbeischlichcn? Wandelten sie heute nicht im glänzenden Festkleids stolzen Schrittes einher? Waren die Haare der Weiber nicht heute von kostbaren Diademen prangend und ihre Ohren mit dem schönsten Geschmeide geschmückt? Zeigte sich nicht heute auf allen Gesichtern ein Zug der Zufriedenheit, der Fcsteswonne, ja des selbstbewußten Stolzes? — Wundert Euch nicht darüber, denn für die trübe dahinfließenden Tage des Elends wird auch (Fortsetzung folgt.) Also es bleibt dabei. Unwissenheit, und abermals Unwissenheit, und nichts als Unwissenheit. Diese muß aber fort und fort an'S Tageslicht gefördert, muß trotz aller Lamentationen sonder Gleichen gegeißelt und gebrandmarkt werden, damit Groß und Klein, Wissend und Unwissend in Israel sie ganz kennen lerne diejenigen, die sich seine Meister und Forrdildner nennen; damit Keiner es sich beikommen lasse, bei denen NacheS sich zn erholen, die dessen selbst so bedürftig sind. Also für heute: kractica eurlosa?ti—iana. 1) Wie stehr's mir einem Nadb., der an einem OHL', als ein ISO in die Synagoge gebracht wurde, ohne einen Antheii daran zu haben, öffentlich i;">.">OL? sagte? Was bedeutet da: XL^X-? Also geschehen im Städtchen Q., freiwillig angeschlcssn dem großen Rabdlnace M. 2) Ein Nabb>., der einer ganz 8rn»» istzvir erkheile, gehöre er zur C taffe der 1Oi O'OOSo geschehen in demselben Sprengel. Also — c-seterum oenseo. Zeitungsnachrichten. Hannov er. Wenn Sie in der jüngsten No d. D von hier auS nur das einfache Facrum der Ernennung einer Commission zur Errichtung der Lehrer-Dildungs-Anstalr berichteten, so erlaube ich mir heute, einiges Nähere hinzuzufügen, das gewiß ebenfalls nicht ohne Interesse sein dürfte. Daß die Vorarbeiten für diese- Institut in die lehren Jahre der Wirksamkeit unser- Or. Adler fallen, ist bereits erwähnt nicht aber, daß durch die von demselben umhergesandten Circulare auf eine Anzahl Jahre ein schwacher Fond bereits gesichert und eS nicht zu bezweifeln ist, daß durch die vereinten Bemühungen dieser respectabeln und einsichtsvollen Herren Commissions-Mitglieder diesedem Lande so sehr mangelnde Instirue bald in's Leben treten wird. Was aber hier besonders hervorgehoben werden soll und muß, ist das wahrhaft humane Benehmen unserer hohen Negierung. Nicht nur, daß wir derselben zu besonderer Dankbarkeit insofern verpflichtet sind, als sie sobald nach der Wiederbesetzung unser- Rabbinars diesen Gegenstand wieder aufnahm, sondern es wird der Fonds ein Zuschuß aus der Landes-Cassa in Aussicht gestellt sei, was bei zeitherigen hiesigen Verhältnissen ein wahres Ereigniß sein würde. Jedenfalls aber möchte e- Pflicht sämmtlicher Vorsteher der Synagogen-Gemeinden des Landesein, keine Gelegenheit zu versäumen, um freiwillige Beitrage zu diesem heiligen Werke herbeizuschaffen, so wie es einem Jeden der freigebigen Glaubensbrüder an's Herz gelegt sein mag: daß, wenn irgend ein religiöser Zweck eine Dorirung verdient, dieser es ist, wo der Keim zur religiösen Bildung, zur wahren Anhänglichkeit und zur Treue an den heiligen Väterglauben, kurz zur Wohl, fahrt kommender Generationen unter wachsamer Aussicht in die Herzen einer wißbegierigen Jugend gepflanzt werden soll.

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